Colin Goldner, das Universelle Leben und der braune Rand der Tierrechtsbewegung

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Eine von UL-Gläubigen organisierte Demo in Wien gegen die Jagd

Kürzlich gehe ich mit einer Begleiterin über den Urban-Loritz Platz in Wien zur dortigen Bibliothek. Vor dem Eingang in der Winterskälte stehen 3 ältere Personen bürgerlichen Aussehens mit einem kleinen Infostand. Sie verteilen Flugblätter, die zum Vegetarismus aufrufen. „Das sind die Rechten“, sagt die Frau, mit der ich unterwegs bin, zu mir, „das Universelle Leben“. Die Rechten?, wundere ich mich und frage, woher sie das habe. Das sei doch klar, das werde doch überall erzählt, kam voller Überzeugung zurück. Genaueres konnte sie mir dazu aber nicht sagen.

Mit dem Thema „Universelles Leben“ (UL) habe ich mich schon auseinandersetzen müssen. Als wir 2002 und 2004 die ersten Male einen Tierrechtskongress in Wien abhielten, wurde ich von deutschen Tierschutzgruppen gefragt, ob wir eh das Universelle Leben aus der Teilnahme ausschließen würden. Als Begründung wurde mir genannt, dass diese Gruppierung strikt hierarchisch organisiert sei und daher in einem grundsätzlichen Widerspruch zur Tierbefreiungsidee stünde. Also strikt hierarchisch organisiert sind PETA, die Vier Pfoten und der Deutsche Tierschutzbund auch, ohne dass wir sie von unseren Kongressen verbannen. Aber das Universelle Leben sei eine religiöse Sekte, die würden sehr seltsame Dinge glauben und das werfe ein schlechtes Licht auf die Tierschutzbewegung. Naja, seltsame Dinge glauben sehr viele Menschen. Es gibt einige dezidiert christliche oder jüdische Tierschutzgruppen und vor allem gibt es große Strömungen innerhalb der Vegetarismusszene, die an Lichtnahrung, Reinkarnation oder auch Elfen und Geistwesen glauben. Will man der Tierschutzbewegung ein politisches Profil geben, dann darf man nicht andere ausschließen, sondern muss eben ausreichend viele Menschen für die eigene Sache gewinnen, sodass die Tierschutzbewegung auch tatsächlich ein politisch respektables Profil erhält!

Im Jahr 2002 kam einige Monate vor unserem Kongress ein deutscher Aktivist nach Wien, der gleich in unser Büro einzog und den wir dort wochenlang nächtigen ließen. Aus Freundlichkeit und Solidarität. Tatsächlich war er aber als Spitzel gekommen, wie sich später herausstellte, um Informationen einzuholen, die dann gegen uns genutzt werden konnten, um uns als UL-freundlich darzustellen. Unmittelbar vor Kongressbeginn erhielt ich Besuch eines Abgesandten eines katholischen Bischofs, der mir in einem 5 Stunden langen Gespräch die Gefahr vor Augen führen wollte, die vom UL ausgehe. Tatsächlich schien mir, dass ihn hauptsächlich deren kirchenkritisches Auftreten störte. Ausgelöst war dieser bischöfliche Einsatz durch einen Hinweis einer deutschen Tierschutzgruppe, dass uns das UL infiltriere. 2004 plante man von Deutschland aus sogar eine Blockade unseres Kongresses, doch letztlich begnügte man sich mit öffentlicher Kritik.

Nach langer Beschäftigung mit dem Thema bin ich zur Überzeugung gelangt, dass für mich das UL von anderen Glaubensgemeinschaften nicht grundsätzlich zu unterscheiden ist, außer dass dort eine eindeutig ehrlich gemeinte Tierschutzbotschaft eines der zentralen Themen darstellt. Das kann mich allerdings nur freuen. Die UL-Gläubigen, die ich bisher kennengelernt habe, waren alle durchwegs nette Menschen mit einem Tierschutzanliegen, zumeist eher bürgerlich konservativ, aber manchmal auch linksalternativ. Es gibt keine Zusammenarbeit zwischen UL und VGT, aber wir stehen auf dem Standpunkt, dass der religiöse Glauben der Menschen Privatsache ist und uns nichts angeht. Nach Jahrzehnten eines mehr oder weniger losen Kontakts mit UL-gläubigen Personen sage ich mit Überzeugung, dass ich an deren Ansichten und öffentlichen Wirkungen nichts „Braunes“ gefunden habe.

Deswegen hat es mich von Anfang an entsetzt, als 2004 in den 2 damals dominierenden deutschen Tierschutzmagazinen in jeweils Extraausgaben gegen das UL zu hetzen begonnen wurde. Mir schien damals und scheint bis heute, dass die vorgebrachten Anwürfe im Wesentlichen propagandistisch sind und keine Substanz enthalten. Alle Kritik lässt sich genauso gegen andere Kirchen und Glaubensrichtungen vorbringen und rechtsradikales Gedankengut kann ich beim besten Willen keines entdecken. Richtiggehend erschrocken bin ich über die danach einsetzende Ausgrenzung und Gehässigkeit, die die Szene durchsetzte, wenn auch fast nur in Deutschland, in Österreich deutlich weniger. Die Verfassung und die Menschenrechte garantieren, dass niemand aufgrund seines Glaubens oder seiner Weltanschauung benachteiligt werden darf. Das trifft auch auf UL-Gläubige zu, Ausnahme ist nur der Nationalsozialismus, weil dieser eine so starke Bedrohung darstellt und schon einmal die Welt in Schutt und Asche gelegt hat.

„Der braune Rand der Tierrechtsbewegung“ heißt ein Blogeintrag von Colin Goldner, siehe http://alfred.blogsport.de/texte/der-braune-rand-der-tierrechtsbewegung/, der in der gesamten ersten Hälfte seines Textes nur vom UL handelt, obwohl es tatsächlich rechtsradikale Gruppierungen gibt, die sich in die Szene einschleusen und die aufgedeckt gehören. Wer gegen Neonazis ist, müsse auch gegen das UL sein, und wer das UL nicht ausschließe, könne auch Neonazis nicht ausschließen, meint Goldner. Dabei verhindert er mit diesen Worten selbst ein effektives Vorgehen, weil man mit den Begriffen „rechtsradikal“ und „brauner Rand“ vorsichtig umgehen muss, um ihre sinnvolle und berechtigte Anwendung zu bewahren.

Ich habe Neonazis im Gefängnis kennen gelernt. Nein, das UL hat mit solchen Personen nichts gemeinsam und fällt daher als Religionsgemeinschaft unter den Schutz der Menschenrechte. Das ist meine Überzeugung.

101 thoughts on “Colin Goldner, das Universelle Leben und der braune Rand der Tierrechtsbewegung

  1. Tina says:

    „Sexuelle Ortientierungen, vor allem wenn Sadismus dabei beteiligt ist, bleiben nie im Schlafzimmer, sondern schlagen auch auf andere Bereiche durch, z. B. in Form von Tierquälerei.“ Sollten hier noch unbedarfte LeserInnen mitlesen, dann möchte ich nur noch betonen, dass diese Behauptung, natürlich falsch ist und BDSM nichts mit echter Gewalt zu tun hat und sich sich auch sonst nicht im alltäglichen Verhalten widerspiegelt. Niemand wird durch BDSM zum Tierquäler. Und auch Liebe und BDSM in einer Beziehung sind natürlich kein Widerspruch.So und jetzt, tschüss.

  2. Kermit says:

    Wie gesagt: Pseudopsychoanalytiker und Pseudosexualwissenschaftler, der noch nicht mal Abitur vorzuweisen hat.

  3. Tina says:

    @Kermit Martin ist im schönen Innsbruck und diskutiert über das Mensch-Tier-Verhältnis 😉
    Ich hoffe jedenfalls auch, dass da noch eine Stellungname kommt, vor allem zu „@Herr Balluch: Ich würde mich jetzt zutiefst beleidigt fühlen, denn sie wurden als Veganer gerade mit sämtlichen Perversen auf eine Stufe gestellt, weil sie einer Minderheit angehören.“ pffff….

    Mich würde ja interessieren, was es bringen soll, Jugendlichen das Wissen über Homosexualität o.ä. vorzuenthalten (falls das überhaupt geht).
    Denkt hier jemand, dass diese Bedürfnisse verschwinden, wenn man sie nicht anspricht? Homosexualität gibt es ja nun schon länger als Aufklärungsunterricht.

    Oder soll es gut für die Entwicklung von Jugendlichen sein, wenn sie nicht wissen, wie sie mit ihren Bedürfnissen oder Menschen, die diese haben, umgehen sollen weil es solche Bedürfnisse anscheinend nicht gibt?

    Im übrigen holen sich Jugendliche ja die Infos ohnehin – wir können nur hoffen ein bisschen steuern zu können, dass das nicht nur die ärgsten Klischees und Vorurteile sind.

