Rebhuhn

Alfons Mensdorff-Pouilly und die Jagd auf Rebhühner aus Kistln

Letzten Herbst schon haben wir die vollgefüllten Fasan- und Rebhuhnvolieren von Mensdorff-Pouilly angezeigt. Im Burgenland darf man zwar sogenanntes „Federwild“ züchten und zum Abschuss aussetzen, aber, als Konzession an Tierschutzbedenken, sollte das spätestens 2 Wochen vor Beginn der Schusszeit geschehen sein. Niemand hält sich daran, weil man will die bezahlten Tiere ja auch abknallen können. Und jeder Tag, den die zahmen Vögel im Freien verbringen, verringert ihre Anzahl, da sie weder selbständig Nahrung zu sich zu nehmen gelernt hatten, noch sich vor Raubfeinden schützen können. Und das umso mehr, wenn ihnen die Schnabelspitze abgeschnitten wurde.
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Die Jägerschaft setzt Rebhühner mit abgezwickten Schnäbeln aus!

Klaus Hackländer ist Leiter des Instituts für Wildbiologie und Jagdwirtschaft an der Universität für Bodenkultur in Wien. Ich habe ihn immer wieder bei Jägertagungen die Hauptvorträge halten gesehen, er ist also in die Jagd gut integriert. Derselbe Herr Hackländer war Gutachter der Anklage im Tierschutzprozess. Damals sagte er ohne zu zögern, dass es Tierquälerei sei, in der Wildnis voll lebensfähige Nerze aus Käfigen einer Pelzfarm im Waldviertel in die Natur auszulassen, wie das TierschützerInnen vorgeworfen wurde. Zwar hätten die Nerze nun schon viele Generationen überlebt, aber sie würden einem höheren Stress in der freien Natur als im Käfig ausgesetzt sein. Daher sei die Befreiung Tierquälerei gewesen.
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