Nicole Wild

Neutral? Verfahren der BH Güssing gegen mich wegen Betretens eines Jagdgebiets

Die Bezirkshauptmannschaft Güssing mag mich nicht. Ehrlich gesagt weiß ich nicht warum. An einem gewissen Herrn Alfons Mensdorff-Pouilly könnte das aber durchaus liegen. Bekannt ist, dass um sein Jagdrevier an Tagen der Jagden eine polizeiliche Sperrzone erlassen und vom Landesamt für Terrorbekämpfung exekutiert wurde. Bekannt ist auch, dass der Chef dieses Landesamts, Herr Franz Schmickl, diese Bewachung von Herrn Mensdorff-Pouilly zur Chefsache erklärt hat und persönlich ständig anwesend war. Bisher noch nicht bekannt war allerdings, dass sogar die Bezirkshauptfrau Nicole Wild und der Bezirkspolizeikommandant Ewald Dragosits persönlich anwesend waren, um die Sperrzone zu überwachen. Das weiß ich zumindest vom 28. Dezember 2015, da habe ich Akteneinsicht genommen. Und da wird dieser Umstand zu meinem größten Erstaunen tatsächlich erwähnt!

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Offener Brief an die Bezirkshauptfrau von Güssing, Nicole Wild

Nicole.Wild@bgld.gv.at

Sehr geehrte Frau Bezirkshauptfrau Dr. Wild,

die Jagdsaison ist vorüber und nun ist klar, dass Herr Mensdorff-Pouilly sämtliche der tausenden von Fasanen, Rebhühnern und Stockenten, die er sich Mitte August 2015 aus Ungarn hatte liefern lassen, Zug um Zug zum Abschuss ausgesetzt hat. Und das auch in Österreich, deutlich nach dem letzten erlaubten Termin jeweils 2 Wochen vor Beginn der Schusszeit. Wir haben Sie auch darüber informiert, dass Herr Mensdorff-Pouilly in seinem Jagdgebiet insgesamt 25 Fasankisten fix montiert hat, davon 17 in Österreich, in die er die Fasane setzt, um sie dann unmittelbar vor den Schützen auszulassen. Kistlfasane nennt man das. Herrn Mensdorff-Pouillys Jagdaufseher Armin Szabo bezeichnete sie als „Auswilderungsräume“. Das sagt wohl alles.

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