VGT-Kampagnen

Demo für Schweine: FPÖ hat die Tiere verraten

Marlene Svazek mag mich nicht. Sie ist die Landeschefin der FPÖ in Salzburg und hat ihre ablehnende Haltung mir gegenüber immer wieder betont. In diesem Bundesland haben wir, wie überall sonst in Österreich, eine Kampagne für ein Verbot der Gatterjagd durchgeführt. Und wie kaum sonst wo, haben sich Marlene Svazek und die FPÖ in Salzburg eindeutig und ohne zu zögern für die Gatterjagd ausgesprochen. Dabei hat sie sich Gatterjägermeister Mayr-Melnhof öffentlich in einer Weise angebiedert, als sein Jagdgatter zum Ziel von Tierschutzprotesten wurde, dass es schon peinlich war. Dennoch wurde jetzt endlich auch in Salzburg, dem allerletzten Bundesland, das Gatterjagdverbot beschlossen.

Svazek hat immer wieder beim Vorbeigehen an unseren Kundgebungen gegen die Gatterjagd vor dem Amt der Salzburger Landesregierung laut „Waidmannsheil!“ gegrölt. Ein seltsam provokantes Verhalten für eine Politikerin und Landtagsabgeordnete. Sie rechtfertigte sich damit, dass das eine Höflichkeit unter Jäger_innen sei, und sie sei schließlich auch eine. Eine Jägerin nämlich. Und offenbar sehr stolz darauf. Eine Jägerin, die die Gatterjagd befürwortet. Und auch sonst jede noch so perverse Jagdpraxis, wie die Jagd auf ausgesetzte Zuchtenten.

Im Landtag hat Svazek in einer Rede davon schwadroniert, wie links nicht der VGT wäre, und dass wir versucht hätten, ihr Büro zu besetzen, aber durch den heroischen Einsatz einer ihrer Mitarbeiter sei das verhindert worden. Diese „Besetzung“ ist allerdings nur ihrer Fantasie entsprungen. Faktum ist aber, dass sich die FPÖ in Salzburg von Anfang an geweigert hat, mit Vertreter_innen aus dem Tierschutz über die Gatterjagd zu sprechen. Jahrelang. In den Augen von Svazek würden wir nur schreien statt argumentieren. Dass wir aber zur Gatterjagd in Salzburg 4 Fachgutachten vorgelegt haben, dass es 2 Fachgutachten der Landesregierung gibt, die unsere Kritik unterstützen und eine Schließung des Jagdgatters Mayr-Melnhof fordern, und dass wir 6 bakteriologische Analysen von Wasserproben aus dem Jagdgatter durchführen ließen, die beweisen, dass das Wasser dort vollkommen kotverseucht ist, das verschweigt sie lieber.

Nachdem wir das Büro des zuständigen ÖVP-Landesrates friedlich besetzen hatten müssen, weil dieser nicht zu seiner letzten Version des Gatterjagdverbots Stellung nehmen wollte, beantragte sie und ihre Fraktion im Landtag zu wissen, wer die Kosten der Polizeiaktion und des Sicherheitsdienstes getragen hat, mit der offensichtlichen Intention, das uns aufzubürden. Daneben kann sie sich nicht verkneifen, die Jäger_innen als Tierschützer_innen zu loben, während sie mutmaßt, dass „Vereine wie der VGT z.B.“, so die FPÖ-Salzburg-Chefin wörtlich, „vegane Gummibärchen futtern, vor dem PC sitzen und Hasskommentare gegen Jäger schreiben“. Und Svazek weiter: „Moralisch erhaben, und immer zur Stelle, wenn’s um Demos und öffentliche Aufmerksamkeit geht. Das aber, was niemand sieht, die aufopfernde Arbeit unserer Jäger für unser Wild beispielsweise, das interessiert diese Leute scheinbar nicht.“ Sagt sie und meint z.B. einen Herrn Mayr-Melnhof, der im umzäunten Gelände jedes Jahr um die 500 Wildschweine mit Hunden hetzt und massakriert und zumindest bis kürzlich ausgesetzte Zuchtenten abgeballert hat. Auch ist sie offensichtlich nicht fähig zu sehen, wie völlig vernichtet der Wald in diesem Jagdgatter ist. Ich fürchte sowohl von der Jagd als auch vom Wald versteht sie nicht viel. Aber Hauptsache man gehört dazu, ist Teil der Jägerschaft. Das dürfte in Salzburg bei den oberen 10.000 zum guten Ton gehören.