  4. Ist es möglich, hier vernünftig und in Bezug auf Inhalte der konkret vorliegenden Kommentare zu diskutieren, wie wir dies tun? Wir reagieren konkret auf Aussagen, die hier gepostet wurden, wie auch jetzt.
    So haben wir klar gemacht, dass wir selbstverständlich dafür sind, dass in Sozialkunde, Ethik, Religion als Schulfächer selbstverständlich das Faktum, dass dieverse sexuelle Orientierungen in der Gesellschaft vorhanden sind, im Unterricht erschöpfend thematisiert werden soll, aber u. E. erst in der 8 Klasse. Was hier aber geplant wird ist, dass sich das Thema wie ein roter Faden durch sämtliche Schulfächer schon ab der Einschulung ziehen soll. Z. B. in Form von Textaufgaben in Mathe „Klaus und Peter wollen heiraten, wieviel Kuchen brauchen sie bei soundsovielen Gästen etc.“ Es soll den Kindern also von kleinauf vermittelt werden, dass es völlig normal sei, dass Heterosexualität gleichrangig neben anderen Orientierungen rangieren. Dies führt bei Kindern und Jugendlichen, die bezüglich Charakterstruktur und auch sex. Orientierung, die Bestandteil davon ist, zu Irritationen. Außerdem wird hier die erzieherische Hoheit, die in den Familien liegt, untergraben.
    Tina, Sie sollten konkret auf unsere Argumente eingehen und Fragen, die wir zum besseren Verständnis an Sie richten, konkret beantworten, damit Klärung herbeigeführt werden kann. Sie irren sich: Die Anomalien entstehen zumeinst schon in der Kleinkindphase und nicht als Frustreaktion auf mangelhafte Akzeptanz durch die Gesellschaft. Masochismus z. B. ist eine Form von delegierter Autoaggression und das Ergebnis einer verzerrten Libido-Aggressionsachse (nach S. Freud). Befassen Sie sich halt mal wirklich mit dieser komplexen Thematik, bevor Sie hier loslegen. Wie in allem anderen Gebieten auch, wird Fachwissen gebraucht, um hier vernünftig diskutieren zu können. Wenn alles toleriert werden soll, was gefällt, dann müssen wir auch Tierquälerei tolerieren. Sexuelle Ortientierungen, vor allem wenn Sadismus dabei beteiligt ist, bleiben nie im Schlafzimmer, sondern schlagen auch auf andere Bereiche durch, z. B. in Form von Tierquälerei. Wir haben uns über 10 Jahre sehr intensiv mit diesem Themenkomplex befasst und hierdurch neue Ansatzpunkte, wie aus dem Täter Mensch ein menschlich Tätiger werden könnte, erkannt. Darum geht uns uns allen doch, nämlich Unrecht, Unterdrückung, Sadismus und Desktuktivität bei den Menschen zu bekämpfen und die Welt zu befrieden, oder?

  5. Emil says:

    „Fachwissen“ – was ein frecher quatsch. du beziehst dich auf die psychoanalyse von adler, freud und fromm aus der ersten hälfte des letzten jahrhunderts. an welcher uni hast du noch mal was studiert, peter? und gibt es noch jemanden im „institut“ (ha ha), wenn du ständig in „wir“-form schreibst, noch dazu über dich selbst in dritter person? oder direkt gefragt: wer schreibt hier unter AKT? und wer gehört zu diesem „institut“? sich selbst als experten aufzubauen, legitimiert durch das „institut“, das man selbst bildet, bestätigt durch ein „institut“, in dessen namen man selbst schreibt, ist einfach nur krass lächerlich.

    es ist auch quatsch, dass du auf argumente eingehst. auf meine bist du nicht eingegangen. musst du auch nicht. du willst deine homophobe meinung behalten und verbreiten.

    habe es lange vermieden, hier auf dich einzugehen. hier sollte eigentlich eine andere diskussion stattfinden als deine nichtige/dämliche, die mit dem thema des blogeintrags überhaupt NICHTS zu tun hat. aber du hörst so oder so nicht damit auf, zu schwätzen und dich mit deinem diskriminierenden „fachwissen“ aufzuspielen, wo immer sich dir jemand zuwendet. daher mein appell an die anderen: lasst diesem trottel das letzte wort und geht nicht mehr auf ihn ein.

  6. @Emil:
    1.) Wir sind nicht dafür verantwortlich, dass es hier nicht mehr um UL geht, sondern um AKT und der ihr zu Unrecht unterstellten Homophobie, dafür sind Leute wie Sie, Emil, verantwortlich.
    2.) Sie widersprechen sich: Auf der einen Seite behaupten Sie, Sie hätten uns bislang nicht persönlich angesprochen, unterstellen aber zugleich, dass wir einen Einwand von Ihnen nicht beantwortet hätten.
    3.) Sie und fast alle anderen hier kommentieren unter Pseudonym und erlauben sich deshalb kaum beschreibliche Frechheiten uns und unserem Gründer gegenüber, weil sie wissen, hierfür rechtlich nicht zur Verantwortung gezogen zu werden. Das IfM ist eine Untereinrichtung der AKT gGmbH, die heuer 20 Jahre besteht, die als solche eine Juristische Person darstellt und als solche öffentlich agieren darf und sogar muss. Sie sprechen mit dem Institut für Mitweltethik.
    4.) Wissen und Erkenntnis ist nicht das Monopol von Akademikern. Zur Vermeidung von ideologisch verunreinigten Schulwissens“ ist es gerade heutezutage zu raten, sich lieber autodidaktischen Studien hinzugeben, als darauf zu vertrauen, dass die Schulwissenschaft einem als Student von herrschenden Meinungen und Absichten unbeeinflusst über Wahrheit, Erkennntis und Wissen in Kenntnis setzt. Gerade das, was sich in Ba. Wü. bezüglich Gender-Politik und Bildung derzeit abspielt ist Bewies genug dafür, dass Lehrmeinungen von Ideologieen, Zeitgeist und Mehrheiten abhängig gemacht werden.
    5.) Sigmund Freud ist einer der genialsten Denker und Forscher der gesamten Menschheit. Er hat die Grundlagen geschaffen, die heute sogar von der Neurobiologie bestätigt werden. Ebenso ist Erich Fromm der genialste Psychoanalytiker, den es je gab. Die heutigen Psychologen und Sozialwissenschaflter sind Handlanger, die sich an der offenbar beschlossenen Entwesung und Instrumentalisierung des Menschen ganz offensichtlich beteiligen. Wie unwissenschaftlich z. B. die herrschende Sizialwissenschaft ist, hat M. B. in einem anderen Beitrag bereits ausgeführt. Wenn Sie, Emil, eben doch systemkonform zu diesem Regime stehen, das alles natürliche und wirklich Individuelle in uns quasi löschen will, dann können Sie weder ein Linker, noch ein Systemkritiker oder gar ein Tier-und Menschenfreund oder gar -befreier sein, sondern eine Marionette, ein Exemplar geglückter Umerziehung und Zurechtstutzung.
    6.) Emil, Sie sind ganz offensichtlich ein Mensch, der in seinem bisherigen Leben (insbesondere in seiner Kindheit) die Erfahrung gemacht hat, dass Frechheit und Aggression siegen und sind ganz verduzt darüber, dass wir uns von Ihren Frechheiten nicht beeindrucken lassen. Wir wenden uns von Subjekten wie Ihnen NICHT vornehm ab und ziehen uns gekränkt in unseren Elphenbeinturm zurück, wie dies in der Geschichte fast immer getan wurde. Weshalb regiert in dieser Welt die Dummheit, die Bosheit und der Schwachsinn? Weil man Leuten wie Ihnen immer den Weg frei gemacht hat. Emil, Sie sind charakterlich ein unerzogenes Kleinkind, das nun an eine Grenze gelangt, dem hier eine Grenze gesetzt wird. Wir bieten Ihnen die Stirn. Sie merken gar nicht, dass Sie sich mitten in einer Konfrontationstherapie befinden und dass wir mit Ihnen einmal mehr beweisen, woran die Szene der vermeintlich besseren Menschen, der Tierrechler, scheitert und schon immer gescheitert ist – nämlich an ihrem Narzissmus, ihrer Destruktivität, ihrem Hass auf all jene, die wirklich eine Überzeugung und somit eine Heimat haben, wie u. a. auch UL. Das ist der Grund, weshalb Figuren wie Sie, die Sie sich so sehr nach Geborgenheit, Kontinuität und auch Autorität sehnen, so um sich schlagen, wenn Sie auf andere Treffen, die ideale haben und zu dem stehen, was sie vertreten.
    7.) Gute Menschen haben wir in der linken Szene der TR-Bewegung (falls man von Bewegung überhaupt sprechen kann) kaum welche vorgefunden. Arras hat nicht umsonst schon vor Jahren konstatiert: „Arme Tiere, alle habt Ihr gegen Euch, sogar die meisten Tierrechtler.“ Da kann man ja um der geschundenen Kreatur willen nur auf den Efolg von Orgas wie UL hoffen (womit wir wieder beim Thema wären), da sonst gar keiner mehr wirklich um der Tiere willen kämpft und ggf. siegt.

