Anzeige gegen Jagdaufseher wegen Nötigung: droht Hund zu erschießen

Hundehalter_innen sind es leider gewohnt, dass Jäger_innen sie anpöbeln und sogar damit drohen, ihre Hunde zu erschießen. Die Ausrede: die Hunde würden Wildtiere bedrohen. Plötzlich tun die Jäger_innen so, als hätten sie mit genau jenen Wildtieren Mitleid, die sie selbst gerne über den Haufen schießen. Und so erschießen sie eben die Hunde – ohne jedes Mitgefühl.

Ich kann mich noch gut an die Zeiten erinnern, an denen ich beim ganz normalen Wandern auf markierten Wegen von Jäger_innen angeschrien oder sogar mit dem Erschießen bedroht wurde. In den 1970er und 1980e Jahren war das ganz normal. Doch die Zeiten haben sich etwas gewandelt, die Jagd ist deutlich mehr in die Defensive geraten, hat an Image verloren. Heute wird nur noch abseits von Wegen gepöbelt, oder eben wenn ein Hund dabei ist. Aber auch das müssen wir ihnen austreiben.

Beim Wandern in Tirol traf ich auf eine Tafel, die das Wandern abseits von Wegen und das Frei Laufen Lassen von Hunden jeweils mit dem Abschuss des Tieres bedroht. Dabei ist es unmittelbar neben dieser Tafel im Wald erlaubt, den Hund frei laufen zu lassen. Die Gemeinde Kirchdorf hat dazu Mitte 2018 eine eigene Verordnung erlassen und mit einem Plan versehen. Abgesehen davon erlaubt das Tiroler Jagdgesetz den Jäger_innen nicht einfach mir nichts dir nichts Hunde abzuknallen, wie es ihnen passt, auch wenn diese frei laufen.

Ich habe daher folgende Anzeige wegen Nötigung eingebracht:

63 thoughts on “Anzeige gegen Jagdaufseher wegen Nötigung: droht Hund zu erschießen

  1. Achmed says:

    Was es dringend braucht ist der Hundeführerschein. Kurs mit Prüfung muss zukünftig verpflichtend sein für die Hundehaltung. Den Hund zum wildern abzurichten und loszuschicken wird nicht akzeptiert, erfährt dann der potentielle Hundehalter. Auch sind Hunde keine Menschen und kein Babyersatz, der Hund gehört artgerecht gehalten. Die Tierindustrielobby die Milliarden Euro Umsatz in der EU macht, wird sich dagegen wehren, die vertritt ihre Interessen und nicht die der Hunde.

  2. sabri says:

    Liebe Maria Sand,
    ich wollte Ihnen schon seit einiger Zeit sagen, dass Ihre Kommentare oft sehr hilfreich für mich sind – besonders Ihre Hinweise auf die Matriarchatsforschung von Göttner-Abendroth haben mir als (Geschichts-)lehrerin einen ganz anderen Blickwinkel auf mein Fach eröffnet: danke! Aber in diesem Fall finde ich, was Sie schreiben, überdenkenswert und eigentlich bedenklich. Denn da liegt ein falsches Tierbild zugrunde. Hunde sind uns Menschentieren viel ähnlicher, als angenommen. Sie sind keineswegs von irgendwelchen Instinkten gezwungen, irgendwer zu sein, zum Beispiel ein Jagdhund (außer sie leiden an Traumata, das ist aber bei uns Menschen genauso). Sicher haben sie eine mehr oder weniger starke Veranlagung zu jagen. Aber erstens muss einem klar sein, dass sich erwachsener Hund immer e n t s c h e i d e t, ob er jagt und was er jagt. Er ist keineswegs von einer Mutter Natur aufgezogen wie ein Uhrwerk, und wenn ein Wild ihm auf den Weg läuft, spult das Uhrwerk ab. Ein Hund entscheidet sich als jüngeres Tier, ob es überhaupt ein Jäger sein will oder nicht. Und dann später, falls das bejaht wurde, jedes einzelne Mal, ob gejagt wird oder nicht. Woher ich da sicher bin? Ich kenne zwei Hunde (einen habe ich zufällig gestern kennen gelernt), die als sogenannte Jagdhunde während der Pubertät entschieden haben, niemals mehr zu jagen, und damit als „Jagdbegleiter“ unbrauchbar wurden. Mein Hund ist mit einer starken Lust zu jagen auf die Welt gekommen, hat als junger Hund im Wald ständig gewittert und mit etwa einem Jahr im Wald einem Reh hinterher gejagt. Dreizehn Minuten lang. Es waren vielleicht die schlimmsten 13 Minuten meines Lebens, weil ich Angst hatte, ihr passiert etwas wie dem Hund auf dem Bild oben. Was ist aus diesem Hund geworden? Wie kann man ein solches Bild vergessen oder übergehen? Als mein Hund wiederkam und gesehen hat, dass ich vor Angst kaum noch laufen konnte, hat sie sich entschieden, keine Tiere zu jagen. Sie ist selbst dann nicht mit jagen gegangen, wenn die Hunde meiner Freundin laut bellend im Wald verschwunden sind, sie ist bei meiner Freundin gesessen, und hat versucht sie zu trösten. Deren Hunde gehen heute in jedem Wald an langen Leinen – sie würden sonst jagen. Ein ziemliches Gefleddere mit drei bis vier langen Leinen, aber nicht zu ändern. Die Leinenpflicht muss doch wohl für jagende Hunde gelten, oder nicht? Und genauer gesagt für Wild jagende Hunde. Denn zum Beispiel mein Hund jagt schon, unbeirrbar, ausdauernd und unglaublich schnell – Motorräder. Keine Mofas, nur Motorräder. Es gibt keine Natur, die sie so programmiert und dann in den Straßenverkehr geschickt hätte. Der Hund selbst hat sich so entschieden, sie sieht es als eine (untergeordnete) Lebensaufgabe an. Und deshalb wird sie niemals, wenn ich es durch eine Leine verhindern kann, in Straßennähe frei laufen.
    Zu jagen, ist für Hunde ein Angebot an Sinnfindung aus ihrer Geschichte – aber Hunde sind seit dem Übergang in die Jungsteinzeit an unserer Seite, im Leben und in den Gräbern. Und sie haben seit vielen Jahrtausenden auch andere Aufgaben: zu schützen, zu hüten, zu erziehen. Für Hunde, die sich zu einer dieser Aufgaben entscheiden, ist eine Leinenpflicht im Wald sowieso sinnlos. Herzliche Grüße Sabri

  3. Martin Balluch says:

    Vielen Dank für dieses Statement, liebe Sabri. Es spricht mir aus der Seele.

