Vegan

Bluttest nach 30 Jahren vegan!

Ich habe kürzlich den „30. Vegangeburtstag“ überschritten. Ich bin im Jahr 1989 vegan geworden. Ein guter Anlass, wieder einmal mein Blut testen zu lassen. Heißt es doch mancherorts, vegan zu leben sei so ungesund. Aber es leben doch so viele vegan, und die fallen nicht alle tot um? Jaja, heißt es dann, aber die Langzeitfolgen. Die sind unabsehbar. Also, schauen wir uns die Langzeitfolgen einmal an.

Also: nach 30 Jahren habe ich zu viel (!) Eisen im Blut. Und ein kleines bisschen zu wenig Vitamin D (im Herbst), wie im Übrigen fast alle Menschen. Ansonsten ist alles unauffällig.

Wie war das noch einmal mit den Langzeitfolgen? Wie lange muss ich noch auf die warten?

Jahrzehntelang vegane Selbstversorgung in der Sibirischen Taiga

Sich in unseren Breiten vegan selbst zu versorgen, bedarf sicherlich einigen Wissens. So einfach ist es nicht. Aber geht es überhaupt? Ich stieß auf ein interessantes Beispiel aus der Sibirischen Taiga, also einer deutlich unwirtlicheren Gegend als dem mitteleuropäischen Wald, wo das Thermometer im Winter monatelang -30° C anzeigt und die Bäume nur 20 cm dick werden. Wassili Peskow hat darüber ein wissenschaftliches Buch geschrieben: „Die Vergessenen der Taiga“. Sämtliche der folgenden Informationen stammen von ihm.

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Alle Jahre wieder: mein Bluttest, nach mittlerweile 29 (!) veganen Jahren

Ich lebe seit 1989 vegan. Und zwar strikt vegan, ich esse nicht einmal Honig. Und ich achte natürlich darauf, dass sich keine Tierprodukte in die Fertignahrung eingeschlichen haben, die ich konsumiere. Abgesehen davon kümmere ich mich praktisch gar nicht darum, was ich esse. Ich zähle keine Proteine, mische keine Proteinquellen und achte auch sonst nicht auf irgendwelche Inhaltsstoffe. Das Einzige, was ich diesbezüglich tue, ist auf eine Vitamin B12 haltige Zahncreme zurück zu greifen.

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28 Jahre vegan: meine neuesten Blutwerte

Alle Jahre wieder: hier meine neuesten Blutwerte. Interessant nur, weil ich nunmehr seit 28 Jahren (seit 1989) vegan lebe. Es soll ja noch immer Menschen geben, die behaupten, vegan würde zu Mangelerscheinungen führen. Ich bin der lebende Gegenbeweis. Obwohl, man könnte einwenden, dass es 2 Mankos in diesen Blutwerten gibt. Erstens schlägt ein Eisenwert knapp über die Stränge. Aber laut Arzt mache das gar nichts aus, wenn die Ferritin und Transferrin Werte stimmen, was der Fall ist. Und zweitens das Vitamin D, bei mir Jahr für Jahr zu gering. Die Blutabnahme für diesen Test hat allerdings vor meiner wochenlangen Wanderung durch die Südkarpaten stattgefunden. Der Vitamin D Wert (ich supplementiere nicht) spiegelt eben das viele Sitzen im Büro vor dem Computer wider. Abgesehen davon zeigt es keinen Mangel, sondern eine „unzureichende Versorgung“, und das auch nur knapp. Ansonsten jedenfalls dürften die Werte sehr gut sein – zum Glück auch jene Marker, die einen Krebs anzeigen. Und natürlich Cholesterin.

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Bluttest nach 26 (!) Jahren vegan (>30 Jahre vegetarisch)