  7. Emil says:

    ist vielleicht nicht klug, auf den trottel weiter einzugehen und dinge richtigzustellen, weil ich damit noch nicht meinen eigenen vorsatz einhalte, ihm das letzte wort zu lassen. ich halte mich knapp:

    zu (2): ich schrieb: „habe es lange vermieden, hier auf dich einzugehen.“
    HIER. weil es hier um etwas anderes gehen sollte, als um deine *** ansichten. der link zu unserem facebook-austausch wurde hier schon gepostet. DORT bist du nicht auf meine argumente eingegangen.

    zu (3): ich schreibe nicht unter pseudonym, sondern unter meinem richtigen vornamen. mein nachname ist über den link zu facebook ersichtlich. und das weißt du auch.

    ebenfalls zu (3): „Sie sprechen mit dem Institut für Mitweltethik.“ – und du beantwortest mal wieder nicht (rhetorische) fragen, sondern windest dich wie so oft heraus: dein pseudo-„institut“ besteht aus dir allein und einer fast noch jugendlichen hilfskraft. du schreibst im namen eines ein-mann-„instituts“ in wir-form über dich selbst. selbst noch in deiner letzten mail, in der du aufgefordert warst, zu sagen, wer außer dir noch im namen von deinem ein-mann-„institut“ schreibt. du solidarisierst dich mit einem wissenschaftlich anmutenden „institut“ mit deinen pseudowissenschaftlichen ansichten und schreibst dabei von dir in der dritten person. das ist einfach nur lächerlich.

    zu (4): seminare sind unabdingbar fürs studium. man kommt mit anderen zusammen und redet kritisch über texte und theorien. der horizont erweitert sich hermeneutisch. es geht nicht nur um das verstehen eines einzelnen textes. jemand, der wie du nie auf einer uni war, kann nicht beurteilen, ob das universitäre studium schädlich ist, weil er es nicht kennt und keinen vergleich hat.

    zu (5): … so kannst du zum beispiel freud nicht richtig beurteilen, wenn du den kritischen forschungsstand zu freud nicht kennst und nicht gelernt hast, ihn aus anderen perspektiven, im austausch mit „mitstreitern“ und mit wissenschaftlichem knowhow kritisch zu lesen. an der uni wird man schnell ernüchtert, weil man wiederholt etwas ganz großartig findet und dann über die kritik doch feststellen muss, dass es nicht der weisheit letzter schluss ist. diese ernüchterung führt uns erst dazu, kritische denker zu werden. dein „Elphenbeinturm“ ist lächerlich.

    zu (6): deine „ideale“ sind homosexuellenfeindlich. du hast sie als vertreter der tierrechtsbewegung an mehrere der ganz großen medien herangetragen. NUR aus diesem grund beschäftige ich mich mit diesem schrott: um schaden von der bewegung fernzuhalten.

    auf den restlichen schwachsinn von dir gehe ich nicht ein. und hoffentlich auch nicht auf den nächsten müll, den du hier im namen eines instituts schreibst.

  8. @ Emil: Wir bitten um Ihre Anschrift, damit wir unseren Rechtsanwalt einschalten können. Haben Sie so viel Mut, sich für Ihre Beleidigungen zu verantworten? Wohl kaum.

    Wir haben im Rahmen unserer autodidaktischen Studien mit psychisch Kranken gearbeitet, Psychiatrien besichtigt, mit Therapeuten, Psychologen und Psychiatern gesprochen und mit Studenten dieser Disziplinen sowie 48 sehr gute Fachbücher (auch zur Anthropologie, Ethologie, Entwicklungspsychologie) gelesen. Vor allem die Erfahrungen in dieser Szene haben uns wertvolle Eindrücke und Erfahrungen beschert. Letztlich aber geht es nicht darum, wie man zu Wissen gekommen ist, sondern darum, was man weiss und erkannt hat.
    Arras hat Ihre Einwände bei FG – die tierbefreier – sehr wohl beantwortet, Ihnen dabei sogar teilweise beigepflichtet, aber auch klar gestellt, dass Sie lediglich die Perspektive der Homos betrachtet haben und nicht die der Kinder und Jugendlichen.
    So, wir sind uns sicher, dass wir bei Ihnen nicht weiterkommen und wir verbitten uns Ihr Duzen. Seien Sie sich nicht so sicher, dass Arras die AKT alleine ist. Wir haben loyale Förderer, Freunde und auch Fachleute hinter uns – nur so konnten wir ohne die „gehaltene Stange“ einer Bewegung aus lauter Nullen, wie der Ihren, 20 Jahre lang bestehen und unsere Leistungen dabei ständig steigern.
    Hier noch ein Link zu einem von Arras Vorträgen zum Thema Nuklearpsychologie (seine Wortschöpfung) – weniger für Sie, als vielmehr für normale Leser dieses Blogs, die noch nicht so verkorkst sind wie Sie: http://www.akt-mitweltethik.de/images/texte/GruhlGesellschaftVortrag.pdf
    Sicherlich würden Sie sich wieder finden, wenn sie ihn lesen.
    Ende und aus!

  9. Emil says:

    „Nuklearpsychologie“? bist du sicher, dass es in deinem kongenialen „Elphenbeinturm“ nicht „Nukularpsychologie“ heißt?
    http://www.youtube.com/watch?v=8h-7KIvTIM8

  10. robo says:

    gemach – er wird sicherlich wieder versuchen die „lufthoheit“ mit ähnlichem nonsens anzustreben – er weilt denke ich gerade auf einem – dem has – kongresss 🙂

  11. Kermit says:

    Schon merkwürdig, dass M.Balluch, der das ganze hier vom Zaun gebrochen hat, sich in Schweigen hüllt und das Feld komplett dem Pseudopsychoanalytiker und Pseudosexualwissenschaftler P.Arras überlässt.

  12. Tina says:

    Ich finde es sogar wichtig dass Jugentliche lernen,dass andere Menschen zu akzeptieren sind – und nicht per Ferndiagnose gleich mal mit Psychoterror und Borderline assoziiert werden, weil ihre Vorlieben nicht der Norm entsprechen. Und wenn man sich Felix’s Antwort ansieht (lieber erstmal ‚Perverse‘ rufen) ist das auch dringend nötig. Übrigends entstehen die größten psychischen Probleme sexueller Randgruppen in der Diskrepanz zwischen dem eigenen erlernten Vorstellungen von ‚richtiger‘ Sexualität und den tatsächlichen eigenen Bedürfnissen sowie durch dem sozialen Druck durch die Gesellschaft. Das Gefühl anscheinend abnormal und krank zu sein, wenn man das tut was sich eigentlich richtig für einen anfühlt, kann sicher manchmal psychische Folgen haben…

  13. Petra says:

    Herr Balluch,
    mich würde interessieren, warum sie so „tolerant“ gegenüber menschenverachtende und intoleran-te Inhalten, Vorgaben und Handlungen der verschiedensten Religionen, realen Sozialisten (ihre Auflistungen) usw., aber dann doch „intolerant“ gegenüber menschenverachtende, intolerante In-halten, Vorgaben und Handlungen diverser nationalsozialistischer Gruppierungen sind. Ihre Ausfüh-rungen widersprechen sich, meiner Auffassung nach. Nicht das ich letztere Gruppierungen befür-worte oder verteidigen möchte, aber ich sehe in ihren Ausführungen eine gewisse Inkonsequenz, die mir Angst macht. Wo ziehen sie also die Grenzen? Selbst einen Lügner, der sie offenbar vor Ge-richt belastet hat, tolerieren weniger, als offenbar u.a. eine Glaubensgemeinschaft dessen Würden-träger Kinder über Jahre hinweg missbraucht hat und die Täter größtenteils schützt. Oder eine tota-litäre Sekte ziehen sie offenbar einem Lügner vor. Wo ziehen sie also die Grenzen? Gibt es keine?

  14. Tina says:

    Krank ist, anderen vorschreiben zu wollen, wie sie ihr Sexualleben zu gestalten haben, weil man selber andere Vorlieben hat.

  15. Kermit says:

    Martin Balluch, schmeiß‘ diesen Schwulenhasser AKT-Arras aus deinem Blog raus, bevor du die letzte Glaubwürdigkeit verlierst. Homosexualität ist für ihn eine „sexuelle Perversion“, vor der er die Gesellschaft schützen zu müssen glaubt. Schau mal, welchen Unflat er im FB von „die tierbefreier“ ablässt, da kommt dir das kalte Grausen.

  16. Kermit says:

    Wenn Ihr Euch bis hierher durchgequält habt, spielt es auch keine Rolle mehr, das hier mal anzugucken: eine aktuelle Debatte rund um UL-Befürworter und Schwulenausgrenzer AKT-Arras: https://www.facebook.com/tierbefreier/poss/621663991215055

  17. Felix Denig says:

    @Tina: Die Sollensnorm bestimmt kein Herr Arras und auch kein Denig sondern die können wir uns an der Natur abschauen wenn unser kranker Verstand sie nicht mehr aus sich selbst generieren kann. Nur weil die Perversionen in der Gesellschaft immer mehr zunehmen heißt dass nicht dass sie plötzlich „okay“ und „völlig normal“ sind – im Gegenteil: das sind alles höchst alamierende Zeichen für eine massive Schieflage der psychischen Gesundheit einer Gesellschaft, oder will hier irgendjemand etwa behaupten dass es nicht krankhaft ist dass jemand sexuelle Lust empfindet eine andere Person aufs Übelste zu verdreschen?! Oder ist die Massentierhaltung jetzt ethisch einwandfrei weil es ja die ganze Welt macht?
    @Herr Balluch: Ich würde mich jetzt zutiefst beleidigt fühlen, denn sie wurden als Veganer gerade mit sämtlichen Perversen auf eine Stufe gestellt, weil sie einer Minderheit angehören.