  4. Maria Sand says:

    Ich bin auch der Meinung, dass diese emotionale Diskussion nichts bringt. Es ist halt leider so, dass unsere liebsten Haustiere – Hunde und Katzen – Raubtiere sind. Sie vegan zu ernähren (weil man alle Tiere liebt), ist eigentlich gegen ihre Natur. Dann aber auf der anderen Seite zu sagen, wenn sie jagen, ist das in Ordnung, ist meiner Meinung nach falsch. Sie jagen ja nicht, weil sie überleben wollen, sondern auch aus reiner Mordlust. Das ist ihre Natur, das ist ihnen angeboren. Dass sie töten ist nicht notwendig, denn sie haben keinen Hunger und wir Menschen können sie daran hindern. Ich sehe oft Leute mit großen, frei laufenden Hunden im Wald. Das ist nicht in Ordnung. Es hängt natürlich auch von der Rasse ab, ob ein Hund ein Jäger ist. Manche sind es nicht. Meiner ist es schon. Sobald etwas rennt, rennt er nach. Deshalb ist er immer an der Leine, auch in seinem eigenen Interesse. Früher waren wir immer in einem kleinen Wäldchen spazieren, dort gab es nur Eichhörnchen und einige wenige Füchse. Trotzdem habe ich ihn 3x verloren, weil er einem Fuchs nach lief und dabei über Mauern sprang und nicht mehr zurück konnte. Dann rannte er – zum Glück – laut heulend herum. Deshalb haben wir ihn auch wieder gefunden. In einem großen Wald würde ich ihn schon deshalb niemals frei laufen lassen, weil er abstürzen, sich verirren, oder von einem Wildschwein angegriffen werden könnte. Wildschweine können Hunde töten. Vor allem will ich aber nicht, dass mein Hund ein Tier tötet. Ich bin der Meinung, man sollte Leinenpflicht im Wald verhängen, wenn es dort Wildtiere gibt, diese kontrollieren und Geldstrafen verhängen, wenn sich die Leute nicht daran halten. Warum das so schrecklich ist, verstehe ich nicht. Dass Jäger Wildtiere töten ist kein Argument dafür, dass Hunde das auch tun dürfen. Ich bin auch nicht prinzipiell gegen die Jagd, sofern es sich um professionelle Jäger handelt, die den Bestand im Gleichgewicht halten. Für alte und kranke Tiere ist es besser erschossen zu werden, als langsam dahin zu siechen. Es gibt ja kaum Raubtiere. Die paar Wölfe die es derzeit gibt, reichen nicht aus. Sicher auch angenehmer erschossen zu werden, als von einem Hund gehetzt und zerbissen und dann liegen gelassen zu werden, um dann langsam und qualvoll zu sterben. Es bringt auch nichts mit dem Jagdeifer der Adeligen zu argumentieren, warum die Jagd an sich schlecht ist. Ohne diese Adeligen würde es heute wahrscheinlich kein Wild mehr bei uns geben. Sie haben zwar gewütet, aber andererseits die einfache Bevölkerung vom Jagen abgehalten. Nach dem 1. Weltkrieg gab es im Wienerwald fasst keine Tiere mehr, weil jeder jagte, der es konnte. Die perversen Jagdriten der Ex-Adeligen und diverser psychopathischen Manager, ist wieder eine andere Sache. Das ist ja keine Jagd, sondern ein Abschlachten.

  5. Marion Fuchs says:

    Äh… sind nicht die Jäger_innen die mordenden Wildtiere? Wäre meine Conclusio bez. Ihres Artikels. Insofern empfehle ich eine Leinenpflicht für Jäger_innen. Wie denken Sie über die Vielfalt an Fallen – die immer mit dem Tod enden? Und die auch ausdrücklich – u.a.für Katzen und kleinere Hunde empfohlen werden? Kleine Fallen mit Giftköder? Und übrigens – Jäger_innen haben auch keinen Hunger! L.g. Marion Fuchs

  6. Maria Sand says:

    Man kann sowohl gegen Fallen, etc. sein, als auch gegen sinnlose Jagd. Wenn es Fallen gibt, werden die eben auch für Hunde gefährlich – und sogar für Menschen. Habe ich geschrieben, für Fallen zu sein? Sie bringen keine logischen Argumente, sondern sie polemisieren. Es gibt bis zu 100 000 Wildunfälle pro Jahr – alleine in Österreich. Bei diesen Unfällen sterben die Tiere auch nicht immer gleich. Ich habe einmal mit erlebt wie ein Hund überfahren wurde. Seinen Schrei werde ich nie vergessen. Er hat noch die folgende Nacht überlebt und dann wurde er eingeschläfert, weil nichts mehr zu machen war. Auch Rehe, Hasen, usw. leiden Höllenqualen wenn sie überfahren werden und nicht gleich tot sind. Da könnte man dann ja auch argumentieren, die Autofahrer seien mordende Bestien und deshalb kann man ruhig auch Hunde jagen lassen. Kranke Tiere zu erschießen, ist definitiv für das jeweils betroffene Tier angenehmer, als langsam zu krepieren. Ich bin dafür, Wildtiere zu schützen. Leider wird das nicht, oder nicht ausreichend gemacht. Dazu gehört auch der Schutz vor Verkehrsunfällen. Dazu gehört aber auch der Schutz vor Umweltverschmutzung durch Plastik und andere Dinge, an denen auch viele Tiere elend sterben. Sonntagsjäger und reiche Jagdpächter sollte man auch verbieten. Aber es braucht verantwortungsvolle Förster, die auch abschießen, wo es notwendig ist. Geburtenkontrolle gehört auch dazu. Und letzten Endes gehört dazu auch, dass man Hunde nicht wildern lässt.

  7. Tim Heidlinger says:

    Es ist immer das Menschentier, dass seiner systematischen Mordlust freien Lauf lässt. Martin Balluch hat mir aus dem Herzen gesprochen, wenn er die mangelnde Empathie des Menschen geißelt, Martins Hundefreund ist immer an seiner Seite, nicht Intrigen, Machthunger, perfides Handeln und Habgier macht das Wesen des Hundes aus. Hilfreich sei das Menschentier, edel und gut wie der Hund! Keine Leinenpflicht für Hunde! Alles andere quält den Hund. Auch hier hat Martin zu Recht erwähnt, dass der Hund sich auch freilaufend im Wald nur artgerecht verhält und den Sadismus und Schießlust des Jägers niemals erreicht. Es ist das Naturell des Tod- und Verderben bringenden Jägers, der in seiner menschlichen Grausamkeit Hunde und Welpen den Todesschuss zu versetzen mag, einer Kreatur die grenzenlos, maligne Mordlust verspürt. Der Hund dagegen erkennt die Physiognomie des Menschen, hat einen feineren Geruchssinn und ist der treuere Begleiter.

  8. Tim Heidlinger says:

    Mein Beitrag war als Persiflage gedacht und bewusst in einer schwülstigen Sprache abgefasst! Zudem sind es unlogische Aussagen. Daran goutuieren sich natürlich solche, die das Zuchttier Hund vergöttern und partout in antisozialer Weise keine Leinenpflicht für ihren wauwau akzeptieren. Wer logisch denken kann, muss zwischen Trophäenjäger und Förster dufferenzieren. Was sind denn die Aufgaben des Försters?

