Kastenstand

60 tote Ferkel vor dem Parlament in Wien

Gerade jetzt haben sich 60 AktivistInnen des VGT mit jeweils einem toten Ferkel vor das Parlament gestellt, um der Öffentlichkeit zu zeigen, dass die Schweineindustrie in Österreich aus Profitgier den Tod von 1,6 Millionen Ferkeln pro Jahr in Kauf nimmt. Man züchtet die Mutterschweine zu immer größerer Ferkelzahl – die Schweine bekommen bereits mehr Ferkel pro Wurf, als sie Zitzen bieten können! – und sperrt sie in enge Kastenstände, diese körpergroßen Gitterkäfige. Die hohe Zahl toter Ferkel ist dann ein Kollateralschaden, den man in Kauf nimmt, weil jedes einzelne Ferkel keine große Geldinvestition ist.

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Von der Anklagebank ins Parlament – habe heute dort gesprochen!

Am 21. Mai vor 3 Jahren überfiel mich ein maskiertes WEGA-Kommando zu Hause im Bett, bedrohte mich mit Schusswaffen, stellte meine Wohnung auf den Kopf und sperrte mich zuletzt 105 Tage in eine Zelle. Gleichzeitig verkündete das Innenministerium, dass man mir 62 Straftaten, darunter 9 Brandstiftungen, Gasangriffe und Bombendrohungen, zuordnen müsse. 3 Jahre danach, dazwischen 14 Monate Tierschutzprozess, stand ich heute im Plenarsaal unseres Parlaments, und durfte als vom Dachverband der österreichischen Tierschutzorganisationen nominierter Vertreter des Tierschutzes eine Wortmeldung zur Zukunft der Agrarpolitik abgeben.

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