    Eigentlich macht es keinen Sinn hier sachliche Argumente zu posten, denn die Kontrahenten erachten es anscheinend als stark und ehrbar mit Dreck um sich zu werfen und ihnen ist noch nicht einmal peinlich hier völlig andere Themen anzuschneiden die mit dieser Debatte hier eigentlich gar nichts zu tun haben. Dies ist ein verzweifelter Abwehrmechanismus und ein Zeichen dafür, dass jeglicher argumentationsstrategischer Hintergrund fehlt.

  18. @ Tina: „Liebe kommt von lieb sein!“ Wollen Sie, dass wir unseren Kindern schon in ein paar Jahren in Schulbüchern erklären, dass auch dann von Liebe die Rede sei, wenn der eine den anderen fesselt, auspeitscht, demütigt? Gibt es Ihres Erachtens Grenzen der Toleranz diesbezüglich – vor allem wenn es um die Erziehung, Bildung und Prägung unserer Nachkommen geht? Machen Sie sich bitte klar, dass Sexualität in fataler Nähe zu anderen Emotionen steht wie Angst, Furcht, Aggression und, falls ein Charakterschaden vorliegt, Destruktivität und Sadismus und dass es sehr oft zu „Mischungen“ und Verwerfungen hierbei kommt, was auch aus der Tierpsychologie bekannt ist (bei gestörten Tieren in Gefangenschaft z. B.). Ferner bleiben diese Anomalien nicht im Bereich des Sexes, sie schlagen auch im Alltagsverhalten des Miteinanders durch in Form von Antisozialität, Psychoterror und Streitsucht, Bindungsproblemen, mangelnde Bindungskonstanz, Depivationen etc.
    All diese Emotionen sitzen nämlich im limbischen System, der Amygdala, dem Reptilienhirn, wie es Neurobiologen auch nennen. BDSM wird sehr häufig von Menschen praktiziert, deren Persönlichkeitsstruktur auf dem Borderline-Niveau angesiedelt ist oder auf dem Bipolarsyndrom – ebenfalls eine schwere Charakterstörung des psychotischen Spektrums. Lesen Sie mal Erich Fromm „Die Kunst des Liebens“ und „Anatomie der menschlichen Destruktivität“, nur um mal zwei zu nennen.
    Nocheinmal: Wir haben NIE gesagt, dass man Leuten ihre Sexpraktiken verbieten sollte (solange keine Tiere, Kinder oder unfreiwillige Erwachsene die Sexobjekte sind). Wir haben uns nur dagegen ausgesprochen, dass wir Kindern in der Schule erklären sollen, dass all diese Sexorientierungen „ganz normal“, und deshalb zu respektieren seien und dass man sie öffentlich etabliert.

  19. Tina says:

    Achja übrigends sagt Wikipedia „Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die überwiegende Mehrheit der Autoren davon ausgeht, dass zwischen 5 und 25 Prozent der Bevölkerung regelmäßig Sexualpraktiken ausüben, die mit der Lust an Schmerzen, beziehungsweise mit Macht und Ohnmacht in Verbindung stehen. Der Bevölkerungsanteil mit entsprechenden Fantasien wird regelmäßig höher beziffert.“

    Scheint also zumindest den Zahlen nach deutlich normaler als Veganismus zu sein. (Falls das ein Kriterium sein soll…) An der überbordenden Aufklärung darüber an den Schulen kanns wohl nicht liegen 😉

  20. Wir antworten auf die letzten drei Kommentare, zwei von einer gewissen Tina und einen von einem gewissen Kermit:
    Wir haben in anderem Zusammenhang beim M. B.-Blog dargestellt, dass Wildtiere und Natur ein Anrecht auf ein Leben OHNE Menschen haben sollten und moniert, dass Menschen die letzten weitestgehend unberührten Naturgebiete aus Lustgewinn und Erlebniseifer stürmen, während sie andere Regionen zuvor schon platt gemacht haben. Wenn ein Naturkenner und -freund wie Martin Balluch das tut – so gehen wir davon aus, dass er die Wildtiere nicht stören, und die Natur nicht schädigen wird, was die aufgeworfenen Problematik aber deshalb nicht lösen kann. Schon bald werden 9 Mrd. Menschen diese Erde bevölkern (gegenwärtig sind es 7,2 Mrd.) – da werden restriktive Regelungen zum Schutz der dann noch existierenden Restnatur erforderlich sein, was jeder Tierrechtler und Naturschützer befürworten muss, wenn es ihm mit seinem Anliegen ernst ist. Wir wollen die Menschen nicht prinzipiell aus der Natur aussperren, sehen aber in Anbetracht der globalen Entwicklungen keine andere Möglichkeit, quasi als Notwehrmaßnahme im interesse der Tiere und der Natur. Niemals zuvor hat die Menschheit ihren Bezug zur Natur und allem Natürlichen so sehr verloren wie gegenwärtig. Wir sind mehrheitlich nicht reif, die Natur angemessen zu schätzen und adäquat und respektvoll mit ihr umzugehen. Außerdem sind wir einfach viel zu viele – das verkraftet die Natur nicht.
    Unsere vorgenannten Vorstellungen stehen in unmittelbaren Zusammenhang mit unseren Positionen, die hier angefochten werden. Der Mensch ist faktisch außerhalb der Natur, er ist nicht in sie integriert, er stammt von ihr zwar ab, hat sich aber durch das, was er unter Kultur (als Kontraentwurf zur Natur) versteht, von ihr systematisch wegentwickelt – diese fatale Entwicklung dauert an. Ihm wurde das Miteinander mit Nichtmenschen und Mitwelt zu keiner Zeit beigebracht und es wird alles dafür getan, den letzten Rest von Natürlichkeit in ihm und um ihn herum auch noch auszurotten, wogegen wir uns ja klar aussprechen.

    Ja, Tina, wie Sie richtig schreiben, nehmen die Perversionen in sexueller Hinsicht rasant zu, was aber leider nicht nur die Sexualität betrifft, sondern auch auf andere Bereiche des Lebens, Erlebens und Verlangens beim Menschen durchschlägt. Exakt wegen dieser Entwicklungen warnen wir davor, ein gesellschaftliches Klima zu schaffen, das diesen Trend begünstigt. Wir müssen die Notbremse ziehen, bevor es zu spät ist, denn wenn festgestellt wird, dass es ein Fehler war, wird man diesen nicht einfach so rückgängig machen können.
    Was in unserer Gesellschaft fehlt sind Werte, ideelle ebenso wie altruistische und vor allem soziale. Es geht um Werte wie Verantwortungsbewusstsein, Harmoniestreben, Pflicht, Verzicht, Hingabe, Liebe, die dem Gegenüber (ob Partner, Kind, Tiere, Natur) gilt und nicht einem selbst – all das ist in den letzten Jahrzehnten – auch durch den Neokapitalismus, durch gesellschaftsimanenten Narzissmus, durch hyperen Individualismus, Spaßgesellschaft, Konsumgesellschaft etc.) kaputt gemacht und vernachlässigt worden, z. B. bei der Erziehung, der Bildung, den Sozialwissenschaften und in der Politik. Die Menschheit leidet an Werteverfall und ist deshalb inzwischen kaum noch dazu fähig, innermenschlich und zwischenartlich zu sozialem und wohlwollenden Verhalten zu finden. Der Zusammenhang zwischen der Ausuferung des sozial unverträglichen Individualismus, der Entsolidarisierung, der Antisozialisierung und unseren Verfehlungen gegenüber Tieren und Mitwelt ist augenfällig und muss deshalb im Zusammenhang erkannt und angegangen werden.

    Wir sind KEINE Homophoben! Wir lehnen jede Diskriminierung grundlegend ab! Aber wir lehnen es auch ab, dass Homosexualität und andere Perversionen (Perversion ist ein anderes Wort für Verdrehung – der Begriff ist also nicht beleidigend, sondern psychoanalytisch zu verstehen) gegenüber den neuen Generationen, die eigentlich fit für eine ungewisse und in jeder Hinsicht instabile Zukunft gemacht werden sollten, gleich gestellt werden. Weshalb liest man nicht unsere Stellungnahmen hierzu analytisch und sachlich?

    Was ist denn gegen unsere Formel, dass Sexualität der Intimsphäre angehört und die Privatangelegenheit von Privatleuten ist und bleiben soll, einzuwenden? Ist die durch Artikel 13 GG der BRD geschütze Privatsphäre nicht hinreichend, um alles auszuleben, was Dritten und Wehrlosen nicht schadet? Muss es gleich öffentlich gemacht und propagiert werden, sogar bei unseren Kindern, die psychisch zu sensibel sind, um damit unbeschadet umgehen zu können?

