Hochschwab

Die Partisanenhöhle im Hochschwab

Es gab meines Wissens 4 Regionen in Österreich, in denen Partisanenverbände, d.h. bewaffnete Gruppierungen, die aus den Wäldern der Berge heraus operierten, gegen das Dritte Reich agiert haben. Da sind einmal die Partisan_innen in den Karawanken in Südkärnten unter Tito, zweifellos die Bekanntesten, die auch bis über die Drau in das Gebiet der Saualpe vorgestoßen sind. Daneben gab es die Partisan_innen bei mir im Hochschwab in der Obersteiermark, die hauptsächlich in der Region vom Schoberpass und St. Michael bis nach Leoben, Eisenerz und Kapfenberg aktiv waren. Dann wären noch die Gruppen in den Ausseer Bergen und in den Ötztaler Alpen zu nennen. Aber nur die ersten beiden haben selbst aktiv Anschläge gegen die Militärmaschinerie der Nazis verübt, die letzteren beiden blieben defensiv, nahmen Deserteure auf und versteckten sich in den Bergen, und verteidigten sich mit Waffengewalt ohne aber selbst Anschläge zu verüben.

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In 30 ¾ Stunden quer über den Hochschwab!

Das Hochschwabgebirge ist nicht nur ein Berg, es ist eine ganze Bergregion. Und von Wien aus kommend, die mit Abstand wildeste, in einer Distanz von 150 km von der Hauptstadt entfernt. Der Hochschwab ist meine Heimat, wenn ich das so pathetisch sagen darf. Dort habe ich mit 16 meine erste große Felswand erklettert. Dort bin ich in den stillsten Winkeln unterwegs, in urwaldartigen Restbeständen, in Fels und Eis, oder auf den weiten Hochebenen. So reifte in mir der Gedanke den Hochschwab einmal sozusagen auszumessen. Ich wollte ihn von West nach Ost an einem einzigen Tag begehen. Dieselbe Route bin ich im November 2008 mit meinem Hundefreund Kuksi als seine erste Hochgebirgstour gegangen. Damals allerdings 5 Tage lang. Warum also nicht einmal die gesamte Länge in 24 Stunden durchqueren, ohne Pause? Von Hieflau an der Enns, am Ausgang des Gesäuses, bis zum Brandhof am Seebergsattel.
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