Max Mayr-Melnhof

Jetzt beginnen die Prozesse gegen Mayr-Melnhof wegen seiner Gewaltattacken

Am 20. 11. 2017 hat Maximilian Mayr-Melnhof zwei Angestellte des VGT angegriffen, die friedlich auf dem öffentlichen Treppelweg am Gatterzaun gestanden sind, um die Tierquälerei bei der Gatterjagd zu dokumentieren. Beide wurden brutal misshandelt, beide wurden zu Boden gerissen, beiden wurden mit Gewalt von Mayr-Melnhof persönlich Gegenstände geraubt, nämlich 2 Videokameras und 1 Funkgerät. Die Angriffe haben im räumlichen Abstand von mehreren Kilometern und im zeitlichen Abstand von 2 Stunden 45 Minuten stattgefunden. Die Beweislage verdichtet sich. Anfänglich hat Mayr-Melnhof behauptet, er habe 3 Vermummte während der Treibjagd im Gatter gesehen und musste sie zu Boden ringen, um sie davor zu retten, sich in Gefahr zu begeben. Diese Geschichte hat er mittlerweile ad acta gelegt. Jetzt behauptet er, er habe ganz zufällig beide gerade dabei erwischt, wie sie vom öffentlichen Treppelweg über den Zaun ins Gatter klettern wollten und musste einschreiten. Gegenstände habe er keine entwendet, Gewalt habe er auch nicht angewandt.

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Berufung im Facebook-Prozess gegen Mayr-Melnhof

Es gab zahlreiche Prozess und Verfahren, die Max Mayr-Melnhof gegen den VGT und mich angestrengt hat. Bisher hat er ausnahmslos alle, die rechtskräftig entschieden sind, verloren und eine fünfstellige Summe an Euro an uns überwiesen. Seither gibt es eine Prozesswelle gegen Mayr-Melnhof selbst wegen der gewalttätigen Übergriffe auf Angestellte des VGT. Doch ein Prozess der ersten Welle ist noch offen: die Privatanklage wegen Beleidigung und Übler Nachrede vor allem durch Kommentare unbekannter Personen auf der Facebook-Fanseite Martin Balluch. Der Richter am Salzburger Landesgericht war der Ansicht, ich sei dafür verantwortlich und ich hätte die Löschung dieser Kommentare nicht zeitgerecht – laut Richter heißt das innerhalb 24 Stunden! – veranlasst. Deshalb wurde ich in 1. Instanz zur Zahlung von € 40.000 Kränkungsgeld an Mayr-Melnhof verurteilt. Zusätzlich will sein Anwalt € 35.000 Verfahrenkosten haben. Siehe https://martinballuch.com/schuldig-in-der-mayr-melnhof-privatanklage-wegen-kraenkung-e-40-000-kraenkungsgeld/

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Die Mayr-Melnhof Version zu seinem Gewaltangriff: er habe 3 Tierschützer vor sich selbst retten müssen

Als die beiden Gewaltangriffe von Mayr-Melnhof und seinen Schergen auf 2 Tierschützer am 20. 11. 2017 außerhalb seines Jagdgatters bekannt wurden und der VGT dazu eine Presseaussendung veröffentlichte, sah sich der Gatterjägermeister mit dem Problem konfrontiert, wie er seine Gewalttaten nun vertuschen könnte. Als ein ORF-Journalist bei ihm anrief und nachfragte, leugnete er zunächst die Teilnahme an diesen Angriffen und bezeichnete gegenüber der APA die Anschuldigung des VGT als „infame Lüge“. Dagegen hat der VGT nun eine Zivilklage auf Unterlassung eingebracht, siehe https://martinballuch.com/vgt-klagt-mayr-melnhof-auf-widerruf-und-unterlassung-vorwurf-gewaltangriff-sei-infame-luege/. Dann kam Mayr-Melnhof, vermutlich nach langer Beratung mit seinem Anwalt, die Idee, zu versuchen, die Opfer seiner Gewalt zu Tätern zu machen. Er veröffentlichte ein Video, das er mit einem gerüttelt Maß an krimineller Energie direkt nach seinem Überfall von seinem noch am Boden sitzenden Opfer gedreht hatte. Dazu wurde verlautet, dass der Mann beim Überklettern des Zauns in das Jagdgatter von Mayr-Melnhof erwischt und zu Boden gebracht worden sei. Kalkül war dabei offenbar, den Tierschützer als bösen Aggressor darzustellen, in der Hoffnung, dass er aus Angst anonym bleibt und sich nicht wehrt. Dabei hatte der Gatterjägermeister aber die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Beide seine Opfer gingen mit eigenen Videobotschaften an die Öffentlichkeit. Nun liegt die dritte Version von Mayr-Melnhof zu den Geschehnissen vom 20. November 2017 vor, und zwar als Antwort auf die Klagsschrift auf Unterlassung, den VGT weiterhin der Lüge zu bezichtigen.