    Und an Kermit: Was bei FB – die tierbefreier läuft und gelaufen ist beweist, wie abgrundtief diese Figuren charakterlich gesunken sind. Ja, wir sind dafür, dass alle diesen Schlagabtausch ohne Vorurteile auf sich wirken lassen. Ein Kesseltreiben gegenüber einem Andersdenkenden. Null Argumtente, null Sachlichkeit, null Respekt, nur Argwohn, Beleidigungen, Anfeindungen. Arras beteiligt sich an sowas aus prinzipiellen gründen und, um beweise für seine Überzeugungen zu sammeln, dass von einer ernstzunehmenden Tierschutz- oder gar Tierrechtsszene schon lange keine Rede mehr sein kann. Diese Bewegung ist längst von Narzissten und Idioten nekrotisiert und durchdrungen. Die Tiere haben derzeit keine ernstzunehmende Lobby unter uns Menschen – so siehts aus!
    Auch das Spektakel hier beweist ein weiteres von etlichen Malen, dass nur noch Intoleranz und Hass vorherrschen und selbst gute Absichten nicht mehr erkannt und anerkannt werden. Wer möchte denn wirklich bestreiten, dass wir solange nichts erreichen werden, solange wir nicht bereit dazu sind, einander prinzipiell zu achten und uns auf der Grundlage der Gemeinsamkeiten zu begegnen. Es ist für uns nicht beleidigend, als UL- Freunde gesehen zu werden (obwohl wir das gar nicht sind), viel beleidigender wäre es für uns, diesem Sauhaufen zugeordnet zu werden, der sich hier und bei FB – die tierbefreier – dermaßen daneben benimmt und somit all jene Werte mit Füßen tritt, für die diese Leute vorgeblich eintreten. Würden sich UL-Leute auch nur ansatzweise eine solche Aggression erlauben, wie die hier vertretenen „Diskutanten“, wäre der Teufel los. Was ist nur aus dieser sog. Tierrechtsbewegung geworden – wirklich schrecklich! Ein Trauerspiel.

  21. Tina says:

    Aha und was die „SOLLENSNORM“ ist bestimmen Sie, oder wie? Interessant ist ja, dass sie Menschen in Städte sperren wollen damit sie die Tiere in der Natur nicht stören (ok, kann man ja drüber diskutieren) obwohl es ja doch vermutlich natürlicher ist, in der Natur herumzustreunern. Auch beim Fleischessen behaupten ja viele, das wäre natürlich (kann man sich ja nun trefflich drüber streiten) und trotzdem fordern manche den Veganismus. Und bei der Sexualität berufen Sie sich plötzlich auf die so genannte Natürlichkeit? (Und das wo in der Natur ja Vergewaltigungen durchaus schon mal vorgekommen sein sollen…)

    Ganz ehrlich, Sexualität soll Spaß machen (versuchen Sie’s mal! SCNR) und solange niemand dabei (ungewollt ;-)) zu Schaden kommt – was ist jetzt konkret das Problem? Viel schlimmer find ich, wenn man soziale Ausgrenzung aufgrund von sexuellen Vorlieben erleben muss. Wie würden Sie das denn lehren, da geht‘ s rein und wer’s nicht so machen möchte wie in der Schule gelehrt ist einer von den Abnormalen?

    Im Übrigen holen sich Jugendliche schon die Informationen die sie gerne haben wollen, auch wenn Sie Ihnen die in der Schule nicht zukommen lassen wollen, keine Sorge.

    Wenn ich sehe worüber ich hier diskutiere…

  22. Kermit says:

    Martin Balluch, willst DU mir jetzt vorschreiben, mit wem ich zur Erreichung meiner Ziele zusammenarbeiten muss? Auch mit einer Psychoausbeutersekte, nur weil sie seit ein paar Jahren zur Anwerbung neuer Mitglieder und um sympathisch rüberzukommen auf „tierrechtlich“ und „vegetarisch/vegan“ macht? Nein, mein Lieber, ich suche mir meine Bündnispartner schon noch selber aus. Und da gehört die Katholische KLirche nicht dazu und das UL auch nicht. Nazis sowieso nicht. Das begründe ich jeweils inhaltlich, im Gegensatz zu dir, der du einen Menschenrechtsverletzungspopanz aufbaust, wenn ich überhaupt mit jemandem nicht kooperieren will. (Das könnte und müsste im Übrigen dann ja auch für Nazis gelten, oder warum mit denen nicht, Herr Balluch?)

  23. Tina says:

    Ich sehe auch einen Unterschied zwischen „Ich möchte nicht bei einem Shop einkaufen, wo das Geld einer Organisation zufliesst, die…“ oder „Ich möchte dieser oder jener Organisation auf meiner Veranstaltung keine Plattform geben, um Mitglieder anzuwerben“ (denn so würde doch ein Boykott seitens der TierrechtlerInnen aussehen) und einer Verletzung der Menschenrechte. Wenn ich ein Geschäft wegen Pelzverkauf boykottieren oder eine Firma nicht auf meinem Sommerfest will, ist das eine Menschenrechtsverletzung,weil die Firma sich auf ihre christliche Tradition beruft?

    Ich persönlich hätte jetzt kein gutes Gefühl wenn UL Werbung für seine Organisation auf einem von mir organisierten Event machen würde. Und das sehr ich nicht menschenrechtlich bedenklich.

  24. Hugo P says:

    PS: PETA ist eine hierarchische Organisation, aber ihre Offenheit ist ein wichtiger Bestandteil. Dazu abschließend noch ein Zitat aus The New Yorker:

    „Besides Newkirk, the best­ known members of the group are Bruce Friedrich and Dan Mathews. It would be hard to find three people who seem to have less in common. Newkirk considers herself a feminist and an atheist. Friedrich, whose tide at PETA is director of vegan outreach, functions to some degree as the organization’s chief ideologist. He is a soft-­spoken man, who, Newkirk once told me, „lives like Christ“; he spent years working in soup kitchens in Washington, where, most of the time, he lives. Friedrich is a devout, even militant, Catholic, who gives twenty per cent of his meager income to the Church and other charities and is as comfortable marching in an anti­-abortion rally as Newkirk is talking about why, at the age of twenty-two, she was sterilized. („I am not only uninterested in having children. I am opposed to having children. Having a purebred human baby is like having a purebred dog; it is nothing but vanity, human vanity.“) Mathews, the third member of the triumvirate, is openly gay. He was raised ‚ in California’s Orange County, where, as a fat gay boy, he decided that being detested by most people around him wasn’t as painful as living a lie…“

    Ingrid Newkirk ist pro-Abtreibung und Bruce Friedrich ist anti-Abtreibung. Bin ich froh, dass sich die beiden, trotz ihrer Unterschiede, für Tierrechte einsetzen und ein Ende von Tierfabriken anstreben.

  25. Hugo P says:

    Martin Balluch spricht ein wichtiges Thema an, das über die UL-Thematik hinausgeht. Kann man mit anderen Menschen und Gruppen zusammenarbeiten, wenn diese nicht alle Werte und Ansichtsweisen teilen? Ich kann Herrn Balluchs Schlussfolgerung aus demokratischen und praktischen Gründen nur zustimmen. Solange gegen keine Menschenrechte verstossen wird oder menschenverachtende Botschaften verbreitet werden ist eine Zusammenarbeit sogar notwendig.

    Ich wünsche mir eine vegane Welt. Wir können uns allein aus ökologischen Gründen nicht leisten diesebezüglich auf eine 100%ige politische und religiöse Einigung zu warten. Unter diesen Vorauseztzungen wäre das Frauenwahlrecht noch immer Utopie. Ebenso ist es nicht realistisch davon auszugehen, dass bald alle links atheistisch sind damit wir endlich Tierrechte gemeinsam angehen können. Den Tieren dürfte es dabei egal sein, wer aus welchen Gründen mit der Quälerei aufhört, am besten wohl alle Menschen und jetzt, so wie sie sind.

    Links und rechts, hierarchisch und grassroots, religiös und atheistisch, ökologisch und ökonomisch. Ich persönlich bin wohl rechtsliberal in dem Sinne, dass ich zwar für Tier- und Frauenrechte und Trennung von Staat und Kirsche stehe, aber den freien Markt einer Sozialwirtschaft vorziehe. Viele beim VGT denken da anders und ich bin ihnen umsomehr dankbar, dass ich bei Tierrechtsaktionen immer mitwirken konnte. Es gibt wenige nicht-religöse konservative Tierrechtsbewegungen und mich hat nie gestört, dass es beim VGT Mitglieder gibt, die weiter links stehen als ich. Ebenso fand ich die UL-Stände bei der Vegan-Mania immer hilfreich. Lange Zeit hat niemand so gute Broschüren zur Jagd gehabt wie sie. Meschenrechtsverletzungen oder Hetze waren dabei nicht zu sehen. Ich habe die hier gepostete Reportage über den armen, älteren Herrn gesehen, der mit UL schlechte Erfahrungen hatte. Wenn ich nicht täusche kam es aber zu keinen Anzeigen da es keine legalen Verstösse gab. Abseits der internen Dynamiken, über die ohnehin nur Wenige bescheid wissen, kann man aus der Perspektive eines Nutztiers die Existenz dieser Gruppierung und deren tierrechtliche Forderungen wohl gut heißen.

    Als Tierrechtler und Atheist bin ich heilfroh, dass es auch Tierrechtsbewegungen gibt, die sich explizit einem religösen Zielpublikum annehmen. Der Speechwriter von George W. Bush, Matthew Scully, hat in seinem Buch “Dominion” christliche Argumente gefunden um aus Teilen der US-amerikanischen Rechten TierRechte zu machen (Achtung: Wortwitz).

