AI

Künstliche Intelligenz und Bewusstsein: zwei ganz verschiedene Paar Schuhe

Auch in der Tierschutzbewegung gibt es eine fortschrittsgläubige Fraktion. Typischer Weise findet man sie unter jenen, die sich dem „Effektiven Altruismus“ (EA) verschrieben haben. Vieles an EA ist sicher positiv, aber er treibt auch sehr seltsame Blüten, wie z.B. die Idee, Raubtiere genetisch zu manipulieren, sodass es in der Wildnis friedlicher zugehe, siehe https://martinballuch.com/leidminimierung-bei-konflikten-unter-wildtieren/. Und eine andere dieser seltsamen Blüten ist die Idee, dass sehr bald die künstliche Intelligenz in Computerprogrammen und Robotern ein Bewusstsein und damit Leidensfähigkeit entwickeln werde, sodass wir TierschützerInnen dann vor allem RoboterschützerInnen werden sollten, weil das Abdrehen des Computers würde dann einem Mord entsprechen.

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Computer Artificial Intelligence (AI) kann niemals zu Bewusstsein führen

Sie werden doch immer besser, die Computer. Jetzt hat kürzlich das Programm eines Supercomputers sogar einen der weltbesten Go-Spieler, ich glaube aus Südkorea, besiegt. Und ich erinnere mich noch gut, so Ende der 1990er Jahre, als der erste Computer den regierenden Weltmeister im Schach schlug. Na, wer so gescheit ist und so komplexe Probleme lösen kann – noch besser als Menschen – der muss doch Bewusstsein haben, oder?

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