  9. Marion Fuchs says:

    Sehr geehrter Herr WauWau! Lol, die Aufgaben des Försters? Abtreten/Pension/Frühpension/Arbeitsunfähigkeit/Demenz?Ja, warum sagen Sie uns nicht, was die Aufgaben DES FÖRSTERS
    sind? Ich bin gespannt! Marion Fuchs

  10. Marion Fuchs says:

    Sehr geehrte Frau Sand, ich polemisiere nicht. Verzeihen Sie meine kurzen Statements, ich versuche seit Dezember meine Tanten und Onkel aus den Gefahrengebieten in NSW Australia zu entfernen. Ja, ich habe Fallen gegenüber eine negative Einstellung. Das heißt nicht, dass ich Wildunfälle begrüße. Aber auch diese können zum großen Teil durch umsichtiges Fahren verhindert werden. Das heißt, kein Plaudern, kein Handy, ständige Aufmerksamkeit, Vorbereitung auf Notbremsung. In Linz entsorgen unsere Leute ehrenamtlich Müll (Donaulände), v.a. Plastikmüll.Selbstverständlich trennen wir akribisch Müll. Wir könnten so viel tun, um vieles zu verändern. Förster füttern leider auch im milden Winter. Warum wohl? Liebe Grüße von Marion Fuchs

  11. Maria Sand says:

    Sehr geehrte Frau Fuchs. Ich verlange nicht von Ihnen, dass sie längere Antworten schreiben, sondern dass sie sachlich logisch argumentieren. Es freut mich auch, zu hören, dass Sie sehr viel für Tier- und Umweltschutz tun und sich für Familienangehörige engagieren. Ich finde, Sie argumentieren nicht logisch. Leider gibt es keine offiziellen Zahlen zu wildernden Hunden, aber jeder weiß, dass die meisten Hunde wildern, wenn man ihnen Gelegenheit gibt. Hunde halten sich dabei an keine Schonzeiten, was sogar Jäger tun. Frei laufende Hunde, die nicht kontrolliert werden können, sind auch für Menschen und oft auch für andere Hunde eine Gefahr. Mein Hund wurde auch schon gebissen. Viele Hundehalter können gar nicht abschätzen, wie ihr Hund in bestimmten Situationen reagiert. Hunde denken nun einmal nicht wie Menschen. Vielleicht sollte man einmal genauer erheben wie viele Wildtiere von Hunden attackiert werden. Wildtiere sind genauso schützenswert wie andere Tiere auch. Warum soll man sie nicht auch vor wildernden Hunden schützen? Wer gegen die Jagd ist, sollte doch dann auch gegen wildernde Hunde sein. Das kann man ja leicht verhindern. Wenn man dagegen ist, dass Jäger ihre Hunde auf Tiere hetzen, sollte man doch auch dagegen sein, dass Hunde aus eigenem Entschluss, Wild reißen. Hunde töten ja auch nicht unbedingt Wildtiere immer gleich, sondern verstümmeln und verletzen sie. Es gibt da einen artikel hier https://www.tt.com/panorama/gesellschaft/14689729/tiroler-jaeger-klagen-ueber-zunahme-wildernder-hunde für den man sich aber leider registrieren muss, will man ihn lesen.- Gegen Wildunfälle kann man mit Aufmerksamkeit alleine nur schwer ankommen. Zufällig habe ich vor kurzem gesehen, dass in einem nordischen Land die Hörner der Rentiere mit einer fluoreszierenden Farbe besprüht werden, damit die Autofahrer sie in der Dunkelheit überhaupt bemerken. Mit Rehen und Hirschen kann man das nicht machen, aber es gibt Schutzzäune und ich glaube rückstrahlende Elemente am Straßenrand, die abschrecken. Das kostet Geld und deshalb wird es wohl eher mäßig eingesetzt.

  12. Marion Fuchs says:

    Sehr geehrte Frau Sand, wenn der Wille vorhanden ist, können wir viele schützen. Egal wen, wie und wo. Ich verabschiede mich von unseren Gesprächen per Text und bedanke mich für Ihre Schreiben. Mit freundlichen Grüßen, Marion Fuchs

  13. Tabea Schürm says:

    Vielen Dank für Ihren Beitrag, ich Stimme Ihnen voll zu.

  14. Esel says:

    Wenn die Nachbars Katze in unseren Garten kommt, hat sie genau zwei Sekunden Zeit, wieder zu verschwinden, der Deutsch-Drahthaar versteht da keinen Spaß.

  15. Martin Balluch says:

    @Esel
    Man bekommt den Eindruck, Sie freut das bzw. Sie sind stolz auf einen so aggressiven Hund. Wenn ja, dann gehen Sie bitte in psychologische Behandlung. Wir alle sollten versuchen Gewalt, die von den Tieren, für die wir verantwortlich sind, gegen andere Tiere oder Menschen ausgehen, zu unterbinden. Gewalt ist nichts, worauf man stolz sein kann. Und freuen sollte einen das schon gar nicht.

  16. Marion Fuchs says:

    DANKE, Martin!

  17. Iak Bruckböck says:

    Nachdem ich den Blog soweit gelesen habe, möchte ich nun auch mein Statement hinzufügen.
    Zum einen meine ich, dass die Diskussion in weiten Strecken untergriffig und niemandem dienlich verläuft.
    Zum zweiten bin ich mir sicher, dass Titel, Promotionen und Habilitationen dem Tierwohl nicht unbedingt dienlich sind.
    Wiewohl unsere menschliche Diskursfähigkeit das beste ist, was unserer Spezies für einen Beitrag zum großen Ganzen zur Verfügung steht.
    Wenn wir den vons uns Menschen herbeigeführten Untergang von aberhunderten Spezies betrachten, mit denen wir zudem Diversität und damit unsere eigenen Grundlagen dümmlich gefährden, müssen wir naturgemäß auch unsere eigene artspezifische Potenz hinterfragen.
    Biologisch sind wir bestimmt Tiere. Das wird wohl niemand bestreiten wollen.
    Für uns Menschen haben wir ethische Grundlagen erarbeitet, die wir nach meinem Dafürhalten vernünftigerweise auch auf den Rest der Tierwelt anwenden sollten, und zwar allein schon deshalb, um das Überleben der eigenen Art zu sichern.
    Nun haben sich die Menschen nach reiflicher und kluger Überlegung auf grundlegende Rechte zum Schutz des einzelnen geeinigt, die doch allein schon aus evolutionstheoretischer Sicht, also angesichts unserer Ähnlichkeit in Bezug auf den Genpool, d.h. auch auf die Gefühle usf auch auf alle anderen Lebewesen der Welt übertragen werden müssten.
    Das schließt auch für mich den Besitz eines Haustieres aus, auch wenn mich ein Hund begleitet.
    Allerdings begleitet mich ein Hund, der bei seinem ersten Frauchen gelitten hat und den ich also, so hoffe ich, von seinem größeren Leid befreit habe.
    Ich denke also auch, dass wir auf jeden Fall das Tier als “emtionales Haustier“ nicht haben sollten. Dennoch gibt es unter vielen Arten Partnerschaften, die auf gegenseitigem Einverständnis fußen und die prinzipiell wohl richtig sind, aber mit Menschen praktisch nicht mehr auf Augenhöhe stattfinden. Das halte ich für sehr problematisch.
    Diese Debatte mit den vielen Morddrohungen und noch viel mehr das sinnlose Morden aus fragwürdigen Motiven ist für mich unerträglich.
    Wir Menschen brauchen doch in der Mehrheit nicht mehr das Tötungsmotiv zum Überleben. Sicherlich brauchen wir aber Motive, die das Überleben auf diesem Planeten sichern. Dafür wird doch bestimmt ein moralischer Anspruch zweckdienlich sein, der die Tötung anderer ausschließt.
    Ich möchte nicht nur den mahnenden Zeigefinger heben. So anmaßend darf ich nicht sein.
    Diese Diskussion etwas breiter anzulegen täte mir aber schon gut.