Besagte Marlene Svazek nun hielt heute in der Donaustadt in Wien eine Rede vor FPÖ-Anhänger_innen. Wir waren mit einer kleinen Demonstration zur Stelle, um an das Schicksal der Schweine zu erinnern. Es war die FPÖ neben der ÖVP, die das Verbot des Kückenschredderns, das Verbot der betäubungslosen Ferkelkastration und das Verbot der Vollspaltenböden in der Schweinehaltung verhindert und damit die Tiere verraten hat. Da können sie uns mit Klagen drohen, solange sie wollen, wir waren dennoch da, um freundlich an den Tierschutz zu erinnern.

Marlene Svazek kam schließlich knapp vor ihrem Vortrag kurz heraus, um uns zu bitten, nicht zu laut zu sein. Der Bitte haben wir gerne entsprochen, wollten wir ja nicht die Veranstaltung stören, sondern nur an die Schweine erinnern. Svazek selbst zeigte sich zu unserer Kritik reichlich uninformiert. Sie sagte, ihr Kollege Vilimsky habe uns das sicher bereits ausreichend erklärt, warum die FPÖ den Verboten nicht zustimmt, sondern erst die Landwirt_innen überzeugen möchte, sich selbst einzuschränken. Obwohl sie diesmal höflich und freundlich blieb – vielleicht wollte sie uns auch nur nicht verärgern, sodass wir vorort geblieben wären – betonte sie erneut, dass man viel mehr erreichen würde, wenn man nicht demonstriert, sondern nur brav Brieferl schreibt und bittet. Immerhin musste sie zugeben, dass heimlich in Tierfabriken gemachte Aufnahmen von Vollspaltenböden wichtig sind, um die Bevölkerung aufzuklären. Ob das Kurz und Hofer auch so sehen, die ja im letzten Regierungsprogramm genau solche Aufnahmen unter Gefängnisstrafe setzen wollten?

Wie auch immer, wir bleiben dran. Die FPÖ hat noch gute 2 Monate Zeit, sich zu besinnen und für die Tiere zu stimmen. Wenn nicht, wird sie hoffentlich die Rechnung bei der Wahl präsentiert bekommen.

FPÖ droht VGT mit Klage: Verrat an Tieren

Fassen wir noch einmal die unbestrittenen Fakten zusammen. Daniela Holzinger von der Liste JETZT hat im Parlament einen Initiativantrag für 3 ganz wichtige Verbesserungen im Tierschutz eingebracht, nämlich für ein Verbot des Schredderns männlicher Eintagskücken, für ein Verbot der betäubungslosen Ferkelkastration und für ein Verbot von Vollspaltenböden ohne Einstreu in der Schweinehaltung. So ein Initiativantrag wird nur dann noch vor der nächsten Wahl und damit dem Ende der Legislaturperiode abgestimmt, wenn der entsprechende Fristsetzungsantrag dafür durchgeht. Diesen Antrag hat Holzinger auch gestellt. Die Liste JETZT, die NEOS und die SPÖ haben ihn unterstützt, die ÖVP und eben auch die FPÖ nicht. Damit hat die FPÖ verhindert, dass diese wichtigen Tierschutzverbesserungen überhaupt zur Abstimmung gelangen. Angesichts des Umstandes, dass die FPÖ sich aber als Tierschutzpartei verkauft hat, und dass sie noch 2006 für ein Verbot der Vollspaltenböden und 2017 für ein Verbot der betäubungslosen Ferkelkastration waren, habe ich öffentlich gesagt, dass die FPÖ mit ihrer Haltung die Tiere verraten hat.

Und jetzt trudelt eine Klagsdrohung der FPÖ ein. Wir sollen widerrufen, dass die FPÖ die Tiere verraten hat, und 1700 Euro überweisen. Die Begründung ist beeindruckend: die FPÖ habe ja nur den Fristsetzungsantrag abgelehnt, nicht die Tierschutzanträge selbst. Dass sie aber mit der Ablehnung einer Fristsetzung überhaupt verhindert haben, dass diese Tierschutzanträge zur Abstimmung kommen, ist ihnen nicht klar? Aber geh!