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BH Salzburg-Umgebung schickt Strafverfügungen gegen Opfer von Mayr-Melnhof Gewalt!

Wir erinnern uns an den 20. November 2017, den Tag der Gatterjagd bei Mayr-Melnhof. Zuerst um 10 Uhr und dann um 12:45 Uhr noch einmal griff Max Mayr-Melnhof zusammen mit anderen Schlägern jeweils einen einzelnen Tierschützer außerhalb des Jagdgatters am öffentlichen Treppelweg entlang der Salzach an, misshandelte ihn und nahm ihm mit Gewalt Videokameras und ein Funkgerät weg. Diesbezüglich laufen nun eine Reihe von Klagen des VGT gegen Mayr-Melnhof, u.a. auf Rückgabe der mit Gewalt entwendeten Gegenstände, und es wurde Anzeige bei der Staatsanwaltschaft ertstattet und beim Landesverwaltungsgericht eine Maßnahmenbeschwerde eingebracht. Mayr-Melnhof selbst hat zunächst bei einem Anruf eines ORF-Journalisten jede Beteiligung bestritten und dann zunehmend mehr zugegeben. Die neuerste seiner Versionen ist, dass 3 Personen in das Jagdgatter eingedrungen seien und er habe sie tapfer gestellt. In Wahrheit war überhaupt kein Tierschützer im Jagdgatter, aber mit dieser Schutzbehauptung will der Täter sich seiner strafrechtlichen Verantwortung entziehen.

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VGT klagt Mayr-Melnhof auf Widerruf und Unterlassung: Vorwurf Gewaltangriff sei „infame Lüge“

Die Evidenz ist eindeutig. Zwei Tierschützer wurden am 20. November 2017 beim Filmen der Gatterjagd von Mayr-Melnhof von außerhalb des Gatters angegriffen, körperlich misshandelt und mit Gewalt ihrer Videokameras und eines Funkgeräts beraubt. Anführer der Angreifer war Max Mayr-Melnhof persönlich, genau jener Mayr-Melnhof, der Liebkind und Sunnyboy der Salzburger Regionalmedien ist und sich gebährdet, als könnte er keiner Fliege etwas zu Leide tun, als wäre er ein armer kleiner Bauer, hilfloses Opfer völlig unbegründeter Hetze durchgeknallter militanter TierschützerInnen. Wer so ein Image pflegt, in Wahrheit aber Gewalttaten gegen unschuldige Menschen und unschuldige Tiere setzt, hat natürlich einiges zu verlieren, sollte das ans Tageslicht kommen. Und so gab Mayr-Melnhof der APA Salzburg unmittelbar nach Bekanntwerden seiner Gewaltattacken ein Interview, in dem er die Presseaussendung des VGT als „infame Lüge“ bezeichnete. Dagegen richtet sich nun die Klage.

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Erste Zivilklage gegen Max Mayr-Melnhof: auf Herausgabe der mit Gewalt entwendeten Gegenstände

