Vegan

Leben sogar Wölfe manchmal vegan?

 

Kürzlich war es ja in den Wissenschaftsnachrichten https://martinballuch.com/?p=2064:  Hunde haben extra Gene für die Verdauung pflanzlicher Nahrung im Vergleich zu Wölfen. Und dabei sind nicht einmal Wölfe auf Fleisch fixiert! In seinem Buch „Der Philosoph und der Wolf“ beschreibt Mark Rowlands, wie er durch Erlebnisse mit seinem Wolf, der über 11 Jahre bei ihm wohnte, zu einem Tierrechtsphilosophen wurde. In der Folge wechselte er seine Ernährungsgewohnheiten aus moralischen Gründen vom Schwerpunkt Fleisch zum Vegetarismus. Vegan zu leben, so bekennt der Autor, wäre eigentlich die moralisch bessere Option gewesen, hätte aber seine Fähigkeit, sich selbst zu verändern, überstrapaziert. So – Rowlands spricht sogar davon, Rache an seinem Wolf nehmen zu wollen, der ihn ja von seinem geliebten Fleisch weggebracht hatte – versuchte er nun auch diesem Wildtier in seinem Haushalt eine vegetarische Ernährung, wie er es sah, aufzubürden. Es habe zwar keine gesundheitlichen Schwierigkeiten gegeben, aber der Wolf habe sich so lange widersetzt, dass man letztlich zum Kompromiss gekommen sei, dass Rowlands vegetarisch aber sein Wolf nur pescetarisch leben werde, also neben pflanzlicher Kost auch mit Fisch in der Nahrung. Und dieser Ernährungsweise blieben die beiden bis zu des Wolfs Tod treu.

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Ein Beweis der Stärke der veganen Community

Ich bin beeindruckt. Kürzlich erschien eine APA-Meldung zu den Aussagen einer Kinderärztin aus München, die Spezialistin für Leber-, Magen- und Darmerkrankungen ist. Sie hätte am 19. Jänner auf einem Symposium in Obergurgl in Tirol die vegane Ernährung als die Ernährung von „Ernährungsfanatikern“ bezeichnet, gemeint, Veganismus sei für Stillende, Schwangerer und im gesamten Kindesalter völlig ungeeignet, ja würde sogar zu schlechteren kognitiven Leistungen führen, und anhand des Falles einer 15 jährigen veganen Patientin von ihr, die nur Reiswaffeln gegessen habe, wäre die Gefahr von Veganismus evident. Siehe als Beispiel: http://derstandard.at/1358304151961/Gesundheitsrisiko-fuer-Kinder-von-Ernaehrungsfanatikern

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Bienen

 

Kürzlich hatte ich ein Gespräch über Veganismus. Meine Gesprächspartnerin fand es zwar grundsätzlich nachvollziehbar, kein Fleisch, keine Milch und keine Eier zu verzehren, aber dann meinte sie, vegan werden könne sie nie, weil sie keinen Honig zu essen für extremistisch halte. Bei Bienen handle es sich um Insekten und da ginge der Tierschutzgedanke wirklich zu weit.

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Freitag und Samstag Veganmania in Wien

Die Idee zu veganen Sommerfesten haben wir ursprünglich aus England importiert, dort gab es Mitte der 1990er Jahre die Cruelty Free Fairs, eigentlich mehr mit den heutigen Veggie Planet Messen verwandt. Dazu wurde eine Messehalle in London gemietet und sehr viele – wirklich sehr viele! – Tierrechtsgruppen und Firmen mit veganen Produkten bauten ihre Infostände auf. Mich beeindruckte das und ich wollte in Österreich etwas Ähnliches organisieren. Da bot sich die Idee eines Straßenfestes an, weil eine Halle zu mieten schien mir in den 1990er Jahren für Tierrechtsaktivitäten hierzulande doch zu riskant, man würde schließlich Eintritt verlangen müssen. Die Szene war damals ja unvergleichlich viel kleiner als heute, ein finanzielles Desaster absehbar.

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Meine Blutwerte nach 23 Jahren veganer Ernährung

Ich lebe jetzt seit 23 Jahren vegan, vegetarisch ein paar Jahre länger. Als ich vegan wurde, hatte ich jedenfalls in Österreich praktisch keine Vorbilder. Eines meiner Anliegen war daher sozusagen ein Experiment, im Selbstversuch zu prüfen, ob man gesund (und kräftig!) rein vegan leben kann, oder ob man Mangelerscheinungen bekommt, schwächlich und blass wird, und dauernd kränkelt. Vor 23 Jahren wusste ich nichts über Vitamin B12, auf keiner Liste von Inhaltsstoffen ist darüber etwas gestanden, es gab für mich keinerlei Infos zu Veganismus – mit Ausnahme von der veganen Gesellschaft England!

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