Wir haben jedenfalls beschlossen, uns von dieser Klagsdrohung nicht einschüchtern zu lassen. Das wäre ja noch schöner, wenn man Parteien nicht kritisieren darf, die so lange pro Tierschutz reden, solange keine Entscheidung dazu ansteht, und kaum wäre es ernsthaft möglich, den Tierschutz voran zu bringen, nicht mitziehen. Wer lauthals genau für dieselben Tierschutzfortschritte eintritt, für die er im entscheidenden Moment die Abstimmung verhindert, hat die Tiere verraten. Wenn man das nicht mehr sagen dürfte, wäre das ein Skandal. Ein Hinweis auf das Verständnis von Meinungsfreiheit bei der FPÖ?

Hier jedenfalls der gesamte Text der Klagsdrohung:

Aktion: Zuchtenten auf Wanderschaft

Es ist ein Trauerspiel. Alle Jahre wieder setzen irgendwelche seltsam veranlagten Menschen tausende Zuchtenten aus Ungarn an den Flusssystemen der Leitha im Nordburgenland aus. Vor ein paar Jahren noch haben sie sogar ein Netz über die Leitha gespannt, damit die hilflosen Tiere nicht stromabwärts getrieben werden. Doch das konnte durch Intervention von uns verboten werden. Dennoch landen die Enten regelmäßig Anfang Juli in temporär aufgebauten Gehegen am Flussufer, an zahlreichen Stellen. Wenige Tage später verschwinden die Zäune und tonnenweise wird Weizen, Mais und andere Nahrung täglich in der Landschaft ausgebracht.

Sämtlicher Grundbesitz dieser Flusssysteme gehört der Republik Österreich, also uns. Und dort werden diese tausenden Zuchtenten aus Massentierhaltung ausgesetzt, ohne uns zu fragen! Die zuständige Landesrätin nimmt dazu nicht Stellung. Unsere Anzeigen versanden, obwohl sich der Bürgermeister öffentlich gegen diese Aussetzerei ausgesprochen hat. Zeit also zu handeln.

Heute fanden sich einige Wanderer am Flusslauf der Leitha ein und begleiteten gut 500 der Zuchtenten nach Ungarn. Die noch flugunfähigen Jungtiere ohne Eltern schlossen sich den Tierschützer_innen an. Knapp vor Ungarn wurde ein Jäger auf die seltsamen Prozessionen aufmerksam. Wenig später griffen einige Jagdhelfer die Tierschützer_innen an. Ein Aktivist wurde zweimal im Fluss ins Wasser gestoßen, einem anderen sollte die Kamera entrissen werden. Durch die Kameras und das kalmierende Auftreten der friedlichen Tierschützer_innen konnte der Gewaltexzess eingedämmt werden. Die Enten verzogen sich unterdessen ins ungarische Unterholz.

Die Polizei traf ein. Sie erkannte mich sofort und wollte gleich wissen, warum ich zur Parlamentswahl antrete. Die Aussetzerei der Jägerschaft war auch den Polizeibeamten völlig unverständlich. Sie erklärten mir jedenfalls, dass wir keine Straftat begangen hätten, und fuhren wieder ab. Die Anzeigen gegen die Jagdhelfer werde ich bei der Staatsanwaltschaft einbringen.

Das Aussetzen dieser Enten ist definitiv illegal. Erstens sind diese Gehege, auch wenn sie temporär aufgestellt werden, nie genehmigt worden. Zweitens kann es doch nicht sein, dass die Grundbesitzerin, nämlich die Republik Österreich, gegen ihren Willen einen derartigen tierquälerischen und wasser- wie umweltverschmutzenden Unfug dulden muss. Und drittens ist es nach dem Tierschutzgesetz verboten, gezüchtete Tiere auszusetzen, die nicht in der Lage sind in der freien Wildbahn zu überleben. Zwar hat die BH bisher unsere diesbezüglichen Anzeigen offenbar einfach nicht verfolgt und damit erklärt, dass diese Tiere sehr wohl selbständig überleben können. Dann frage ich mich aber, wozu die Tonnen von Weizen und Mais nötig sind, die da überall in der Landschaft verteilt werden. Abgesehen davon würden diese Zuchtenten, so sagen wissenschaftliche Studien, den Winter nicht überleben und damit fallen sie definitiv unter das Verbot.