  18. Marion Fuchs says:

    Sehr geehrter Herr Bruckböck, ich möchte mich besonders bei Ihnen für Ihren durchdachten, inhaltlich wertvollen und logischen Beitrag bedanken! Mit ganz lieben Grüßen! M.F.

  19. Wolf says:

    Zu Ihrem Beitrag: Unterschreibe ich!
    @ breitere Diskussion: Prinzipiell ja, aber ich sehe halt die hier zum eigentlichen Threadtitel postenden Personen (auch mich) an jeweils entgegengesetzten Enden des Spektrums „Tier ist Ding/Sache Tier ist gefühls- und leidensfähiges Lebewesen wie wir“. Grautöne sind dabei mE eigentlich nicht möglich. Da scheint mir eine Diskussion im Sinn von erklären/annähern der Standpunkte etwas schwierig.
    Meinen persönlichen Erfahrungen nach findet ein Umdenken nur in einem relativ privaten Umfeld durch „Vorbildwirkung“ statt, öffentliche Bereiche wie hier dienen eher zum Zementieren des jeweiligen Standpunktes.
    Interessanterweise kenne ich einige, die vegetarisch oder vegan wurden, aber niemanden, der sich vom Veganer zum Jäger entwickelt hat. Die Richtung des Lernprozesses scheint also klar zu sein 🙂

  20. Marion Fuchs says:

    Sehr geehrter Herr Wolf, ein Umdenken durch Vorbildwirkung ist ein wesentlicher Teil der Tierrechts-Schutz-Bewegungen. Aber was ist die Ursache einer Erkenntnis? Bei mir war es meine 17-jährige Schwester, die mir von Schlachthof–Schlächter-Aufnahmen berichtete und mir mitteilte, dass das, was wir essen, Leben war. 1981. Ich habe sofort verstanden. Die zugrunde liegenden Informationen kamen jedoch durch Tierrechtsaktivist_innen, deren Ziel Aufklärung, Information war und die auch den Mut hatten, in den Todesanstalten zu filmen. Bewusstseinsbildung wird daher immer eine wesentliche Methode der Tierrechtsarbeit bleiben.
    Mit lieben Grüßen, Marion Fuchs

  21. Marion Fuchs says:

    Lieber Herr Bruckböck, ich fürchte, Ihr Beitrag wurde von Frau Sand fehl interpretiert. Ersuche um Richtigstellung! Oder sind sie auch Familienmitglied eines „Mörderhundes“?:) Marion Fuchs

  22. Marion Fuchs says:

    Der Fuchs ist schlau und stellt sich dumm, beim Jäger (Schänder) ist es anders rum:)))

  23. Wolf says:

    Ein paar Worte noch an Herrn Prof. Dr. Dr. (jo, genau) Schmidt:
    Ich weiß nicht, was Sie zu zu einem dermaßen verbitterten Menschen gemacht hat. Ihr Auftreten erfüllt sämtliche Bedingungen eines klassischen Internet-Trolls, dem es an Liebe, Zuwendung, Aufmerksamkeit und Anerkennung und einigem mehr mangelt. Sie beziehen Ihre Energie aus den Reaktionen auf Ihre Provokationen, Beleidigungen, die Sie hinter Ihrem pseudointellektuellen Gehabe verstecken. Im realen Leben würden Sie mit so einem Auftreten entweder zumindest anfangs ein paar Ordentliche einfangen und vermutlich als Eremit enden. Leider ist das Internet zu einem Tummelplatz geworden, in dem Sie im Schutz der Anonymität Ihre Neigungen nach Belieben ausleben können. Und leider fallen immer wieder andere auf Ihre Masche herein, und reagieren auf Ihre Köder – und geben Ihnen dadurch das, was Sie brauchen, um sich wenigstens einigermaßen zu spüren – Zeit, Emotion und Energie. Da ich ein empathischer Mensch bin, haben Sie mein Mitgefühl, und ich empfehle Ihnen, Hilfe in Anspruch zu nehmen – in diesem Sinne: alles Gute!

  24. Schmidt says:

    Wolf (Balluch?) das sehe ich anders, wer die Kommentare liest, dem fällt das Ungeheuerlich auf, das Erschießen eines Menschen wird angekündigt (sind wir in Österreich schon wieder auf diesem Niveau?). Balluch hat daraufhin polemisch provoziert (der sei aus „einem Loch“ gekrochen). Alles andere ist Ihre Spekulation und Vermoralisierung, gewürzt mit Allltagspsychologie (Küchenpsychologie, die Sie so lieben). Warum soll der „Schmidt“ „verbittert“ sein, die Attribute treffen eher auf Balluch zu. Und darf ich fragen, wieviele wissenschaftlich relevante Monographien und Aufsätze haben Sie schon geschrieben? Mit dem Zauberwort „Troll“, kann man alles niedermachen. Versuchen Sie mal mit Ihrer Sprachdiktion einen Artikel in einer renommierten Wissenschaftszeitung zu veröffentlichen! Während Bohrn Mena rational vorgeht und mit Augenmaß Veränderungen fordert, die auch realpolitisch umzusetzen sind, vertritt Balluch extreme Ansichten. Balluch hat uns immer weiss gemacht, er habe seine Unikarriere zugunsten der Arbeit für das Tierwohl aufgegeben. Das ist eine Lebenslüge. Balluch hat an der Uni Heidelberg 1989 in Astronomie promoviert, dann war er ein Assistent unter sehr vielen an der University of Cambridge, aber kein Lecturer, dafür hatte er zu wenig Publikationen. Zurück auf dem Kontinent war seine Unikarriere blockiert, da er nicht habilitiert war und mit seinen bescheidenen Leistungen nicht habilitieren konnte. So erwarb er, schon mit 40 Jahren (!), einen zweiten Doktorgrad in Philosophie an der Uni Wien. Statt nun zu versuchen sich auf die Habilitation in Tierethik zu konzentrieren und darin den Meistergrad, die Habilitation mit vermehrter Leistung zu erreichen, versagte er auch darin gänzlich. Mittlerweile hatte sein Bruder längst den VGT Österreich gegründet und konnte ihn mit diesem Familienunternehmen beruflich auffangen. Menschen, die im gesellschaftlichen Leben eine schwere narzisstische Kränkung erfahren haben, sehen oft die Tierseele als wertvoller an als Menschen. An die wendet sich Balluchs Emotionalität. Das bringt ihm ökonomisch Sicherheit, den Tieren dagegen kaum etwas, da militante Aktivisten den Fortschritt schlussendlich hemmen! Balluch betont auch seine Verbindung zu dem äußerst umstrittenen Philosophen Peter Singer, der für die Tötung behinderter Babys eintritt und das nationalsozialistische Euthanasiegeschehen, die Morde der T4 Aktion damit gutheisst.

  25. Marion Fuchs says:

    Bye, bye, lovely Troll! Schöne Feiertage! Marion (Balluch?) – hihi, wir sind alle Balluch.