Zwei Tierschützer erzählen in glaubwürdiger Form, dass Max Mayr-Melnhof sie zusammen mit Schlägern angegriffen und ihnen mit Gewalt zwei Videokameras und ein Funkgerät entwendet hat. Die Aussagen der beiden sind per Video dokumentiert, und zwar unter https://www.facebook.com/tierrechtedemokratie/videos/10155880363709233/ und unter https://www.facebook.com/tierrechtedemokratie/videos/10155874769189233/. Ich finde diese beiden Darstellungen sehr überzeugend und erschütternd. Mayr-Melnhof hat sich in den Medien auf verschiedene Weise verteidigt, ein kohärentes Bild ist nicht abzuleiten, wie das meistens bei schuldigen Gewalttätern so ist, wenn sie ihre Gewalttaten vertuschen wollen. Jedenfalls scheint er zu behaupten, er habe die beiden maskiert im Jagdgatter herumlaufen gesehen und dann „zu Boden gerungen“, was auch immer das heißen soll. An einer Stelle wird gesagt, er habe das getan, weil sich die beiden in Lebensgefahr gebracht hätten. Max Mayr-Melnhof wie weiland Winnetou, der sich in den Schuss auf Old Shatterhand wirft, um die Kugel abzufangen. Etwas weit hergeholt.

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VGT-Anwalt fordert Widerruf „Infame Lügen“ von Mayr-Melnhof

Nach der Darstellung der Vorfälle bei der Gatterjagd Mayr-Melnhof auf der Webseite des VGT und in Presseaussendungen, siehe z.B. https://vgt.at/presse/news/2017/news20171120mb_2.php, reagierte Mayr-Melnhof mit der Behauptung, das seien „Infame Lügen“. Das dürfte er der APA gesagt haben, es wurde in zahlreichen Medien verbreitet. Der Anwalt des VGT, Stefan Traxler, hat nun Mayr-Melnhofs Anwalt aufgefordert, seinen Mandanten diese Behauptung öffentlich widerrufen zu lassen.

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Anzeige gegen Max Mayr-Melnhof wegen Raub, Körperverletzung, Nötigung und Amtsmissbrauch

Die folgenden zwei Anzeigen wurden jetzt eingebracht:

Sachverhaltsdarstellung 1:

Ich fuhr am 20.11.2017 mit meinem Freund XXX an den Rand der Antheringer Au, um von öffentlichem Grund aus, außerhalb des Gatterzauns, die dortige Gatterjagd zu dokumentieren. Zu diesem Zweck trafen wir uns bei einem Bahnhof der Lokalbahn an der Antheringer Au um 8 Uhr früh mit anderen TierschützerInnen, die mit mehreren anderen Fahrzeugen vor Ort waren. Insbesondere sind mir YYY, ZZZ und WWW als TierschützerInnen vor Ort in Erinnerung. Wir teilten uns auf, um möglichst weite Strecken des Gatterzaunes abzudecken, von wo aus die Vorfälle im Gatter gefilmt werden sollten. Um circa 10 Uhr befand ich mich auf dem öffentlichen Schotterweg zwischen Salzach und Jagdgatter, dessen Zugang nicht gesperrt war. Auf diesem Schotterweg war auch zu dieser Zeit öffentlicher Verkehr, immer wieder gingen oder radelten Menschen an mir vorbei, auch mit Hunden. Die Tafeln zur Sperre des Geländes wegen der Gatterjagd befanden sich an den Überstiegen in das Gatter hinein, aber nicht ausserhalb. Das Sperrgebiet begann also erst ab dem Gatterzaun. Man konnte daher jederzeit legal den Gatterzaun außen entlang gehen und hinein fotografieren und filmen. Und genau das war meine Intention. Dazu hatte ich eine Videokamera und ein Funkgerät dabei, Letzteres um mit XXX und anderen TierschützerInnen in Kontakt zu bleiben. Die Videokamera war mir von YYY übergeben worden.

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Mayr-Melnhof Jagdgatter: noch immer völlig zerstörte Natur

Eigentlich sollte die Natur dort als Natura 2000 Gebiet völlig geschützt sein. Doch wenn man massenweise Wildschweine in der Antheringer Au in einem umzäunten Gebiet züchtet und mästet, dazu noch Damhirsche und Enten, dann hat man einen Schweinestall und kein Naturjuwel. Seit Jahren dokumentieren wir, dass im Jagdgatter von Gatterjägermeister Mayr-Melnhof die Gewässer völlig verkotet, die Wiesen umgegraben, die Jungpflanzen zerstört und die Bäume verbissen sind. Selbst 2 Fachgutachten, die von der Salzburger Landesregierung in Auftrag gegeben wurden, bestätigen diese Vernichtung der Natur und fordern als höchste Priorität, das Gatter zu schließen.

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