Ökologischer Jagdverband

Stellungnahme des Ökologischen Jagdverbandes zur geplanten Aufhebung des Gatterjagdverbots

Im Rahmen der Begutachtung der geplanten Novelle des Jagdgesetzes im Burgenland, mit dem die SPÖ-Alleinregierung das Gatterjagdverbot von 2017 wieder aufheben will, hat auch der Ökologische Jagdverband eine Stellungnahme abgegeben. Dabei wird die Aufhebung des Gatterjagdverbots scharf kritisiert.

„Das Einsperren von Wildtieren widerspricht fundamental den natürlichen Bedürfnissen und führt letztlich zu einer Verkümmerung des Bestandes“, meint der Vorstand des Ökologischen Jagdverbandes. Ein jagdgatter könne niemals der Hege dienen, sondern einzig und allein dem Jagdvergnügen. Und die Gatterjagd wird als „makabre Jagdbelustigung“ bezeichnet. Ob Landeshauptmann Doskozil darauf hört?

Kommentar zum Ökologischen Jagdverband

Ich habe ein ethisches Ideal, und das ist ein möglichst gewaltfreier Umgang mit allen Tieren. Sie sind autonomiefähige Lebewesen und aus Vernunftgründen, wie Kant uns lehrt, sollten wir daher ihre Autonomie respektieren. Aber ich lebe in einer realen Welt, in einer Gesellschaft, die ganz anders tickt, und daher gehe ich die Sache pragmatisch an. Während ich in meinem Leben die Autonomie aller Tiere so weit, wie es mir möglich ist, respektiere, arbeite ich politisch mit allen Organisationen und Menschen zusammen, die bereit sind, zunächst einmal in dieselbe Richtung zu gehen.

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