  26. Prof Dr Dr Medicus says:

    Der klassische Troll sind aber Sie Marion Fuchs, inhaltliches habe ich noch nicht von Fuchs vernommen. Diese Seite ist uninteressant, poste hier auch nicht mehr und es macht verständlich, warum RA Maria Windhager im Dauereinsatz für den Balluch tätig ist. Der prollige und präpotente Wolf, der anderen Prügel androht, hats im realen Leben auch nur zu einer bescheidenen Position gebracht. Solange die VGT Mitglieder diese Minusvarianten und Figuren finanziell unterstützen…

  27. Kerstin Strauss says:

    Ihre geschliffene Sprache lässt auf eine akademische Ausbildung schließen. Akademiker haben in Deutschland leider immer weniger die Gelegenheit, etwas über das Gemeinwohl zu erfahren. Daher kümmert sie weder soziale Benachteiligung, Armut oder sonstige Themen des Gemeinwohls. Aus einfacher Logik schaffen es nicht alle Menschen mit einer Promotion in einen Professorensessel, da in Universitäten nur wenige Sessel unbesetzt sind. Außergewöhnliche Begabungen in einem Fach sind selten. Die meisten Akademiker sind gut darin, vorhandenes Wissen miteinander zu verknüpfen oder es in geschliffener Sprache vorzutragen. In jedem Fall gelingt es ihnen, andere Menschen damit zu beeindrucken. Ich habe an 4 Universitäten studiert und keinen Professor kennengelernt, der ohne Aufzeichnungen eine Vorlesung halten konnte. Ich benötige Aufzeichnungen, wenn die vorgetragenen Gedanken nicht meine eigenen sind. Daraus schließe ich, dass die allgemeine Begabung von Professoren eher durchschnittlich ist. Zumindest stiftet sie keinen Anlass, auf Menschen ohne Professur herabzusehen. Warum beteiligen Sie sich an dem Blog, wenn sie Martin Balluch nicht ausstehen können? Nutzen Sie ihre Zeit und stärken das Gemeinwohl mit einer sinnvollen Aufgabe, die Ihnen auch Spaß macht.

  28. Martin Balluch says:

    @Schmidt
    Just for the record: die genannten Fakten sind sämtlich falsch.
    Bemerkenswert finde ich, dass hier wiederholt Personen für Herrn Bohrn-Mena schreiben, die extrem gegen den Tierschutz eingestellt sind. Das ist wirklich interessant und sollte uns allen zu denken geben. Es gibt ja auch radikale Gatterjäger_innen, die anderswo Herrn Bohrn-Mena loben und sogar der Chef der Identitären, Martin Sellner, lobt Bohrn-Mena. Wobei Sellner zu Tierschutz nur einfällt, dass er gerne Tiere frisst.

  29. Marion Fuchs says:

    Ja, Martin, habe den Sebastian kurz beim ersten Treffen in Linz (Wissensturm) kennengelernt. Er hat geredet, geredet… . Und er hat mir keine einzige konkrete Frage bez. Tiertransporte, Katzenkastration… konkret beantwortet. Habe drei mal nachgefragt. Jo, ist alles wichtig. Klar. Habe mich nie mehr gemeldet, erhalte die Schnorrmails noch immer. Lg. Marion

  30. Wolf says:

    Diese ganzen Diskussionen und „Diskussionen“ um Tierrechte (wobei das angekündigte/gutgeheißene „Abknallen von Hunden“ eher psychopathologische Züge trägt, und einer Diskussion unwürdig sein sollte) entstehen mMn genau daraus, was Herr Balluch angesprochen hat: Empathie. Ich war jahrelang, wie die meisten anderen, Fleischesser, und habe mir dabei nichts gedacht bzw. das bisschen, was ich wusste oder ahnte un/bewusst beiseite geschoben. Menschen neigen ja bekanntlich dazu, Unangenehmes auszublenden, egal ob das jetzt Tier- oder Menschenrechte, soziale Missstände etc. sind (das könnte auch die immer wieder überschießenden Reaktionen erklären, wenn man sich als VegetarierIn/VeganerIn zu erkennen gibt und damit schlummernde Schuldgefühle weckt).
    Erst durch den Kontakt zu Tieren, das Erleben ihrer Empfindungs- und Leidensfähigkeit und meine emotionale Bindungen an sie hat sich meine Sicht verändert. Ich will seitdem nicht mehr, dass ein Tier für meine Ernährung stirbt oder leidet, weil ich mich einfühlen kann, was ein Tier im Stall, auf dem Transport und im Schlachthof erleidet. Ich will keine Jagden, auf denen Tiere von Personen, denen das auch noch Spaß macht, gehetzt, getötet, angeschossen werden und qualvoll verenden müssen. Ich will keine Tierversuchslabore, die aufgrund bestehender Alternativen nur noch einen sinnlosen staus quo aufrechterhalten (weil’s immer schon so gemacht wurde) und nur noch „Reputation“, Geldgier und Eitelkeiten bedienen. Aus Platzgründen lasse ich jetzt die ganzen anderen Beispiele aus.

    Ich bin froh, dass mir „meine“ Katzen, Hunde, Mäuse, Vögel, Pferde, Enten, Schafe, Stiere … zu dem Verständnis verholfen haben, dass sie mehr sind als Sachen, Betriebskapital, Versuchsobjekte oder Spielzeug, oder wie hier: archaisches Mittel zur Befriedigung des Tötungstriebs.

  31. Marion Fuchs says:

    Ich danke Ihnen – Herr Wolf – für ihre sachliche und liebevolle Anmerkung. Frau Fuchs

  32. R.Embarek says:

    Tierquäler sollten vom Gesetz her hohe strafen bekommen es geht hier schließlich um ein Lebewesen und bekanntlich hat man nur eines davon.
    Ich kann auch nicht verstehen warum die Politiker hier nicht aktiv werden.
    Haben die alle kein Herz kommen sie alle vom Planeten „Tu Doch Nichts “
    Mann sollte diesen [Schnitt aus rechtlichen Gründen], dann hätten diese bestimmt keine Freude mehr auf Lebewesen Quälerei. Hier ist sofort die Jägerlizenz und der Waffenschein zu Endziehen.

  33. Klaus says:

    Wer meinen Hund erschießt wird von mir erschossen Punkt!

  34. Martin Balluch says:

    @Klaus
    Auch wenn Ihr Unmut mehr als verständlich ist, habe ich Zweifel. Viel Glück damit vor Gericht. Abgesehen davon habe ich keine Waffe und werde auch nie eine haben. Grundsätzlich.

  35. Schmidt says:

    Ankündigung von Mord oder Totschlag ist nie „verständlich“, sondern gehört zur Kategorie „Hassposting“. Balluch wäscht seine Hände in Unschuld und wartet u.U. auf die lange Nacht der Messer.

