Klaus Hackländer

Wildbiologe und Jagdwirtschaftler Klaus Hackländer: Aussetzen von Fasanen, Enten und Hasen ist Tierquälerei

Es ist soweit, unser seit 2 Jahren gefordertes Kampagnenziel wurde erreicht: am 6. April 2017 wird der Bundesrat den Beschluss des Parlaments für eine Änderung des Bundestierschutzgesetzes durchwinken, und darin steht

§ 5 (2) Tierquälerei begeht, wer
14a. ein in Gefangenschaft gezüchtetes Wildtier aussetzt, das zum Zeitpunkt des Aussetzens in freier Natur nicht überlebensfähig ist

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Die Jägerschaft setzt Rebhühner mit abgezwickten Schnäbeln aus!

Klaus Hackländer ist Leiter des Instituts für Wildbiologie und Jagdwirtschaft an der Universität für Bodenkultur in Wien. Ich habe ihn immer wieder bei Jägertagungen die Hauptvorträge halten gesehen, er ist also in die Jagd gut integriert. Derselbe Herr Hackländer war Gutachter der Anklage im Tierschutzprozess. Damals sagte er ohne zu zögern, dass es Tierquälerei sei, in der Wildnis voll lebensfähige Nerze aus Käfigen einer Pelzfarm im Waldviertel in die Natur auszulassen, wie das TierschützerInnen vorgeworfen wurde. Zwar hätten die Nerze nun schon viele Generationen überlebt, aber sie würden einem höheren Stress in der freien Natur als im Käfig ausgesetzt sein. Daher sei die Befreiung Tierquälerei gewesen.
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