Naja, jetzt sind jedenfalls an einer dieser Aussetzstellen keine Enten mehr da. Ich hoffe die anderen Enten finden ebenfalls den Weg über die Staatsgrenze raus aus diesem Jagdrevier infantiler Charaktere, denen es ernsthaft Spaß macht, hilflose Zuchtenten aus dem Himmel zu ballern!

Die Fake News des FPÖ-Bürgerbüros zu Schweinen: die Putenstory

Wir alle wissen: die ÖVP ist gegen jede Verbesserung im Tierschutz, und zwar mit allen Mitteln. Dort verfolgt man ganz handfeste wirtschaftliche Interessen, und deshalb setzt man eine Blockade von Tierschutzfortschritten bei jeder Regierungsübereinkunft hoch auf die Agenda. Den jeweiligen Koalitionspartnerinnen ist Tierschutz nicht so wichtig, wie der Anti-Tierschutz der ÖVP wichtig ist, und schon stimmt man der Blockade zu. In der politischen Konstellation, die uns seit Jahrzehnten in Österreich im Griff hält, ist keine Regierungskoalition ohne die ÖVP denkbar. Deshalb gibt es den totalen Stillstand im Tierschutz.

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Vollspaltenboden: die FPÖ will ein Verbot verhindern

Genau das ist es, was einen und insbesondere mich an der Politik so abstößt: einmal sagt man das und jenes, um einer gewissen Klientel zu gefallen, ein andermal sagt man andernorts das Gegenteil, weil man wieder andere potentiell einflussreiche Personen beeindrucken will. Nie sagt man die Wahrheit, was man wirklich denkt. Einfach völlig rückgratlos, als ob es nur um das Erlangen von Macht geht, egal um welchen Preis und egal welche Ziele umgesetzt werden sollen. Ein Mensch, der sich engagiert, um die Lebensqualität aller zu verbessern oder um Ungerechtigkeiten abzustellen, schaut anders aus. Anders jedenfalls, als die FPÖ.

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Laut FPÖ und Jungbauernschaft lieben Schweine Vollspaltenböden!

Die oö Jungbauernschaft behauptet in einer Aussendung „95 % der Schweine bevorzugen den Vollspaltenboden“. Der „Tierschutzsprecher“ der FPÖ sieht das ähnlich. Bei den Blauen meint man zu erkennen, dass Betonböden mit scharfkantigen Spalten, die mit Kot verklebt sind, bei den Schweinen beliebter seien, als Stroh. Natürlich, ich weiß, das ist ja nur Zynismus. Der Zynismus der Mächtigen, die sich über die von ihnen bis zum Massensterben ausgebeuteten Wesen belustigen. Aber da reden ja wieder die, die uns im Tierschutz immer als zu emotional und realitätsfern bezeichnen. Die behaupten, wir seien zu keinem seriösen Gespräch bereit. Dabei ist es natürlich genau umgekehrt. Und das wissen sie genau.

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Auflösung eines Jagdgatters: der Stand im Lainzer Tiergarten

Das Bild oben zeigt links das Jagdgatter Mayr-Melnhof und rechts den Lainzer Tiergarten

Als der VGT im Frühjahr 2015 seine Kampagne gegen die Gatterjagden in ganz Österreich begann, gab es noch immer die Massenabschüsse im Jagdgatter Lainzer Tiergarten. Mit 16 Futterstellen für Wildschweine und 11 für Rothirsche, Damhirsche und Mufflons gab es viele Tiere zum Abschuss. Bei den Wildschweinen sind 1500 pro Jahr verbürgt. Die Stadtregierung hatte uns in den Jahren davor erklärt, dass über die Gatterjagd so viel Geld eingenommen werde, dass man das nicht einfach beenden könne. Nach wenigen Wochen Demos des VGT vor dem Lainzer Tor beschloss die Stadt Wien aber den Versuch zu wagen, gemeinsam eine Lösung zu erarbeiten. Eine eigene Arbeitsgruppe wurde gegründet und ein Ausstieg aus der Gatterjagd bis Anfang 2021 beschlossen. Dann sollten auch Grünbrücken über die denkmalgeschützte Mauer eröffnet werden.

