Naturwissenschaft

Kant, die klassische Logik und die Quantenwelt

P1000379Das größte Mysterium dieser Welt war für mich immer schon die Frage, wieso die Mathematik so unheimlich gut in die physikalische Welt passt. Ja, meinem Eindruck nach scheint die Welt eher mathematisch als physikalisch zu existieren. Wer die mathematische Beschreibung nur für ein Modell der Wirklichkeit hält, das lediglich so ungefähr den Experimenten entspricht, den würde ich gerne Fragen ob z.B. die Erhaltungsgrößen Energie und Impuls nur so ungefähr oder nicht doch exakt erhalten sind. Ist da nicht die mathematische Gleichung, die diese Erhaltung exakt beschreibt, der Wirklichkeit näher, als das Experiment (also die Erfahrung), das immer mit einem Fehler behaftet ist?
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Ein großer Triumph der Naturwissenschaft: das Higgs Boson wurde gefunden!

Das Buch von Oxford University Press kann ich nur empfehlen!

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Der Mensch neigt dazu, wie vermutlich die meisten anderen Tiere, Vorgänge teleologisch zu interpretieren. D.h. er erwartet hinter jedem Vorgang ein agierendes Subjekt, das den Vorgang absichtlich ausgelöst hat und dadurch etwas Konkretes bezweckt. Diese Erwartungshaltung hilft vielleicht unter üblichen Bedingungen, Gefahren abzuwenden und Subjekte zu besänftigen oder abzulenken. Aber es führt auch oft ins Abseits.

Man wandert in der Landschaft in einem Unwetter und plötzlich schlägt ein Blitz neben einem ein. Ohne weitere Information geht der betroffene Mensch dann davon aus, ein ziemlich mächtiges Subjekt wird diesen Blitz geschleudert und damit etwas bezweckt haben. War es eine Warnung? Habe ich in letzter Zeit etwas falsch gemacht? In verwerflichen Tierversuchen hat sich gezeigt, dass Ratten gegenüber unkontrollierbaren Ereignissen im Käfig alle möglichen Rituale entwickeln, von denen sie offenbar hoffen, dass sie dazu führen, dass sich schöne Ereignisse eher wiederholen und schlimme Ereignisse eher nicht. Ähnlich beim Menschen: der Wetterzauber soll den Blitz abweisen, in den Raunächten wird das Haus geräuchert, um Blitze vom Haus abzuwenden, vielleicht betet man innig zu einem oder mehreren GöttInnen und nimmt sich fest vor, etwas, von dem man vermutet diese GöttInnen mögen es nicht, auch nicht mehr zu tun.
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