Evolution

Homo Floresiensis und die Montessori-Pädagogik

Hobbit

Dieses Wesen hat vor 18.000 Jahren auf der Insel Flores in Südostasien gelebt. Mensch oder Tier?

Was unterscheidet den Menschen (d.h. die Tierart Homo Sapiens) von anderen Tieren? Diese Frage wird seltsamerweise im vorrangig an technischen Entwicklungen interessierten Fachmagazin New Scientist mantrahaft wiederholt und anthropozentrisch überhöht beantwortet. Die Abgrenzung scheint für das Weltbild der Leserschaft offenbar zentral. Auch im aufgeklärten Humanismus bemüht man sich fanatisch, alle Schlacken des Tierseins abzuschütteln. Und jetzt dieselbe Erfahrung in der Montessori-Pädagogik: Tiere seien rein instinktgesteuerte Triebwesen, Menschen dagegen hätten überhaupt keine Instinkte, sie wären völlig frei. Auf die Frage an die Ausbildnerin, wie sie das mit den Erkenntnissen der Naturwissenschaft in Einklang bringen könnte, siehe z.B. http://derstandard.at/1369362949209/Hat-der-Glaube-an-die-menschliche-Ueberlegenheit-ausgedient, kommt eine dogmatische Antwort: so sei eben die Montessori-Lehre und wem das nicht passe, der bzw. die könne ja eine andere Pädagogik studieren.

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