Josef Pröll

Jetzt auch Niederösterreich: ein bundesweites Verbot der Gatterjagd kommt!

„Nein, das werdet Ihr niemals schaffen“, hat man uns anfangs gesagt. „Der nö Landesjagdverband ist viel zu mächtig, der ist ein Panzer, da beißt Ihr Euch die Zähne aus!“ Und natürlich das Jagdgatter Mayr-Melnhof in Salzburg, das könnten wir nie verbieten, der habe viel zu viel Einfluss in die Politik. Und doch, es scheint jetzt, dass es soweit ist: wir haben die Gatterjagdkampagne gewonnen. Jagdgatter werden bundesweit verboten, das Aussetzen von Zuchtfasanen für die Jagd wurde das bereits. Ein schöner Erfolg, wenn auch mit dem Wermutstropfen teilweise langer Übergangsfristen.

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Wenn sich die JägerInnen selbst die Gesetze schreiben

Seit Sommer 2015 fordern wir mit zunehmender Vehemenz von den jeweils für die Jagd zuständigen LandesrätInnen der Bundesländer ein Verbot von Abschießbelustigungen auf Zuchttiere. Die können die Form einer Gatterjagd auf in einer Umzäunung gefangene Tiere annehmen, oder das Aussetzen von Zuchttieren für den Abschuss. In beiden Fällen handelt es sich um Treibjagden, bei denen mit Kolonnen von Menschen und Hunden, die großen Lärm machen, die Tiere in Panik versetzt und vor die wartenden Jagdgäste getrieben werden. Und genau diese Treibjagden haben wir seit Beginn der Kampagne bereits mehr als 50 Mal dokumentiert, immer legal von öffentlichen Wegen und Straßen aus. Das deswegen, weil sämtliche Jagdgesetze aller Bundesländer den Passus enthalten, dass Gebiete, in denen Treibjagden stattfinden, auf öffentlichen Wegen und Straßen betreten werden dürfen.

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Anzeige gegen Pröll-Jagdgatter wegen § 180 StGB „Vorsätzlicher Beeinträchtigung der Umwelt“

Schon vor geraumer Zeit haben der VGT und der Ökojagdverband Anzeige wegen Tierquälerei und Waldverwüstung gegen die BetreiberInnen eines Jagdgatters für den massenhaften Abschuss von Wildschweinen erstattet, siehe https://martinballuch.com/strafanzeige-wegen-tierquaelerei-gegen-die-elite-der-jaegerschaft/. Der nö Landesjägermeister Josef Pröll, sowie die Herren Alfons Mensdorff-Pouilly und Christian Konrad, die dort geschossen haben, mauern. Weder äußern sie sich in der Öffntlichkeit, noch reagieren sie sonst irgendwie auf die Anzeigen. Dafür, so hört man, trauen sie sich heuer nicht mehr, im Gatter zu schießen. Die diesjährige Treibjagd auf gefangene Wildschweine wurde abgesagt. Fast könnten sie einem leidtun.

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