  26. Emil says:

    die europäische menschenrechtskonvention und die grundrechte im grundgesetz verankern vor allem die rechte, die einzelne menschen gegenüber den staaten haben. den staaten werden damit gewisse grenzen gesetzt (die türkei, russland, china, ungarn etc. versuchen ihren bürgern einige dieser rechte vorzuenthalten). es handelt sich um freiheitsrechte (gewisse dinge tun zu dürfen) und um abwehrrechte (nicht auf eine gewisse weise behandelt zu werden). den staaten wird außerdem auferlegt, diese grundrechte gegen das unterdrückende handeln anderer bürger zu sichern und zu schützen. es handelt sich dann um anspruchsrechte (der staat ist verpflichtet gewisse dinge zu tun).

    wenn balluch meint, wir verstießen gegen die menschenrechte anderer, dann soll er uns anzeigen. dann würde der staat sich darum kümmern. ha ha, „kümmern“. er würde balluch den vogel zeigen.

    auf der anderen seite wird das UL als organisation nicht verboten, OBWOHL das Berliner Verwaltungsgericht in einem Urteil (mit dem Aktenzeichen VG 27 A 34.98) Ende 1999 feststellte, dass „die Lehre der Glaubensgemeinschaft in erheblichem Maße der Wertordnung des Grundgesetzes widerspricht, da sie ein deutliches Spannungsverhältnis zum allgemeinen Persönlichkeitsrecht aufweist, das in jedem Einzelnen einen autonomen Bereich privater Lebensgestaltung sichert, in dem er seine Individualität entwickeln und wahren kann.“ Es sah „gewichtige Einschränkungen“ bei der persönlichen Entfaltung von Anhängern des Universellen Lebens als gegeben und bewiesen an.

    die zurückhaltung des staates aufgrund der grenzbereiche bei der religionsfreiheit und erziehungsfreiheit sind eigentlich etwas gutes, sie zeugt – in dem fall – von einem relativ liberalen staat. jedenfalls liegt es beim staat, einzuschreiten oder nicht. was UL-kritiker LEDIGLICH tun, ist, über das UL aufzuklären, OBWOHL das UL extrem aggressiv, teilweise mit scientology-methoden, dem ausreizen aller rechtlichen tricks, gegen kritiker vorgeht. sie tun dies nicht um zu „denunzieren“, sondern um unterdrückung zu bekämpfen. die mittel sind jene einer liberalen gesellschaft: aufklärung. die bewegung entscheidet ihrerseits, wie sie mit der menschenfeindlichkeit beim UL umgehen will, ob sie diese und die dahinterstehende zentralistische organisation tolerieren will. balluch kann seinerseits dafür werben, dass diese menschenfeindlichkeit nicht grund genug dafür ist, dieser menschenfeindlichen organisation innerhalb der tierrechtsbewegung kein forum zu bieten. das ist sein recht in dieser halbwegs liberalen gesellschaft, in der die menschen ihre meinung sagen dürfen. so wie es das recht der kritiker ist, ihre – im gegensatz zu balluchs meinung inhaltlich fundierte – meinung zu äußern. nicht die kritiker grenzen das UL aus, sondern die tierrechtsbewegung, die die menschen nicht ausschließen möchte im kampf gegen die strukturelle unterdrückung.

  27. Emil says:

    @ Martin Weller: ist ja nett, dass du dich mal mit ULlern unterhalten und sie für nett befunden hast. wenn du schon nicht lesen willst, dann siehe dir bitte wenigstens diesen film an: http://www.godtube.com/watch/?v=F0BJMJNU

  28. Ja, schau ich mir mal bei Gelegenheit an…..aber wenn man schon auf ein Portal mit dem Titel GODTUBE geleitet wird, weiß ich in etwa was mich erwartet…..

  29. Emil says:

    balluchs durchgehende strategie: nicht leugnen, nicht marginalisieren, sondern übergehen der menschenfeindlichkeit beim UL. sowie relativieren der unhaltbarkeit des UL durch anführen von (vermeintlichen) menschenfeindlichkeiten bei anderen. strategisches ziel: die ausgrenzung zu einem absurdum zu führen, weil kaum noch jemand übrig bliebe – nicht einmal wir selbst, weil wir ja „auch“ keine engelwesen sind. balluch formuliert es in seinem text von 2005 so: „Intoleranz und Ausgrenzung gegenüber jeder noch so rein prinzipiell als menschenrechtsfeindlich und unterdrückend definierten Handlung oder Aussage einer Person, bedeutet letzten Endes, dass wir alle nicht toleriert werden dürften und ausgegrenzt werden müssten. In irgendeiner Form sind wir alle menschenrechtsfeindlich und unterdrückend, das ist unvermeidbar.“

    ja, che guevara war auch kriegsverbrecher, und der reale sozialismus in der sowjetunion und in china waren menschlich auch verbrecherisch. also keine zusammenarbeit mit ihnen. aber in diese position kommen wir auch nicht, weil andere epoche und eine bewegung, kein staat. parteien und institute können sich wandeln. wir leben in einer nicht-perfekten zeit und es macht keinen sinn, sich von der gesamtgesellschaft abzugrenzen. es gibt unterschiede, die man sehen sollte.

    außerdem will balluch nicht verstehen, dass das eine verblendete oder unaufgeklärte anhänger sind (leute, die aus politischen gründen palitücher oder ein che guevara- oder ein pro-sowjet-t-shirt tragen), während das andere tatsächlich für menschenfeindlichkeit verantwortlich zu machende menschen oder organisationen oder staaten sind (stalinismus oder deutlich geringer: das UL).

    wir sind außerdem nicht der staat, der macht ausüben dürfte, und wir sind auch nicht revolutionäre, die den demokratischen staat abzuschaffen und eine diktatur mit konzentrationslagern einführen wollen, wie balluch scheinbar glaubt. wir sind lediglich menschen in einer sozialen bewegung, die sich um die eigene bewegung sorgen UND die unterdrückende strukturen bekämpfen. und zwar bekämpfen im sinne von aufklären. was wir tun: betroffenen aussteigern zuhören, recherchieren, berichten. und eine meinung vertreten, die lautet: das UL sollte aus inhaltlichen gründen nicht unterstützt und in der tierrechtsbewegung geduldet werden. wir informieren die bewegung. du musst DER BEWEGUNG vorhalten, dass sie das UL ausgrenzt, nicht den kritikern.

    und du kannst ja deinerseits dagegen argumentieren. tust du aber leider nicht. du hetzt lediglich. du beschimpfst uns als intolerante menschen, aber du äußerst dich nicht ZU der menschenfeindlichkeit vom UL und auch nicht dazu, WARUM die menschenfeindlichkeit beim UL zu tolerieren sei (abgesehen vom schwach(sinnig)en argument, dass dann niemand übrig bliebe).

    der europäischen menschenrechtskonvention sei das deutsche grundgesetz, artikel 2, absatz 1 entgegenzuhalten:
    „Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.“

    dagegen verstößt das UL in theorie und praxis. bei kindern und erwachsenen. EGAL, weil es früher mal staaten gab, die verbrechen begannen haben?!? EGAL, weil diese wirtschafts- und psychosekte mit scientology-methoden unter dem decknamen einer „glaubensgemeinschaft“ funktioniert?!?

    „Wie wärs denn mit einer breiten Ausgrenzung aller AusgrenzerInnen?“

    ist das jetzt nur noch geblubber, oder versuchst du, stimmung gegen kritiker zu machen, damit diese ausgegrenzt werden? du sagst es dann auch direkt: „Wer UL-Gläubige ausgrenzt BRICHT dieses Menschenrecht frontal. Und handelt daher gegen die Menschenrechte. Und darf daher nicht toleriert werden. Und muss daher ausgegrenzt werden.“ ist das der zweck, der hinter deinen beiden blog-einträgen steckt? übergehst du dabei (der kritik oder intoleranz) eigentlich bewusst die inhaltlichen punkte, oder kannst du es einfach nicht besser? sorry, aber langsam muss man doch direkt fragen, wenn du so durchgehend die hinweise ignorierst, dass du dich bisher nicht zu den inhaltlichen vorwürfen gegen das UL – für die du, eine person im öffentlichen leben, werbung machst und dich mit ihnen solidarisierst – geäußert hast.

  30. Emil says:

    hier die diskussionsrunde bei maischberger mit sektenaussteigern:
    http://www.youtube.com/watch?v=DT6tjcm2Cq0

    Wolfram Kuhnigk filmte versteckt bei der sekte „Zwölf Stämme“, d.h. er installierte mehrere kameras, die er nach zwei tagen wieder abbaute. die kameras filmten – in nur zwei tagen – 80 schläge gegen kinder in acht oder neun situationen. kuhnigk als er auf den hof kam: „der erste eindruck war: die sind harmlos. die sind sicherlich freaks, die sind komisch, aber sie sind harmlos.“

    die frau vom aussteiger Frank Büchner ist wieder zurückgegangen in die sekte, sie war mental zu schwach, um ohne die sekte bestehen zu können. büchner sagt: „wenn man in so eine gemeinschaft geht, oder grad in diese gemeinschaft, und dort in diesen glauben eintreten will, dann ist das ein verleugnen vom selbst. man fängt neu an, man ist eine neugeburt, neuer anfang, das alte ich fällt weg, man lebt in einer wir-rolle eigentlich.“ – das ist auch geschriebenes erziehungsprogramm beim universellen leben. leider war kein UL-aussteiger mit in der runde dabei.