Also ich bin ja nicht wirklich hypochondrisch davon besessen, ständig meine Gesundheit zu checken. Ich fühle mich pudelwohl, bin total fit, kaum je krank, und wenn, dann nie so schwer, dass ich das Bett hüten müsste. Einen Monat mit vollem Rucksack und Zelt zu wandern, die gesamte Nahrung im Gepäck dabei, macht mir auch überhaupt nichts aus. Aber trotzdem lasse ich fast alle Jahre wieder einen Bluttest erstellen. Und das deswegen, weil der gesellschaftlich tatsächlich am Vormarsch befindliche Veganismus die Propagandamaschinerie der Fleischindustrie angeworfen hat. Überall ist zu hören, wie gefährlich Veganismus für die Gesundheit sei, im Bayrischen Fernsehen wurde sogar gesagt, es sei Gewalt, die eigenen Kinder vegan zu ernähren, und überhaupt hatte der Vortrag über die Liste der Nährstoffmängel durch Veganismus nicht ausreichend Platz in der Sendung, weil sie zu lange war: von Protein bis Magnesium, von B12 bis Kalzium und und und. Es schien, dass alle Nährstoffe, von denen dieser offensichtlich gekaufte Ernährungswissenschaftler je gehört hatte, in der rein pflanzlichen Ernährung fehlen würden.

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Vegane Bergschuhe

Da ich vegan lebe und viel bergsteigen und wandern gehe, werde ich oft nach passendem Schuhwerk gefragt. Gibt’s das überhaupt? Natürlich gibt’s das, und zwar schon seit Langem. Vor 15 Jahren gab es sogar noch eine größere Auswahl an veganen Hochalpin-Bergschuhen als heute. Damals waren eben die Plastikschuhe in. Aber es ist wirklich nicht schwer, vegane Bergschuhe zu finden. Und je mehr KundInnen danach fragen, desto mehr werden davon angeboten.

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Supplementierung der Nahrung

P1000416Eine natürliche und gesunde Ernährung zeige sich, so die weitverbreitete Meinung, dadurch, dass man nichts zu supplementieren brauche, d.h. die Nahrung brauche keine Ergänzung aufgrund fehlender Nährstoffe. Doch so einfach scheint die Sachlage nicht. In der Steiermark gab es über Jahrhunderte vermutlich durch die eiszeitliche Auswaschung so jodarme Böden, dass weder die angebauten Pflanzen noch das Trinkwasser relevante Mengen enthielten. Die Folge war die Bildung von einem Kropf bei über 50% der Bevölkerung. Dem wird seit den 1960er Jahren durch Supplementierung von Salz mit Jod begegnet. Erfolgreich, wie man konstatieren muss, der Kropf ist heute dort eine Seltenheit.
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Spiegeleier vegan

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Spiegeleier mit Käsenudeln – alles vegan! MyEy machts möglich!

1. April 1991, eine Meldung innerhalb der (englischen) Tierschutzszene rattert durch die Presseticker: ein veganes Ei sei entwickelt worden, das Hühnereiern zum Verwechseln ähnlich sehe und sehr ähnlich schmecke. Aufregung bei den VeganerInnen – wo gibts das zu kaufen? Dann die Auflösung: nur ein Aprilscherz. Es gibt keine veganen Spiegeleier. Oder doch?
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Vegan, vegan!

P1060954kleinVegan ist eine sehr vernünftige Lebensform, die viel für sich hat. Man reduziert das selbst verursachte Tierleid dramatisch, man verkleinert den eigenen Footprint, man trägt massiv weniger zum Klimawandel bei, man schützt die Umwelt, verringert den negativen wirtschaftlichen Einfluss auf die Schwellenländer und, nicht zuletzt, man hilft dem Gedanken eines gewaltfreien Umgangs mit Tieren in der Gesellschaft Fuß zu fassen. Also kann man nicht laut genug „vegan, vegan!“ schreien, oder?

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Gesundheitsaspekte veganer Ernährung und die UreinwohnerInnen von Neuguinea

Fleisch statt Yamswurzeln heißt Herz-Kreislauf-Erkrankung statt Gesundheit

Fleisch statt Yamswurzeln heißt Herz-Kreislauf-Erkrankung statt Gesundheit

Es wurde viel über die „Urkost“ des Menschen geschrieben, ein älterer Artikel von mir z.B. ist http://archiv.veggie-planet.at/warumvegan/tierrechte/die_natuerliche_nahrung_des_homo_sapiens.html. An welche Nahrungsform sind wir evolutionär angepasst und welche Nahrungsmittel überlasten unseren Körper und führen zu Krankheiten? Gibt es überhaupt soetwas wie eine „Urkost“? Faktum ist jedenfalls, dass bei Menschen, die viele gesättigte Fettsäuren essen, die Arterienwände durch Fettablagerungen schmäler werden (Arteriosklerose), während das bei Hunden nie passiert, wieviel Fett welcher Art sie auch immer zu sich nehmen.

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