Zuchtfasane

Vernunft oder Fasanzucht: die Realität des ausgeschlossenen Dritten

Und schon wieder krachts im Nordburgenland, diesmal zieht man durch die Felder bei Pama, um dem vorher ausgesetzten „Wild“ in Form von tausenden Fasanen, die ahnungslos auf der Fahrbahn sitzen und bei Annäherung von Autos keinen Schritt zur Seite gehen, nachzustellen. Wieder ein Massaker der feudalen Art, Schusssalven wie aus dem Maschinengewehr, auf zig Vögel, die jeweils gleichzeitig auffliegen.

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Anzeige gegen Mensdorff-Pouilly: illegales Aussetzen von Zuchtfasanen

Und wieder konnten wir eindeutig belegen, dass Alfons Mensdorff-Pouilly illegal Zuchtfasane aussetzt. Für alle mit einem Funken Verstand, die seine gefüllten Fasanerien sehen, ist das sowieso klar. Als Haustiere wird er sich diese Fasane nicht halten, zumal sie nach Ende Jänner alle verschwunden sind. Aussetzen darf er sie legal längst nicht mehr. Aber woher kommen wohl die hunderten Fasane, die Woche für Woche aus denselben kleinen Feldern getrieben und geschossen werden? Wachsen Fasane vielleicht aus dem Boden? Oder werden sie nicht doch vor der Jagd in diese Felder gesetzt? Und genau dabei haben wir die Jagdhelfer schon mehrmals erwischt. Vor Beginn der Schusszeit sind TierschützerInnen durch diese Felder gegangen und es war kein einziger Fasan darin zu sehen. Jetzt werden Woche für Woche jeweils etwa 40 Tiere in diesen Feldern geschossen. Ein klarer Fall von Tierquälerei und Übertretung des Jagdgesetzes!

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Anzeige Tierquälerei: Treibjagd im Schlosspark Thal auf 1000 ausgesetzte Zuchtfasane

Eine weitere Anzeige wegen Tierquälerei habe ich gegen die Verwalter des Schlosses Oberthal bei Graz erstattet. Dort werden jedes Jahr 1000 Zuchtfasane, die aus einer Großfasanerie im Burgenland stammen, wo sie in klassischer Massentierhaltung leben mussten, im Schlosspark ausgesetzt. Die Region ist aber für Fasane überhaupt nicht geeignet, dort können sie nicht überleben. Viele der Tiere verhungern, oder sie werden von Autos überfahren oder fallen Raubtieren zum Opfer. Die restlichen werden von der Jagdgesellschaft angeschossen, fallen verletzt vom Himmel und gehen elendiglich zugrunde. Und das, nur weil einer reichen Spaßgesellschaft jeder Sinn für Natur, Mitgefühl und vernünftiger Freizeitbeschäftigung fehlt!

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