Jokkmokk

Der Klimawandel in „Europas letzter Wildnis“ in Nordskandinavien

Irgendwie kann ich nicht nachvollziehen, warum sich so viele Leute nicht vor dem Klimawandel fürchten bzw. manche ihn sogar grundsätzlich anzweifeln, wie offenbar auch die FPÖ. Als ein Wissenschaftler, der schon Ende der 1980er Jahre in einer Fachgruppe an der Uni Cambridge in der Klimaforschung gearbeitet hat, die den Klimawandel schon damals voraussehen konnte, liegt die Sache für mich auf der Hand. Die Erdatmosphäre lässt sich grundsätzlich gut berechnen, indem man die Naturgesetze (wie Erhaltung des Drehimpulses, des Linearimpulses, der Energie und der Masse) in mathematische Gleichungen gießt. Und wenn man nun den CO2-Gehalt der Atmosphäre erhöht und die Rechnung erneut durchführt, d.h. die mathematischen Gleichungen löst, dann erhält man ein wärmeres Klima. Warum ist klar, die Atmosphäre wird am Tag durch die Erde gewärmt und strahlt in der Nacht diese Wärme in Form von Infrarotstrahlung wieder ab. Wir kennen das aus eigener Erfahrung, weil eine klare Nacht ist viel kälter als eine bewölkte, genau deshalb, weil die Wolken die Abstrahlung der Wärme verhindern.

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