  36. Martin Balluch says:

    @Schmidt
    Schmidt fehlt möglicherweise eine ganz zentrale Hirnleistung: die Empathie, die Fähigkeit zur engen emotionalen Bindung auch an nichtmenschliche Tiere. Da Schmidt das fehlt, wird Schmidt die Aussage von jenen, deren Hirn komplett ist, einfach akzeptieren müssen: für unsereins ist ein Hund ein vollwertiges Familienmitglied und der Mord an unserem Hund emotional GENAU DASSELBE wie ein Mord an einem Familienmitglied, der ein Mensch ist. Und entsprechend ist die emotionale Reaktion von Verteidigung oder Rache die gleiche. Wenn es nachvollziehbar ist, wenn ein Vater schreibt „wer mein Kind erschießt wird von mir erschossen“, dann gilt dasselbe für einen Hund. Das ist kein Hassposting, sondern eine tiefe emotionale Verzweiflung angesichts tödlicher Gewalt durchgeknallter Gewalttäter_innen, denen vollständig jedes Mitgefühl fehlt. Hier wird ja niemand gehasst, insbesondere keine gesellschaftlich erkennbare Gruppe. Hier wird auch niemand unschuldiger verfolgt oder herabgesetzt. Hier wird lediglich ein Gewalttäter gewarnt, dass Aug mit Aug und Zahn mit Zahn vergolten wird. Findet ein_e Autor_in der Bibel zwar ok, ich aber nicht, wie ich festgestellt habe. Auch wenn ich die Verzweiflung, die dahinter steckt, nachvollziehen kann. Aber mein Verständnis rührt insbesondere auch daher, dass ich unseren Rechtsstaat bereits gut genug kenne, um zu wissen, dass er vollkommen versagt, wenn es um den Schutz vor Gwalttäter_innen aus der Jägerschaft, der Tierindustrie oder der Tierversuchsindustrie (oder auch von Wildtierzirkussen etc.) geht. Da ist man als Tierschützer_in einfach „Freiwild“, kann jederzeit beraubt, verletzt und genötigt werden. Wie soll man gegen sogar tödliche Gewalt reagieren, wenn einen der Rechtsstaat gezielt und politisch motiviert nicht schützt?

  37. Schmidt says:

    Balluch versucht sich als Bibel Exeget, „Aug‘ um Aug’…“ gilt aber nicht im Kontext für Tiere (siehe dagegen das „Schächten“). Geoutet haben Sie sich auch, wenn Sie schreiben „nichtmenschliche Tiere“, entspricht der Nazi Weltanschauung: Slawen werden da als Tiere verortet, Juden und „Neger“ stünden noch unter den Tieren. Ihre narzisstische Wehleidigkeit kommt dann noch zum Ausdruck, der Rechtsstaat versage. Ihr in dubio pro reo Freispruch ist auch nur zweiter Klasse. Genetisch gesehen neigen doch Minusvarianten zu neuropathologischen Fehlleistungen.

  38. Martin Balluch says:

    Ui, ui, ui. Aus welchem Loch kommen denn Sie gekrochen?
    Wie definiert die Bibel denn Tiere? Woher wissen Sie, was dort mit dem Begriff „Mensch“ gemeint ist? Genetisch? Kannten die Bilbelautor_innen denn Gene, kannten sie andere Menschenaffen? Oder ist die Definition phänotypisch? Oder kulturell? Ich behaupte: das gilt sehr wohl auch für Tiere. Beweisen Sie mir das Gegenteil! Ein kleiner Tipp: Jesus ist laut Bibel „Fleisch geworden“ und im Blut ist das Leben. Also sind alle Lebewesen aus Fleisch und Blut gemeint. Liegt jedenfalls nahe.
    Und Nazis, Schmidt, waren vornehmlich die Jäger_innen mit ihrem Reichsjägermeister Göring. Überall, wo man regional näher hinschaut, waren unter der Jägerschaft die ersten und fanatischten Nazis. Es waren immer auch Jäger_innen, die für die Partisan_innen im Hochschwab die größte Gefahr darstellten und sie nicht nur einmal verrieten. Und es war ein Angriff auf einen Jäger, gleichzeitig lokale Nazigröße, die die Aktivitäten dieser Partisanengruppe einleitete. Bis heute ist der braune Prozentsatz unter der Jägerschaft ungebrochen hoch.
    Ewiggestrig sind Sie auch bzgl. Ihrer Aussage zu „nichtmenschlichen Tieren“. Das ist keine Nazidiktion. Das verwendet z.B. die EU in ihrer Richtlinie zu Tierversuchen. Da ist explizit von „nichtmenschlichen Primaten“ die Rede. Und nicht von ungefähr. Biologisch sind Menschen nämlich Tiere, und wenn man dann auf Tiere Bezug nehmen will, wie die EU in dieser Richtlinie, dann muss man korrekter Weise „nichtmenschlich“ davor setzen. Selbstverständlich für alle, die der Aufklärung verpflichtet sind. Schwieriger wird das für jene zu akzeptieren, die in ihrem religiösen Wahn den Menschen für die Krone einer Schöpfung halten.
    Interessant Ihr Bezug zur Abwertung von Slaw_innen in der Nazidoktrin. Richtig, Slaw_innen wurden damals wie heute Tiere als Personen zu Sachen erklärt. Finden Sie es denn richtig, Personen zu Sachen zu erklären? Hauptsache es trifft die Richtigen, nicht wahr? Diejenigen, die man gerade ausbeuten will. Ich sage niemand sollte zu einer Sache degradiert werden, auch und gerade die sogenannten „Nutztiere“ nicht, und schon gar nicht diejenigen Wesen, die in der Jägersprache zu Stücken und einem sachlichen „Wild“ abgewertet werden.
    Welchen Freispruch meinen Sie? Den von der bereits allgemein als absurd anerkannten Anklage wegen Bildung einer kriminellen Organisation? Der war nicht im Zweifel, sondern nach erwiesener Unschuld. Lesen Sie es nach. Die Richterin stellte unzweideutig fest, dass es im Tierschutz überhaupt keine kriminelle Organisation gibt.
    Ja, wenn man auf der Seite der politischen Verbrecher_innen aus der Machtelite steht, dann ist man gegenüber dem Versagen des Rechtsstaates blind. Es gibt unzählige Beispiele, nicht nur der Tierschutzprozess, die das Totalversagen des Rechtsstaates gegenüber Tierschützer_innen belegen. Einmal wurde ein Jäger dabei gefilmt, wie er mir gegenüber sagte, ich gehöre … und dann eine Halsabschneidebewegung machte. Die Staatsanwaltschaft stellte nach nur 4 Tagen das Verfahren ein, obwohl die Bewegung und die Aussage ganz klar zu sehen und zu hören waren. Am selben Tag machte ein Taxifahrer mit ägyptischem Migrationshintergrund gegenüber einer Österreicherin dieselbe Bewegung begleitet von denselben Worten und erhält nach einem Prozess mit Schuldspruch 2 Monate Haft. Dabei lag im zweiten Fall kein Film als Beweis vor, sondern nur die Aussage der Frau und ihres Ehemannes. Selbst die Richterin, die das zweitere Urteil gefällt hat, fand das empörend. DAS ist die Praxis, die wir täglich erleben. Von Gleichheit vor dem Gesetz keine Spur. Tierschützer_innen gelten vor dem Gesetz offenbar ähnlich als „Untermenschen“, wie z.B. die Aktivist_innen der Bürgerrechtsbewegung in den Südstaaten der USA in den 1950er und 1960er Jahren.

  39. Marion Fuchs says:

    Lieber Martin, wir sollten uns mit vernünftigen Tieren auseinandersetzen. „Psychos“ sind eitel, lieben Reaktionen… . Können wir den Dröddel nicht außen vor lassen? Er geilt sich ja an seinen Kommentaren auf.Ist nur Zeitverschwendung. m

  40. Siggi says:

    Hab mir das alles mal durchgelesen und es ist größtenteils haarsträubend. Balluch, Sie leben nicht in Transanimalien oder einer Parallelwelt sondern in Österreich und hier gelten die Verfassung und die Gesetze des Landes. Und die unterscheiden zwischen dem Mord an einem Menschen und der Tötung eines Hundes! Ein Verfassungsfeind, der auch justizielle Folgen bei der Mißachtung von Menschenleben ablehnt und einen Mord billigend in Kauf nimmt, muss seinerseits mit justiziellen Konsequenzen rechnen.