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Die bewegte Geschichte des größten Jagdgatters Österreichs: Der Lainzer Tiergarten

100 Jahre ist er 2019 alt, der Lainzer Tiergarten, dieses einerseits beliebte Ausfliegsziel der Wiener_innen, dessen liebliche Landschaft aber andererseits die düstere Geschichte von Massenabschüssen eines Jagdgatters überdeckt. Aus Anlass des Jubiläums hat die Stadt Wien nun ein Buch mit dem Titel „Der Lainzer Tiergarten einst und jetzt“ herausgegeben. Eigentlich ist es eine Neuauflage, weil ein Buch mit demselben Titel bereits 1923 erstmals erschienen ist. Und eigentlich ist es kein Jubiläum, weil der Lainzer Tiergarten unter dem Namen „kaiserlicher Tiergarten“ eine viel längere Geschichte hat. Das Buch ist aber äußerst spannend und allen zu empfehlen, die sich auch ein bisschen für die Grätzelgeschichten der Friedensstadt und der Gegend um die Kirche St. Hubertus interessieren. Ein bisschen ist es auch eine Geschichte der Jagd in Österreich und eine Geschichte des Verhältnisses der Menschen zur Natur. Auch der VGT wird im Buch als Teil der Geschichte des Lainzer Tiergartens erwähnt.

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Vollspaltenböden in der Schweinehaltung müssen weg!

Der VGT ist ein Netzwerk von autonomen Aktivgruppen quer durch Österreich. In den jeweiligen Bundesländern sind immer eigene Themen wichtig und die Aktivist_innen engagieren sich auf ihre Weise. Nur zu einem Thema finden wir uns bundesweit zusammen und kooperieren. Dieses eine Thema treiben wir unnachgiebig voran, bis wir die Mehrheit der Menschen erreicht haben, und sich diese Mehrheit auch politisch durchsetzt. Die Liste derartiger Erfolge ist lang, vom Pelzfarmverbot 1998 über das Verbot der Wildtierhaltung in Zirkussen 2002 und das Verbot von Legebatterien (zusammen mit einem Bundestierschutzgesetz und Tieranwaltschaften) 2005, dem Verbot von Tierversuchen an Menschenaffen 2006 und dem Verbot der Käfighaltung sogenannter „Fleisch“kaninchen 2007, bis zum Kastenstandhaltungsverbot von Mutterschweinen 2012, Tierschutz in der Verfassung 2013, den Besatzdichtenreduktionen bei Masthühnern und Mastputen 2015 und den Gatterjagdverboten bzw. dem Verbot Zuchttiere zur Jagd auszusetzen 2015-2018. Die Pause zwischen 2007 und 2012 ist dem Tierschutzprozess geschuldet. Das Jahr 2019 widmen wir nun bundesweit dem Ende der Haltung von Schweinen auf Vollspaltenböden. Wir nennen das unsere Fokuskampagne. Und bis jetzt waren diese Kampagnen immer erfolgreich!

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Anwalt stellt Antrag auf Enthebung von Mayr-Melnhof als Jagdschutzorgan

Nachdem nun auch der Wiener Verwaltungsgerichtshof die rechtswidrigen Handlungen von Gatterjägermeister Maximilian Mayr-Melnhof bestätigt hat, ist damit höchstgerichtlich rechtskräftig, dass Mayr-Melnhof in seiner Eigenschaft als beeidetes Jagdschutzorgan einen Tierschützer rechtswidrig festgenommen, ihn rechtswidrig verletzt (siehe Foto der Hand oben), ihm rechtswidrig mit Gewalt die Videokamera entwendet, ihn rechtswidrig in seiner Menschenwürde verletzt und ein Beweismittel fingiert und vor Gericht die Unwahrheit gesagt hat. So eine Person ist als beeidetes Jagdschutzorgan nicht mehr tragbar. Deshalb hat nun Anwalt Stefan Traxler die Bezirkshauptmannschaft Salzburg-Umgebung sowohl aufgefordert, Mayr-Melnhof seines Amtes zu entheben, als auch bei ihm sämtliche Kosten in diesem Verfahren einzutreiben.

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