Allgemein

„riot from wrong“ – ein Film über die Ausschreitungen und ihre Ursachen nach dem Mord an einem Familienvater durch die Polizei

SONY DSC„Wem sagt der Name Mark Duggan etwas?“, fragte der junge Mann im Kino in den Zuschauerraum hinein. Kaum jemand hob den Arm. Für Polizei, Politik und Medien war Mark Duggan ein Niemand, einer der vielen schwarzen Männer in einem heruntergekommenen Teil von Tottenham in London, dem man jedes Verbrechen zutrauen würde. Welcher schwarze Mann in diesem Teil der Welt hatte keine Vorstrafe?

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2 Volksbegehren in Österreich: Demokratie jetzt und gegen Kirchenprivilegien

Von 15. – 22. April 2013 laufen zwei Volksbegehren in Österreich gleichzeitig, die von allen Wahlberechtigten in ihrer Gemeinde bzw. mit Stimmkarte ihrer Hauptwohnsitzgemeinde in ganz Österreich unterschrieben werden können. Leider sind Volksbegehren momentan ein zahnloses Mittel der direkten Demokratie und werden daher zunehmend seltener. Das Tierschutzvolksbegehren für u.a. die Aufnahme von Tierschutz in die Verfassung wurde 1996 von 460.000 Menschen unterschrieben und trotzdem war das Parlament nicht Willens, das Anliegen umzusetzen.

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Vermummt und gewaltbereit – eine Ausstellung über Polizeigewalt in Deutschland

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Die Münchner Polizei hat dieser Frau in einer Gefängniszelle aus „Notwehr“ ins Gesicht geschlagen, während ihre Hände am Rücken gefesselt waren

Auf Demonstrationen tritt die Polizei, wenn sie zuschlagen will, immer vermummt auf. Die BeamtInnen haben dabei keinerlei Dienstnummer an ihrer Uniform, sie sind voneinander nicht unterscheidbar. Bei einer großen Polizeiaktion sieht das Sicherheitspolizeigesetz lediglich vor, dass der Einsatzleiter bzw. die Einsatzleiterin ihre Dienstnummer zeigen, und das erst am Ende des Einsatzes. Wird man von einem dieser vermummten und gewaltbereiten PolizistInnen geschlagen, dann hat man keinerlei Chance, eine Anzeige zu machen. Die BeamtInnen bleiben in jedem Fall anonym, auch wenn sie bei dem Übergriff gefilmt wurden.

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3 x Tierschutzfilme auf dem Globale Filmfestival in Berlin

globaleberlinVon 11. – 17. April 2013 läuft noch das Globale Filmfestival in Berlin. Diese Veranstaltung wird bereits seit 10 Jahren durchgeführt und konzentriert sich auf Dokumentarfilme mit politischer Kritik am System. Zumindest heuer werden die Filme in zwei Kinos gezeigt, dem Regenbogen und der Eiszeit, beide in Kreuzberg, die aus der Hausbesetzerbewegung der frühen 1980er Jahre stammen. Mittlerweile gibt es natürlich längst Verträge mit den GrundbesitzerInnen und die Projekte sind abgesichert. An das Regenbogenkino sind ein Cafe und eine Kindertagesstätte angeschlossen. Beide Kinos machen den Eindruck, sehr kompetent und politisch reflektiert geführt zu werden.

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Den Tierschutzgedanken an Schulen streuen!

_MG_7365_kleinKein Zweifel: als soziale Tiere ist für uns Menschen am Wesentlichsten, in welcher sozialen Umgebung mit welchen sozialen Regeln und Werten wir aufgewachsen sind. Das, was wir da an Werten übernehmen, empfinden wir zutiefst als richtig und wichtig und zumeist können wir es nicht mehr hinterfragen. Füttert man die Kinder ungefragt mit Massentierhaltungsfleisch und tabuisiert das Hinterfragen dieser Praxis in der Erziehung, dann darf man sich später nicht wundern, wenn es den allermeisten Menschen sehr schwer fällt, von dieser Gewohnheit abzuweichen und nicht wiederum ihre Kinder so zu indoktrinieren. Deshalb ist es so wichtig, den Tierschutzgedanken an Schulen zu tragen, wenn wir die Gesellschaft tierfreundlicher machen wollen. Und so versuchen wir von Tierschutzseite her schon seit Jahrzehnten an Schulen zu gehen und mit den SchülerInnen über Tierschutz zu diskutieren. Ich habe damit schon in den frühen 1990er Jahren angefangen, der VGT beschäftigt seit 1995 eigene TierschutzlehrerInnen.

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Tierschutz in die Verfassung – JETZT!

IMG_0097kleinEine alte Forderung, ein altes Versprechen, noch immer nicht eingelöst. Hätte die Politik auf ihre BürgerInnen gehört, wären wir in Österreich nach dem Tierschutz-Volksbegehren im März 1996 das erste Land der Welt mit einer Verfassungsbestimmung Tierschutz gewesen. Doch es ist nie zu spät, zu seinem Wort zu stehen, auch für eine ÖVP, die seit Jahren die Aufnahme von Tierschutz in die Verfassung demokratiewidrig hintertreibt.

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UVS-Verfahren gegen die Polizei in Innsbruck wegen illegaler Festnahme

DSCN1623kleinAm 11. September 2012 haben wir an der Triumphpforte in Innsbruck ein Transparent anbringen wollen, um auf unsere Forderungen für ein neues Tierversuchsgesetz aufmerksam zu machen. Doch das Erklettern dieses Denkmals war schwer und brauchte so lange Zeit, dass die durch PassantInnen gerufene Polizei letztlich die Aktion vereitelte. Festgenommen wurden wir durch maskierte COBRA-Beamte, siehe https://martinballuch.com/?p=1521.

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