  41. Marion Fuchs says:

    Nö, darauf warte ich, Herr Schmitt. Martin ist ein friedliches Lebewesen. Wir Damen sind da viel zorniger. Und wir sind viele:)) Also, lassen Sie Herrn Dr. Dr. Balluch endlich in Frieden, verschonen Sie ihn zumindest mit Ihren dümmsten Kommentaren, er ist Ihnen ohnehin in jeder Hinsicht überlegen. Hochachtungsvoll -und mit ernsthaften Grüßen, Marion Fuchs, 4020 Linz

  42. Marion Fuchs says:

    Super Antwort! Danke! Ebenso. Habe keine Waffe. BEISSEN ist auch gut:) Marion Fuchs

  43. Marion Fuchs says:

    Sehr geehrter Herr Schmitt/Schnitt… . WHUT???

  44. Marion Fuchs says:

    Und – Hallo! Sie verfügen nicht einmal über die einfache Fähigkeit zu recherchieren. Ich weiß nicht, was Sie sind – aber mit Sicherheit kein Dr./Dr./habilitiert oder nicht/minus/sonst was.
    Mit freundlichen Grüßen Marion Fuchs – und danke für Ihre Komplimente!

  45. Prof Dr Dr Medicus says:

    …fuchsschlau sind Sie ja nicht, mehr ein Agent Provocateur der ehrenwerten Gesellschaft des VGT und die Kommentare Martin Balluchs sind zu unstrukturiert für eine Replik.

  46. Anonymous says:

    Das Problem sind dämliche Hundehalter nicht die Jäger
    Ein Hund mit einem dämlichen Herrchen oder Frauchen ist
    von Haus aus schon gestraft!

  47. Martin Balluch says:

    @Anonymous
    Das Problem sind eindeutig die Jäger_innen. Es ist in keiner Weise nachvollziehbar, warum jemand so eine Tafel aufhängt, aber auch, warum jemand überhaupt daran denkt, einen Hund zu erschießen, egal aus welchem Grund. Meiner Erfahrung nach sind die meisten Hundehalter_innen alles andere als dämlich.
    PS: es gibt bereits eine Stellungnahme des Tiroler Landesjägermeisters, der die Tafel selbst verurteilt, und eine Stellungnahme des Jagdaufsehers, der sagt es sei ein peinliches Versehen. Aha.

  48. Lisi says:

    Ich bin auch in Tirol daheim und meide jetzt immer einen meiner Lieblingswege in einem Wald in Mutters. Da die dortigen Jäger und/oder Jagdaufseher, wenn sie mit dem Auto durch den Wald fahren, einen jedesmal blöd anreden und bestimmen dass der Hund ausnahmslos an die Leine gehört! Auch wenn der Hund gerade ein paar Meter von mir entfernt ist und er sich nur für sein Balli interessiert. (Ich habe seit 35 Jahren Hunde und keiner der 4 Hunde hat jemals gejagt!) Mit ihnen kann man auch nicht diskutieren denn ich bin der Meinung dass in diesem Wald auch keine Leinenpflicht herrscht! Jetzt bin ich echt froh dass ich zufällig auf ihren Beitrag aufmerksam wurde. Vielleicht habe ich dann bei der nächsten Konfrontation mehr Argumente.
    Das Beste kommt zum Schluss! Der alte Jäger fährt mit dem Auto durch den Wald und sein Jagdhund darf oder muss vor oder hinter dem Auto herlaufen offensichtlich damit er Auslauf bekommt. Und wenn ich dann mit meinem Hund daher komme dann wird’s richtig stressig weil der Jagdhund nicht folgt im Gegensatz zu meinem dann schreit er aus dem Auto und versucht den Hund davon abzuhalten zu mir zu laufen. Würde wohl auch nicht gut gehen da er mir nicht gerade einen gut sozialisierten Eindruck macht. Aber die Hauptsache mein Hund ist an der Leine!!! Dann denk ich mir schon das kann es jetzt aber wirklich nicht sein und ärgere mich grün und blau über diese Willkür.

  49. Max Kluckner says:

    Dem Aufsichtsjäger ist seine Berechtigung sofort zu entziehen !
    wir brauchen solche Idioten nicht in unseren Reihen, die ständig unser Immage
    beschmutzen und die Jägerschaft in Verruf bringen!
    Ich hoffe auf unverzügliche Reaktion von Jägerverband und Bezirkshauptmannschaft !

  50. Marion Fuchs says:

    Ich danke Ihnen! Marion Fuchs, Linz

  51. Anonymous says:

    Jetzt wollen die verantwortlichen Jäger es einem alten Jäger Schuhe schieben der seit zig Jahren dort im Revier nicht mehr geht!
    Das Schriftstück mit dem vermeintlichen Wortlaut ist aber keine 5 Jahre alt!

  52. Gerhard Köhldorfer says:

    Sehr geehrter Hr. Balluch,
    da ich grundsätzlich mit ihnen übereinstimme was die Jagd, Tierversuche, Tierfabriken und generell Tierhaltung anbelangt, kann ich leider nicht nachvollziehen, warum eine völlig sinnlose Hundehaltung „emotionales Nutztier“, ob am Land oder in der Stadt, gefördert werden soll! Nicht das ich dafür wäre Hunde abzuschießen, doch die grundsätzliche Haltung sollte aus meiner Sicht verboten werden, ……………. bei ca. 5-10 offiziell registrierten Attacken pro Tag in Österreich, wobei die Dunkelziffer innerhalb von Familien sicher bei weitem höher liegt! Hier ist die Tiernahrungs-, Veterinär- und Pharmalobby und natürlich auch das Wählerpotential sicher zu stark, um dagegen aufzutreten, da Sie ja auch selbst Hundebesitzer(vegetarisch ernährt) sind!

  53. Anonymous says:

    Das kann nicht Ihr Ernst sein!
    So einen absoluten Blödsinn kann sich kein Mensch tatsächlich denken.
    Emotionales Nutztier?
    Das verboten gehört????

    Mag.Birgitta Klammer-Barabasch

  54. Gerhard Köhldorfer says:

    Naja, der sogenannte „beste Freund des Menschen“, kann sich seinen Freund ja nicht selbst aussuchen, sondern wird dazu gezwungen und gelangt so in eine totale Abhängigkeit, nur um gewisse Zuneigungsdefizite aufzufüllen, daher meine Bezeichnung „emotionales Nutztier“! Und zu der anderen Dame, ich habe und werde nie einem Tier Schaden zufügen, daher halte ich mir auch keines!

