Fasane

Jagdgesetzreform Steiermark: Jagd auf Zuchtfasane eingeschränkt

Im Sommer 2015 begann der VGT seine Kampagne für ein Ende des Aussetzens von in Massentierhaltungen gezüchteter Fasane, Rebhühner und Stockenten für die Jagd. Diese Jagdform stammt aus der Feudalzeit und wird im angrenzenden Ungarn mit ca. 4 Millionen ausgesetzter Fasane pro Jahr und in England sogar mit 40 Millionen im großen Stil praktiziert. Durch eine Kampagne des VGT im Jahr 2005 konnte bereits eine strengere Regelung für die Haltung der Fasane vor dem Aussetzen in Österreich erreicht werden, wodurch die Zahl der ausgesetzten Tiere pro Jahr von etwa 400.000 auf 100.000 zurück ging. Nun sollte es Zeit sein, diese ökologisch unsinnige und äußerst tierquälerische Praxis endgültig zu verbieten.

(mehr …)

Einen Hund darf man nicht unterschätzen!

Wir waren wieder einmal auf einer Recherche im Jagdrevier von Mensdorff-Pouilly unterwegs. Und mein tapferer Hundefreund Kuksi hat mich, wie so oft, dabei begleitet. Heute war niemand auf der Jagd, aber wir wollten diese Fasankisten finden, die sich kreuz und quer in diesem seltsamen Jagdrevier befinden. Diese Kisten sind wenige Quadratmeter groß und gerade einmal 50 cm hoch, ins Unterholz fix montiert. Dort lässt Mensdorff-Pouilly die Fasane aus der Voliere hineinsetzen, wenn sich hochgestellte Persönlichkeiten zur Jagd angesagt haben. Kaum stehen die Schützen vor dem Waldstück, in dem sich die Kisten befinden, öffnet ein Helfer die Käfigtür und die Fasane verteilen sich im Gebüsch, außer Sichtweite der JägerInnen. Dann schickt man die Jagdhunde in den Wald und schon fliegen die Zuchttiere, eines nach dem anderen, Angst erfüllt über die Wiese hinaus und können von den Schützen abgeknallt werden. Manche unserer Mitmenschen verstehen unter einer erbaulichen Freizeitbeschäftigung eine derartige Tätigkeit.

(mehr …)

Mensdorff-Pouilly hat in Österreich illegal Fasane und Rebhühner ausgesetzt: Anzeige!

Und ewig grüßt das Murmeltier! Es ist wieder Montag, Zeit die Behörde auf die illegalen Machenschaften eines Herrn Alfons Mensdorff-Pouilly und seiner Jagdaufseher und Jagdhelfer vom vergangenen Wochenende hinzuweisen. Vorletzten Freitag vor 10 Tagen wurden Fasane an der ungarisch-österreichischen Grenze in fixierte Kisten gestopft und ausgesetzt. Einige dieser Fasane sind nun in Österreich. Doch letztes Wochenende hat Mensdorff-Pouilly erstmals seine Fasane und Rebhühner in seinem österreichischen Jagdrevier ausgesetzt, um sie zu beschießen. Das ist eindeutig illegal. Wir haben schon so oft bei der Bezirkshauptmannschaft Anzeige wegen der gesetzwidrigen Fasanhaltung erstattet, aber nichts hat sich geändert. Vielleicht behauptete Mensdorff-Pouilly, die Fasane würden nur in Österreich gehalten, aber in Ungarn ausgesetzt, und das ginge die Behörde nichts an. Jetzt haben wir den Beweis: er sitzt sie natürlich sehr wohl in Österreich aus. Und wir haben sogar Fotos von Fasanen in seinen Fasankisten. Insgesamt 25 haben wir in seinem Jagdgebiet gefunden, 17 davon in Österreich. Diese Kisten sind in jeder Hinsicht illegal: viel zu klein für die Fasane, dienen sie ausschließlich zum Aussetzen der Fasane direkt für die Jagd. Und das ist eindeutig verboten! Wenn die Behörde jetzt nicht aktiv wird, ist es Zeit für eine Anzeige wegen Amtsmissbrauch!!

FasanAussetzenAMPÖsterreich1

(mehr …)

Anzeige gegen Alfons Mensdorff-Pouilly: 1000e illegale Fasane, Enten und Rebhühner

Im Burgenland werden pro Jahr etwa 20.000 Fasane, 5.000 Rebhühner und 22.000 Enten geschossen. In den letzten Monaten haben wir die Lieferungen solcher Tiere aus ungarischen Zuchtstationen an Alfons Mensdorff-Pouilly in seinen Jagdrevieren in Luising im Südburgenland dokumentiert und schätzen, dass etwa die Hälfte dieser Fasane und Rebhühner und 10 % der Enten dort geschossen wird. Da es noch weitere Entenzuchten im Burgenland z.B. in Gattendorf an der Leitha gibt, und zahlreiche andere Volieren z.B. in Zurndorf und Nickelsdorf Fasane und Rebhühner halten, ist davon auszugehen, dass praktisch jeder Fasan, fast jedes Rebhuhn und gut die Hälfte der Enten, die überhaupt geschossen werden, aus künstlichen Züchtungen stammen!
(mehr …)