Umweltschutz

Der Kampf um den Wienerwald 1870-1872: Josef Schöffel im frühen Widerstand

WeinerwaldSchöffel

1873: Karikatur von Karl von Stur

Den Waldgürtel von Süden nach Norden entlang der Westseite Wiens nennt man den Wienerwald. Ein grüner Rettungsanker in einer Millionenstadt. Er erstreckt sich von Wien gute 45 km nach Südwesten und erreicht mit dem Schöpfl auf 893 m seinen höchsten Punkt. Die imposanten Westwände des Peilsteins sind seit über 100 Jahren ein beliebtes Klettergebiet. Man findet da und dort auch uralten Baumbestand, hauptsächlich allerdings nur noch im ehemals kaiserlichen Jagdgebiet. Die über 100.000 Hektar Wald sind heute UNESCO-Biosphärenpark. Doch das war nicht immer so.
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EU-Bürgerinitiative gegen Ökozid: Rechte für die Erde

ÖkozidEine weitere der neuen EU-Bürgerinitiative richtet sich gegen die Zerstörung ganzer Ökosysteme: den Ökozid. In Geamana, einem Ort im Siebenbürgischen Erzgebirge in Rumänien, wurde die Bevölkerung ausgesiedelt, damit eine Firma ihren giftigen Schlamm aus dem Kupferabbau genau in diesem Tal ablagern kann. Sind die politischen Verbindungen gut ist unter gewissen Bedingungen für eine Firma offenbar eine derartige Maßnahme im Handstreich durchsetzbar. Heute sieht man nur noch den Kirchturm des Dorfes aus dem Giftsee ragen. Betreten kann man das Areal gar nicht mehr außer im Schutzanzug. Wie die tierlichen BewohnerInnen der Region mit dem Gift umgehen ist nicht erforscht. Aber wen kümmerts, wenn sie alle zugrunde gegangen sind.
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