Rosegger

Tierschutz im Österreich des 19. Jahrhunderts am Beispiel Peter Roseggers

Peter Rosegger ist der vermutlich bekannteste Schriftsteller der Steiermark. 1843 als Kind einer Bergbauernfamilie in den Fischbacher Alpen geboren, gelingt es ihm in zahlreichen Erzählungen und Romanen über seine Zeit als Waldbauernbub und über Charaktere aus diesem Milieu die kleinbäuerliche Welt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts vor unserem geistigen Auge heute zu erhalten. Mit wenig mehr als 30 Jahren aus der obersteirischen Wildnis in Graz angekommen, schloss er sich dem dortigen Fin de siecle an und gab im Rahmen seiner Zeitschrift „Heimgarten“ auch „des Heimgärtners Tagebuch“, einen Blog des 19. Jahrhunderts, heraus. Insbesondere dort äußert er sich auch über Tierschutz und Vegetarismus und skizziert damit die Gedankenwelt der Frühphase dieser sozialen Bewegung in Österreich. Reinhard Farkas hat in seinem Buch „Rosegger für uns“, im Leopold Stocker Verlag Graz 2013 erschienen, dankenswerter Weise viele der Schriften des Heimgarten wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
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