Auf Vortragstour in Westösterreich

Diese Woche verbringe ich in Westösterreich, in Vorarlberg und Tirol. Für jene, die in der Gegend leben, hier die Termine meiner Vorträge:

Dienstag 15. November 2011: Buchpräsentation „Tierschützer.Staatsfeind“ in der Stadtbibliothek von Bregenz.

Mittwoch 16. November 2011, 19 Uhr: Vortrag „Haben Tiere Bewusstsein? Das Recht auf Autonomie“ an der Uni Innsbruck, Innrain 52, Hörsaal 7

Donnerstag 17. November 2011: 3 Vorträge an der Pädagogischen Hochschule im Rahmen der Ausbildung von EthiklehrerInnen und

19 Uhr: Buchpräsentation „Tierschützer. Staatsfeind“ in der Buchhandlung Haymon in Innsbruck, Sparkassenplatz 4

Samstag 19. November 2011: Animal Liberation Workshop, Poststraße 1, Dornbirn

Die Buchpräsentationen gestalten sich sehr erfolgreich, war ich doch bisher schon 2 Mal in Graz sowie in Wien, Linz und eben Bregenz. Die Menschen zeigen so viel Solidarität, ich bin wirklich beeindruckt. Dabei ist es den BesucherInnen wirklich ein Anliegen, gegen überbordende Überwachung und stetige Verschärfung der sogenannten Terrorprävention vorzugehen. Das ist mittlerweile ein Thema für wirklich viele Bürgerinnen und Bürger Österreichs geworden. Zusätzlich ist es sehr interessant, viele jener Menschen persönlich kennen zu lernen, die sich im Lauf der Tierschutzcausa für mich eingesetzt haben, sei es durch die Teilnahme an Kundgebungen, durch Briefe ins Gefängnis oder durch schriftliche Proteste bis hin zu Selbstanzeigen.

In Innsbruck, Wien, Villach, Klagenfurt und Linz wird es noch Buchpräsentationen geben:
https://vgt.at/hinweise/20110928Staatsfeind/index.php

Aber auch das Interesse am Dokumentarfilm „Der Prozess“ wird zunehmend größer. Der Film gewann ja den Wiener Filmpreis für den besten Dokumentarfilm des letzten Jahres und den Preis der Ersten Bank für den besten Film. Ab 25. November wird der Film in Österreich in die Kinos kommen, angeblich neben Wien auch zumindest in Graz, Linz, Salzburg, Innsbruck und Vorarlberg:
http://www.derprozess.com/

In der Sendung „Thema“ letzten Montag wurde ebenfalls der Tierschutzprozess thematisiert. Dabei wurde eine Reihe von Ausschnitten des Films „Der Prozess“ eingespielt. Wer es versäumt hat:
http://tvthek.orf.at/programs/1319-Thema/episodes/3174071-Thema

Buch und Film tragen also sehr dazu bei, dass der Tierschutzprozess nicht so schnell in Vergessenheit gerät. Wenn endlich das schriftliche Urteil vorliegen wird – angeblich erst zwischen Jänner und März 2011 –, müssen wir auf eine öffentliche Diskussion über Justizreformen und eine Entschärfung der Gesetzgebung drängen!

5 thoughts on “Auf Vortragstour in Westösterreich

  1. Rudolf says:

    Sehr gutes Buch!
    Informativ und spannend geschrieben. Ich kann die Lektüre allen nur wärmstens empfehlen.

  2. regina says:

    Ich habe das Buch „Tierschützer.Staatsfeind“ jetzt fast zu Ende gelesen. Sehr interessant, auch wenn man den Prozess laufend mitverfolgt hat. Ich hatte auch noch nie Einblick in den Gefängnisalltag – gut, daß da auch ein Licht darauf geworfen wird.
    Was mir auffällt:
    1) Der Stil des Berichts über die U-Haft ist völlig anders als der Rest ……. gibt’s eine Erklärung dazu?
    2) Jarolim hat sich offenbar von Anfang bis Ende sehr eingesetzt – kürzlich sah ich ein Interview mit ihm, worin er das neue Terrorpräventionsgesetz gut hieß. Das verstehe ich also überhaupt nicht. Hat wer eine Erklärung, was da los ist? Ich werde ich selber per mail fragen, fürchte aber, daß ich nur die übliche wischi-waschi-Antwort erhalten werde.

  3. Administrator says:

    @Martin C.
    Bitte den Kommentar noch einmal schicken. Zwischenzeitig kamen 14500 spam Kommentare, weshalb auf eine catchphrase umgestellt werden musste und alle Kommentare verlorengingen.

  4. Martin C. says:

    Wünsche weiterhin viel Erfolg auf der Tour.

    Ja, und da wäre noch etwas: Mein Kommentar vom 12.10.2011 zum Eintrag „Dauerproteste gegen Berlakovich – ist das nicht zu radikal?“ vom 06.10.2011 wurde noch (immer) nicht freigeschaltet …?

  5. Elke says:

    Das Vorgefallene (Überwachung, Verhaftung, Prozess, etc) zeigt, wenn auch leider sehr schmerzlich, dass Martin Balluch, der VGT und all jene, für die Tiere keine Ware sind, SEHR ERNST genommen werden. Das gefällt mir!

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