Tierschutz im Unterricht

Zoodirektorin Schratter: „Vegetarier stellen sich über die Tiere“

Dagmar Schratter, Direktorin des Zoos Schönbrunn, hält Vegetarismus für vernunftwidrig

Dagmar Schratter, Direktorin des Zoos Schönbrunn, hält Vegetarismus für vernunftwidrig

Dagmar Schratter ist Direktorin des Zoos Schönbrunn in Wien und Präsidentin des Vereins „Tierschutz macht Schule“, der, mit allen finanziellen Ressourcen aus öffentlicher Hand ausgestattet, LehrerInnen ausbildet, um ihnen die Thematisierung von Tierschutz in ihren Klassen oder auch anderen Schulen zu ermöglichen. Sie nahm an der AGES Akademie zu „Tier – Mensch – Gesellschaft“ am 3. und 4. Juni 2013 an der veterinärmedizinischen Uni Wien teil. Und dort verkündigte sie obere Weisheit im Rahmen der abschließenden Podiumsdiskussion.

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Den Tierschutzgedanken an Schulen streuen!

_MG_7365_kleinKein Zweifel: als soziale Tiere ist für uns Menschen am Wesentlichsten, in welcher sozialen Umgebung mit welchen sozialen Regeln und Werten wir aufgewachsen sind. Das, was wir da an Werten übernehmen, empfinden wir zutiefst als richtig und wichtig und zumeist können wir es nicht mehr hinterfragen. Füttert man die Kinder ungefragt mit Massentierhaltungsfleisch und tabuisiert das Hinterfragen dieser Praxis in der Erziehung, dann darf man sich später nicht wundern, wenn es den allermeisten Menschen sehr schwer fällt, von dieser Gewohnheit abzuweichen und nicht wiederum ihre Kinder so zu indoktrinieren. Deshalb ist es so wichtig, den Tierschutzgedanken an Schulen zu tragen, wenn wir die Gesellschaft tierfreundlicher machen wollen. Und so versuchen wir von Tierschutzseite her schon seit Jahrzehnten an Schulen zu gehen und mit den SchülerInnen über Tierschutz zu diskutieren. Ich habe damit schon in den frühen 1990er Jahren angefangen, der VGT beschäftigt seit 1995 eigene TierschutzlehrerInnen.

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