  31. Tina says:

    Ich kann gar nicht glauben, was hier von sich gegeben wird- „abnorme sexuelle Neigungen“, „Wir wissen aus sicheren Quellen, dass die Sadomasochisten ebenfalls Anerkennung ihrer Neigungen von der Gesellschaft begehren wollen.Wollen wir das wirklich?“ Warum sollte das auch nicht so sein? Vegan sein ist auch abseits der Norm, und VeganerInnen fordern tatsächlich Anerkennung – will die fleischessende Mehrheit das wohl wirklich? Gerade VeganerInnen sollten als Minderheit nicht ganz so schnell mit ihren allzu selbstverständlichen Toleranzgrenzen zur Stelle sein… Was ich von UL halten soll, weiß ich nicht, aber bei sowas geht mir echt die Hutschnur hoch. Ein Glück, das weder Homosexuelle noch Sadomasochisten auf den Segen von AKT angewiesen sind.

  32. Danke Tina und Gratulation zugleich: Sie sind die erste, die es offen ausgesprochen hat. Sadomasochisten sollen Anerkennung finden, weil die Veganer auch Anerkennung wollen. Unglaublich diese Logik!
    Wir sehen schon die Grundschulbücher vor uns, in denen in putzigen Skizzen mit kleinen Pfeilen erklärt wird, wo es bei Homos am Unterleib reinzugehen hat, und Bilder, auf denen der eine den anderen Sexpartner auspeitscht, um sich in Erregung zu bringen. Und damit sollen unsere neuen Generatrionen konfrontiert werden? Schöne neue Welt – es ist zum Kotzen!!!

    Hier findet eine fundamentale Demontage jeglicher Sollensnormen, jeglicher Normalität, die sich an der Natur, der Natürlichkeit zu orinetieren hat, auf der ganzen Linie statt. Nicht nur die Natur als solches wird vernichtet, auch die in uns drin, in unserer Psyche soll verhackstückt werden.
    Wie gestern den Nachrichten zu entnehmen war, wird nun auch von Seiten der UN der Vatikan aufgefordert, alle sexuellen Orienbtierungen zu emanzipieren.
    Wir waren stets gegen die Katholische Kirche, aber wir befürchten, dass sich am Ende herausstellen wird, dass sie das letzte machtvolle Bollwerk gegen die vollkommene Zerrüttung all dessen, was im positiven Sinne als menschlich bezeichnet wird, sein wird.

    In dieser „schönen neuen Welt“ will man weder ein Baum, ein Grasbüschel, ein Tier, noch ein Menschenkind mehr sein. Es wird wirklich alles getan, um unsere Zivilisation in den Abgrund zu treiben. Und Leute, die vorgeblich angetreten sind, sich für Tiere einzusetzen sind zugleich die Feinde des bisschen Tiers in uns Menschen, das sich nach artgemäßen Lebensbedingungen, nach Struktur, Harmonie und Kontinuität sehnt, genau so wie jene Tiere in unserer Mitwelt, die so sträflich behandelt und missbraucht werden.

    „Ziel der Mitweltethik ist es, die Welt, die IN und MIT uns ist, zu heilen!“ Und
    „Auch der Mensch hat als Tier ein Anrecht auf artgemäße Lebensbedingungen!“

  33. Kermit says:

    Martin Balluch, stehst du auf der Gehaltsliste des UL? Oder wie kommt’s, dass du mit hanebüchensten Argumenen eine totalitär geführte Psycho- und Ausbeutersekte hochhältst? Und dabei auf Applaus von einem wie AKT-Arras schielst (der, um sich wichtig zu machen, von sich selber immer im Plural spricht) und dafür Leute wie Goldner oder Franzinelli vor den Kopf stößt? Ich verstehe echt nicht, was dich da reitet.

  34. Martin Balluch says:

    Ich habe eine häretische Frage, allerdings rhetorisch gemeint, niemand braucht zu antworten. Faktum ist, dass der reale Sozialismus unsäglich viele Kriege, Massenmorde, Faschismus und Leid auf diese Welt gebracht hat und immer wieder bringt. Auch Che Gueavara, dessen T-Shirt viele begeistert tragen, hat viel Menschenrechtsfeindliches angerichtet. Müsste man dann nicht auch alle Menschen, die eine sozialistische Ideologie vertreten oder gar ein solches T-Shirt tragen, aus der Tierrechtsbewegung ausschließen?

    In Österreich hat das bürgerlich-konservative Lager 1934 mit einer brutalen Diktatur begonnen, dem Austrofaschismus. Also sollten auch Rechts-Konservative ausgeschlossen werden, oder?

    Die Sozialwissenschaften sind, wie ich hier auf dem Blog öfter dargestellt haben, von total realtitätsfernen, nachgerade esoterischen und vor allem speziesistischen Argumentationssträngen durchdrungen. Also auch alle SozialwissenschaftlerInnen raus.

    Eine hab ich noch: Wie wärs denn mit einer breiten Ausgrenzung aller AusgrenzerInnen? Ausgrenzung und Denunziation sind, wie ich in meinem Artikel dazu ausführe, nur in einem sehr beschränkten Rahmen berechtigt, also z.B. gegen Neonazis und gegen Personen, die in Tierschutzprozessen vorsätzlich Falschaussagen machen, um unschuldige AktivistInnen ins Gefängnis zu bringen. Aber in allen anderen Fällen handeln AusgrenzerInnen menschenrechtsfeindlich, siehe Artikel 9 der Europäischen Menschenrechtskonvention:

    (1) Jede Person hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht umfaßt die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung zu wechseln, und die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung einzeln oder gemeinsam mit anderen öffentlich oder privat durch Gottesdienst, Unterricht oder Praktizieren von Bräuchen und Riten zu bekennen.

    (2) Die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung zu bekennen, darf nur Einschränkungen unterworfen werden, die gesetzlich vorgesehen und in einer demokratischen Gesellschaft notwendig sind für die öffentliche Sicherheit, zum Schutz der öffentlichen Ordnung, Gesundheit oder Moral oder zum Schutz der Rechte und Freiheiten anderer.

    Wer UL-Gläubige ausgrenzt BRICHT dieses Menschenrecht frontal. Und handelt daher gegen die Menschenrechte. Und darf daher nicht toleriert werden. Und muss daher ausgegrenzt werden.

    Oder etwa nicht?

  35. Martin Weller says:

    zwei Totschlagargumente „SEKTE“ und „RECHTS“ werden einfach wahllos benutzt und beliebig instrumentiert. Man kann auch die Tierrechtsszene als Sekte bezeichnen.
    Es ist irgendwie strange, dass wir täglich in den Medien über rechte Gruppierungen, Parteiverbote, NSU Prozess usw. hören. Doch von UL habe ich bisher noch nichts gehört. Muss ja sehr gefährlich sein ?! Was geht auf deren Kerbholz? Dass sie in der Fussgängerzone mit Tierrechtsflyern werben, sich an Demos gegen Massentierhaltung und für Veganisierung beteiligen. Wow, ganz schon kriminelles Pack – die sollte man gleich alle einsperren?
    Mit welcher Unsachlichkeit und Intoleranz hier kommentiert wird spiegelt die ganze Zersplitterung der TR Szene wider. Sehr schade.

  36. Petra says:

    @Felix Dening – Nicht verstanden oder mit Absicht falsch verstanden. Welchen Schaden nehmen Kinder oder Erwachsene, wenn sie über jetwaige Sexualität aufgeklärt werden? Wenn der homophobe Unsinn verbreitet wird, dass Aufklärung über Homosexualität oder eine Alleinerziehung (vater oder Mutter) einen Menschen zu einem Homosexuellen prägt, dann kann solch ein intolerantes Gedankengut nicht unkritisch oder lobend hingenommen werden.
    Und es ist immer noch Kritik, die hier genannt oder angebracht wird. Und auch an sie die Frage, ob Glaube prinzipiell frei von Gewalt und Intoleranz ist. Für mich nicht! Warum also soll eine Tierrechtbewegung, die die letzte Gewalt und Intoleranz an fühlende Lebewesen beendet sehen will, Gruppierungen in ihren Reihen tolerieren, deren religiösen Inhalte und ihre Auslebung von Intoleranz, Missbrauch oder Unterdrückung geprägt sind und auch Gewalt (Glaubenskriege) erzeugt.

  37. @ Petra: Hier gehts zwar um UL und nicht um Homophobie, aber dennoch klar und deutlich unsere Position zum Thema Bildungsplan 2015 des Bundeslandes Ba.Wü. in Deutschland bezüglich Homosexualität im Unterricht:

    Auszug-Zitat: „Wir sind für Toleranz – auch gegenüber abnormen sexuellen Orientierungen – solange diese Schwache und Wehrlose nicht schädigen.
    Sexualität gehört der Intimsphäre an, weswegen sie die Privatangelegenheit von Privatpersonen ist und bleiben muss. Sie sind weder zu diskriminieren oder zu verbieten, noch sind sie zu outen, zu etablieren oder gar zu propagieren.“
    Auf konkrete Rückfrage bezogen wir die Position, dass Kinder/Jugendliche frühestens in der achten Klasse mit dieser Thematik befasst werden sollten.