  55. Marion Fuchs says:

    Sie sind nicht zufällig der Mann, der vor drei Wochen bei unserem Infostand in Linz war und mir erklärte, dass es zuviele Lebewesen auf diesem Planet geben würde – und dass der vorhandene Sauerstoff nicht für alle reichen würde? Und dass es daher notwendig seie, v.a. Hunde und Katzen „abzuschaffen“? Sie haben nicht zufällig einen kleinen Lieferwagen (Kennzeichen Entschlüsselung war nur auf „P“ möglich)? Sie haben nicht zufällig mit entsprechenden Parolen (Auto) in Urfahr die Eliminierung sog. Haustiere gefordert? Sie haben nicht zufällig davor auf einigen Hundefreilaufstrecken Gift ausgelegt? Bitte beachten Sie die Fragezeichen! Mit … Grüßen, Marion Fuchs

  56. Prof Dr Dr Medicus says:

    Fotos von Wildtieren, die Opfer von HUNDEN geworden sind – deren Halter ihre Hunde unverantwortlich auf Wiesen und Wäldern wohlwollend jagen lassen – sind auf dieser Website nicht zu finden! Oftmals delektieren sich diese stolzen Hundebesitzer noch am Tierleid, welches ihre „Lieblinge“ verursacht haben. Als Tierschützer muss man sich entscheiden, entweder für den Schutz des Lebens der Wildtiere, oder nur exklusiv für das „Familienmitglied“ Hund, der keinen Regeln unterliegen soll und selbst ohne Leine im Wald Tiere aufschrecken und verletzen darf (die Satireseite „Gegenhund“ thematisiert das auch).

  57. Mone says:

    Whataboutism nennt man das was sie tun. Außerdem ist das Schwachsinn. Besonders in diesem Fall eines Hundes, der eindeutig nicht mehr jagdfähig war.

  58. Diana says:

    Sehr geehrter Herr Dr.Dr.Medicus.! Ich bin gerne bereit, Ihnen einige Bilder aus meiner umfangreichen Sammlung an grausigen Bildern von verletzten (angeschossenen) Wild- und Haustieren zukommen zu lassen, die Opfer von JÄGERN geworden sind. Und wie abstossend sich oftmals die stolzen Schützen am Tierleid, das sie verursacht haben, „delektieren“ (wie Sie es so schön ausgedrückt haben).
    Wenn Sie sich wirklich sooo sehr für den Schutz des Lebens von Wildtieren engagieren, wäre es wesentlich angebrachter, die 130.000 Jäger ins Visier zu nehmen, die im letzten Jahr immerhin 758.000 Wildtiere mehr oder weniger qualvoll „zu Tode geschützt haben“!!!!

  59. Marion Fuchs says:

    Sehr geehrte Frau Anonym! Sie sind mir durch Ihre fortlaufenden dummen und kindischen Kommentare unangenehm aufgefallen und strapazieren schön langsam meine Nerven. Anscheinend sind Ihnen im Laufe Ihres Lebens ein paar Synapsen verloren gegangen? Und – wer sind Sie überhaupt? Jägerin, Nerverin, Polizei, Spitzel? Sonstiges? Bitte ankreuzen:) Malen Sie doch mal ein schönes Bild, machen Sie ein paar Liegestütze… . Gar nicht hochachtungsvoll, Marion Fuchs

  60. Martin Balluch says:

    @Prof Dr Dr Medicus
    Sie begeistern sich nicht nur für Tierversuche, sondern freuen sich auch über Hundeabschüsse?
    Wissen Sie, wer sich am durch ihre Hunde verursachten Tierleid delektiert? Die Jägerschaft. Bei jeder „Niederwildjagd“ hetzen sie begeistert die Hunde auf die Tiere, beim Training fesseln sie die Flügel der Enten, damit sie ihren Hunden nicht davon fliegen können, und in Jagdzeitschriften zeigen sie stolz, wie ihre Hunde Marder zerfetzen.
    Wenn ein Hund ein Reh tötet, ist das irgendwie anders als wenn ein Wolf ein Reh tötet? Leidet das Reh unter dem Hund mehr? Warum? Und leidet die Maus weniger, wenn sie von einem Fuchs getötet wird? Konzentriert sich Ihr Mitgefühl auf „jagdbares Wild“, dessen männliche Variante Trophäen trägt? Erinnert mich an Hermann Göring. Der war auch vom Mästen von jagdbaren Paarhufern, Abschüssen von Hunden und der Trophäenjagd begeistert.
    Ich finde es überhaupt nicht ok, wenn ein Hund, der zu Hause gut durchgefüttert wird, ein Reh tötet, aber ich halte es für deutlich unproblematischer, als wenn das Reh von Jäger_innen erschossen wird. Da gibts auch horrende Bilder davon, z.B. ein Rehbock, dessen beide Vorderbeine von Kugeln regelrecht abgeschossen worden sind.
    Klar ist, dass die Krokodilstränen der Jägerschaft, wenn Hunde Rehe töten, abscheulich fake sind.

  61. Marion Fuchs says:

    Lieber Martin, kannst du die Dame nicht kicken? Sie verschwendet unsere Zeit. Lg. Marion

  62. Prof Dr Dr Medicus says:

    Für Ludwik Fleck ist Wissenschaft kein formales Konstrukt, ebenso wenn wir etwas erkennen, dann als Angehöriger eines bestimmten Denkkollektivs und Denkstils und Mitglied eines bestimmten Kulturmilieus. So ist auch Ihr Feindbild Jäger und Jagdaufseher zu verstehen. Konstruktiv wäre es zB den deutschen Jagdschein, wie in der Schweiz, in Österreich nicht mehr anzuerkennen, in 14-19 Tagen erhält man in der BRD nach einer Schmalspur „Ausbildung“ die Lizenz zum Töten von Wildtieren (die sollten auf Tontauben schießen). In der Schweiz ist mindestens eine einjährige Ausbildung nötig plus Vorbereitungszeit für die Prüfung. Solch ein Jäger ist besser als sein Ruf, in Ihrem Denkstil werden Sie das negieren. Mit dem Kampfbegriff „Blockwart“ in Ihrer Presseaussendung sollen Assoziationen an das NS System geweckt werden. Ebenso unsinnig wäre es, Schäferhundehalter als „potentielle Nazi Schergen“ und „konstitutionelle Nazis“ zu bezeichnen, denn es ist verbürgt, dass KZ SS-Schergen ihre Schäferhunde auf KZ Häftlinge mit den Worten „fass den Hund“ hetzten. Auch das Rekurrieren auf Hermann Göring bringt uns nicht weiter. Göring war federführend am größten Massenmord der Geschichte als Organisator des Holocaust beteiligt. Neben seinen zahlreichen Ämtern war er auch „Reichsjägermeister“ und ganz in der Tradition und im Denkstil feudaler Herrscher auch Trophäenjäger. Diese Trophäenjagd gehört in unserer Zeit geächtet. Kaiser Wilhelm II., der einen exaltierten Nationalismus vertrat, schoß während seines Lebens 70.000 Stück Wild, Kaiser Franz Joseph erschoss 55.000 Wildtiere, die Lakaien reichten den Monarchen die gespannten Büchse im Akkord. Osteuropäische Potentaten wie Ceaușescu und Honecker eiferten denen nach, ist Jagd doch ein Symbol von Macht und soll wie bei Franz Josef Kriegsgeschick demonstrieren.

  63. Beatrix Leberth says:

    Spitze!!!! Auf die Reaktion der Behörde darf man gespannt sein!
    Familienhunde, die KEIN Halsband tragen, und daher für den Jäger NICHT als „Haushunde“ erkennbar sind, dürfen laut § 35 aber SCHON ERSCHOSSEN werden????????

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