Infame Lüge

VGT klagt Mayr-Melnhof auf Widerruf und Unterlassung: Vorwurf Gewaltangriff sei „infame Lüge“

Die Evidenz ist eindeutig. Zwei Tierschützer wurden am 20. November 2017 beim Filmen der Gatterjagd von Mayr-Melnhof von außerhalb des Gatters angegriffen, körperlich misshandelt und mit Gewalt ihrer Videokameras und eines Funkgeräts beraubt. Anführer der Angreifer war Max Mayr-Melnhof persönlich, genau jener Mayr-Melnhof, der Liebkind und Sunnyboy der Salzburger Regionalmedien ist und sich gebährdet, als könnte er keiner Fliege etwas zu Leide tun, als wäre er ein armer kleiner Bauer, hilfloses Opfer völlig unbegründeter Hetze durchgeknallter militanter TierschützerInnen. Wer so ein Image pflegt, in Wahrheit aber Gewalttaten gegen unschuldige Menschen und unschuldige Tiere setzt, hat natürlich einiges zu verlieren, sollte das ans Tageslicht kommen. Und so gab Mayr-Melnhof der APA Salzburg unmittelbar nach Bekanntwerden seiner Gewaltattacken ein Interview, in dem er die Presseaussendung des VGT als „infame Lüge“ bezeichnete. Dagegen richtet sich nun die Klage.

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