Tierbefreiung

Meine erste Tierbefreiung

Kürzlich half ich mit, 17 Rebhühner aus den Klauen eines Herrn Mensdorff-Pouilly zu befreien. Diese Tiere stammen aus Ungarn, dort wurden sie gezüchtet, um Schießbudenfiguren für eine besonders infantile Form der Jagd abzugeben, ihre einzige Bestimmung. Diese 17 Tiere leben jetzt im Wiener Tierschutzhaus und sind vor dem Zugriff der Jägerschaft sicher. Ich habe mich zu der Befreiung öffentlich bekannt, aber die Staatsanwaltschaft zog es vor, mich nicht zu verfolgen. Die Bevölkerung war in dieser Frage auf meiner Seite.

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Christkind und Weihnachtsmann befreien 4 Puten und 16 Hühner

Eine wahre Weihnachtsgeschichte aus Österreich: eine Tierbefreiung. Dauernde Sachentziehung oder sogar Einbruchsdiebstahl nennt es das Strafgesetzbuch. Und angesichts der 75 Millionen Hühner, die in Österreich jedes Jahr geschlachtet werden, wirtschaftlich unbedeutend. Aber für die 20 befreiten Tiere bedeutet die Aktion den Unterschied zwischen einem schrecklichen Leben in der Tierfabrik und einer Fließbandtötung am Schlachthof auf der einen Seite, und einem glücklichen Leben mit tierliebenden Menschen auf der anderen.

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Eine Tierbefreiung ist keine Straftat!

Mit der sogenannten „underground railroad“ wurden schwarze SklavInnen der Südstaaten der USA im 19. Jahrhundert in die Freiheit des Nordens geschleust. Eine illegale Operation, und doch wird sich niemand darüber empören. Fühlenden Lebewesen zu helfen, die leiden – und sei dieses Leid noch so gesetzlich gedeckt – ist eine positive, zuweilen auch mutige Haltung. Und das betrifft Tiere genauso wie Menschen. Wer empfindet die Befreiung von Tieren aus der Massentierhaltung als unmoralisch? RichterInnen jedenfalls nicht, mit dem Freispruch im Tierschutzprozess gestern haben wir dazu nun ein weiteres Beispiel.
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Italien: bei Demo 30 Hunde aus Versuchstierzucht befreit

Kampagnen gegen Tierversuche haben in Italien eine lange Tradition, die landesweit bekannteste Tierschutzorganisation heißt Lega Antivivisezione (LAV). Diese Liga gegen Tierversuche setzt sich mittlerweile für alle Tierschutzthemen ein. Doch unabhängig von Organisationen dieser Art, d.h. registrierten Vereinen insbesondere dieser Größe, gab es seit dem Jahr 2002 eine Grassroots-Kampagne gegen die Versuchstierzuchtanstalt Morini, in der jährlich 1100 Beagles für Tierversuche gezüchtet wurden. Diese klassisch konfrontative Kampagne, die auch eine breite Unterstützung der großen autonomen Szene in Italien genoss, wurde bald von repressiven Staatsmaßnahmen getroffen, die bis zu Demo-Untersagungen nicht nur vor der Zuchtstation selbst, sondern sogar in der nahegelegenen Stadt reichten. Ab 2006 musste die Kampagne daher abgebrochen werden. Doch Morini war auch durch behördliche Maßnahmen unter Druck, lief nur noch auf Sparflamme weiter und musste am 16. November 2011 Konkurs anmelden. 278 Beagles aus der Farm wurden statt an Tierversuchslabors an TierschützerInnen übergeben.

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