BH Güssing

Landesverwaltungsgericht weist BH Güssing in die Schranken: Strafe gegen mich aufgehoben

Es handelt sich um eine Gatterjagd bei Nikolaus Draskovich im Bezirk Güssing. Ich ging auf einem markierten, öffentlichen Weg, einer Forststraße, außerhalb des Gatters, um Fotos zu machen. Ein Jagdhelfer lief daraufhin Amok, schrie herum und rief die Polizei. Diese stellte die Rechtmäßigkeit meines Verhaltens fest und ließ mich unbehelligt. Die Gatterjagd war sogar abgesagt worden und fand gar nicht statt. Dennoch schickte mir die BH Güssing eine Straferkenntnis. Die Polizei wurde gerügt, sie hätte eingreifen müssen, und dazu legte man sogar ein Gutachten vor. Der Bezirkshauptfrau von Güssing war meine Verurteilung also sehr wichtig. Nun hat das Landesverwaltungsgericht – und zwar ohne Anhörung auch nur irgendwelcher ZeugInnen, auch von mir nicht – die Strafe gegen mich aufgehoben. Das Urteil ist klar und gut argumentiert. Wenn nur alle Gerichte so unbefangen und gerecht wären! Nähere Infos hier: https://martinballuch.com/neutral-verfahren-der-bh-guessing-gegen-mich-wegen-betretens-eines-jagdgebiets/

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Offener Brief an die Bezirkshauptfrau von Güssing, Nicole Wild

Nicole.Wild@bgld.gv.at

Sehr geehrte Frau Bezirkshauptfrau Dr. Wild,

die Jagdsaison ist vorüber und nun ist klar, dass Herr Mensdorff-Pouilly sämtliche der tausenden von Fasanen, Rebhühnern und Stockenten, die er sich Mitte August 2015 aus Ungarn hatte liefern lassen, Zug um Zug zum Abschuss ausgesetzt hat. Und das auch in Österreich, deutlich nach dem letzten erlaubten Termin jeweils 2 Wochen vor Beginn der Schusszeit. Wir haben Sie auch darüber informiert, dass Herr Mensdorff-Pouilly in seinem Jagdgebiet insgesamt 25 Fasankisten fix montiert hat, davon 17 in Österreich, in die er die Fasane setzt, um sie dann unmittelbar vor den Schützen auszulassen. Kistlfasane nennt man das. Herrn Mensdorff-Pouillys Jagdaufseher Armin Szabo bezeichnete sie als „Auswilderungsräume“. Das sagt wohl alles.

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