    Nochmal: Sexualität, also auch heterosexuelle, sollte u. E. Privatangelegenheit sein und bleiben. Es gibt keine Erfordernis, sie öffentlich zu machen. Wir wissen aus sicheren Quellen, dass die Sadomasochisten nach dem Vorbild der Homosexuellen ebenfalls Anerkennung ihrer Neigungen von der Gesellschaft begehren wollen. Wollen wir das wirklich? Und dass die Grünen schon vor Jahrzehnten die Pädosexualität etablieren wollten (was Jürgen Trittin im Wahlkampf ja um die Ohren flog), ist ebenfalls bekannt und gescheitert.
    Insofern sind wir keine Homophoben, denn wir wünschen gleiche Handhabung – Sexualität ist Privatsache und nur dann relevant bzw. zu verbieten und zu verfolgen, wenn sie wehrlose/unmündige Dritte schädigt (wie im Falle der Pädo- und Zoosexualität!)
    So, wir hoffen, dass das Thema hiermit erledigt ist.

  38. Felix Denig says:

    Es ist einfach nicht zu fassen wie hier im Schutz der Anonymität diffamiert wird! Ich habe auch etwas dagegen, dass Kindern (oder auch Erwachsenen) Homosexualität als etwas völlig Normales verkauft wird, und trotzdem habe ich mich Homosexuellen (und ich kenne Einige!) gegenüber nie diskriminierend oder anderweitig erniedrigend Verhalten. Wenn man sich heutzutage gut begründet gegen eine „hippe“ Bewegung auspricht ist man sofort ein intolerantes Arschloch, während die Vertreter solcher Bewegungen es gar nicht für nötig erachten auf die Argumentationsketten einzugehen und stattdessen ausschließlich mit haltlosen Beleidigungen um sich werfen. Man darf von der „Meinung“ solcher (zumeist linken) Menschen keinen Fußbreit abweichen, selbst wenn die Aussagen noch so gut durchdacht und substanziiert sind, wird man als intolerant bezeichnet. Da stellt sich die Frage wer hier wirklich intolerant ist!
    AKT hat vollkommen recht dass es wohl irrelevant ist ob jemand ein guter Mensch ist weil er Jesus‘ Bergpredigt für sinnvoll erachtet oder weil er schlichtweg ein wohlerzogener, sozialisierter Mensch mit ausgeprägtem Gerechtigkeitsbewusstsein ist. Es zeugt von mangelnder Individuation sich stets nur über Differenzen zu definieren, und man wird auch nichts erreichen wenn man sich nicht zusammensetzt und für gemeinsame Ziele eintritt, sondern mehr damit beschäftigt ist sich voneinander abzugrenzen.

  39. Claudia says:

    Solange hier zensiert wird, erübrigt sich jeder weitere Eintrag.

  40. Petra says:

    Herr Balluch, sind Glaubenskriege, denen noch immer tausende von Menschen jährlich zum Opfer fallen und durch diese ebenfalls etliche Städte und Länder in Schutt und Asche gelegt werden, kein humaner Gedanke wert? Sind sie gegenüber diesen Opfer intolerant? Was ist mit den Opfer von Hexenverbrennungen und Ketzerei? Was ist mit den sexuell missbrauchten und körperlich missahndelten Kinder der Katholischen Kirche? Was ist mit den zerstörten Kinderseelen der Sekte „Zwölf Stämme“? http://www.bild.de/politik/inland/menschen-bei-maischberger/sekten-aussteiger-ueber-misshandlungen-und-sexuellen-missbrauch-33278810.bild.html
    Was ist mit der aktuellen psychischen und physischen Gewalt von Homophoben in deutschen und russischen Glaubengemeinschaften? Ebenso homophobe Tierschützer, die sich selbst noch als die wahren Tierrechtler sehen? Sind sie gegenüber diesen Opfer Intolerant?
    Warum gehen sie nicht auf den Inhalt der beiden Tierrechtsmagazine ein, die sich mit UL befassten? Warum haben sie Herrn Goldner im Vorfeld nicht kontaktiert und mit ihm darüber detailliert gesprochen? Sind sie Intolerant? Wenn sie im privaten an den Klapperstorch glauben, tun sie es. Ihr Menschenrecht. Wenn sie aber öffentlich für ihre Wahnvorstellung werben, dadurch neue Schäfchen einsammeln, sie anschließend in irgendeiner Form missbrauchen, unterdrücken, ausbeuten und diese ihrer Menschenrechte berauben, dann darf wohl Kritik geäußert werden. Ebenso erachte ich es als eine Menschenpflicht, leicht für Wahnvorstellungen beinflussbare Menschen vor Ihnen zu warnen, diese Menschen zu beschützen und eben zur Distanzierung gegen ihre Sekten aufzurufen. Und wenn ihre Klapperstorch-Sekte sich eine neue „Gutgläubigen-Fängerstrategie“ ausdenkt, wie Tierschutz und Veganismus, dann darf wohl vor den eigentlich Abischten gewarnt werden.

  41. Emil says:

    ich bin dagegen, dass angehörige des UL als menschen diskriminiert werden, sofern sie nicht als funktionäre des UL und somit nicht privat auftreten. hier und beim kongress geht es nicht um die glaubensfreiheit, weltanschauung, das andersdenken einzelner und ihrer teilhabe am kongress, sondern darum, dass sie nicht ALS UL auftreten. und zwar aus sachlichen gründen, aus denen das UL als organisation nicht zu tolerieren ist. nazi-organisationen und anderen würdet ihr auch kein forum bieten. die angeführten sachlichen gründe für den ausschluss vom UL übergehst du DURCHGEHEND, was unredlich ist. solange du dich nicht zu den inhaltlichen vorwürfen äußerst, ist deine „meinung“ zur toleranz nichtig. außer du nimmst die position ein, dass JEDE haltung zu tolerieren sei. was dämlich wäre und was du nicht machst.

    denunziation bedeutet in etwa, jemanden bei staatlichen institutionen aus häufig niederen persönlichen oder politischen gründen anzuschwärzen (auch noch anonym), um sich selbst dadurch einen vorteil zu erschleichen. ein synonym ist „Verleumdung“.

    bei UL-kritikern trifft „denunziation“ nicht zu. der begriff ist falsch gewählt, noch dazu extrem unpassend, weil wir mit dem begriff niederes verhalten in der nazizeit oder bei der stasi verbinden. die kritiker treten nicht anonym auf und wenden sich auch nicht an institutionen (bei dem bischof – eine nicht-staatliche institution – mag es so gewesen sein – eine extreme ausnahme, aber dann wurdet ihr denunziert, nicht das UL), und sie bezwecken keine vorteile für sich selbst. ihr motiv ist ganz einfach und selbstlos: unterdrückungsstrukturen zu bekämpfen. ihnen geht es halt nicht nur um die nichtmenschlichen tiere, sondern auch um menschen. dass du das isolieren von „UL-Gläubigen“ in der tierrechtsbewegung mit judenfeindlichkeit vergleichst, zeigt, dass du noch nicht verstehst, dass es vielen kritikern gar nicht um die religiosität geht und auch nicht um den einzelnen angehörigen. es ist unfassbar, wie du es schaffst, die inhaltlichen punkte zu ignorieren, komplettest auszublenden. es geht eben nicht um „eine Gruppierung“ von menschen, sondern um eine ZENTRALE ORGANISATION. um ihren bankrott brauchst du übrigens nicht zu fürchten, hinter dem UL müssten mittlerweile milliarden euro stehen.

    es stellt eine zulässige Meinungsäußerung dar, „das UL als Entpersönlichungs- und Entsozialisierungssystem sowie als totalitäre Organisation zu bezeichnen, die von einer Frau mit eiskalter Brutalität geführt werde, die mit ihren Offenbarungen ein gnadenloses System der Selbsterlösung aufgebaut habe, das Hilfesuchende in die Abhängigkeit treibe“. das Berliner Verwaltungsgericht meinte 1999, dass „die Lehre der Glaubensgemeinschaft in erheblichem Maße der Wertordnung des Grundgesetzes widerspricht, da sie ein deutliches Spannungsverhältnis zum allgemeinen Persönlichkeitsrecht aufweist, das in jedem Einzelnen einen autonomen Bereich privater Lebensgestaltung sichert, in dem er seine Individualität entwickeln und wahren kann.“ auf die mütze kriegt aber stets der überbringer von schlechten nachrichten. das stört die harmonie. lieber die augen verschließen. für vereinzelte – nicht gewollte – übergriffe verantwortlich machen willst du jene nicht beteiligten aufklärer. also nicht mucken, dann passiert auch nichts. tolles demokratisches verständnis.

    mir zu unterstellen, ich wollte irgendjemanden in ein KZ stecken, ist eine unglaubliche und dumm-dreiste frechheit, für die eine entschuldigung fällig ist.

    „Was sagen Sie denn, Emil, zur Menschenrechtsdeklaration, die allen aufgrund ihrer Weltanschauung und ihrer Religion keine Nachteile garantiert.“

    wenn die weltanschauung vorgibt, kinder (oder tiere) entpersönlichen oder missbrauchen zu dürfen oder zu sollen, dann würde diese deklaration nicht mehr greifen. wenn das einlullen von anhängern dazu führt, sie zu entpersönlichen, sie auszubeuten, mit ihnen sittenwidrige verträge abzuschließen, ihre familien und ihr soziales umfeld zu sprengen, dann endet doch jede toleranz einer jeden „Menschenrechtsdeklaration, die allen aufgrund ihrer Weltanschauung und ihrer Religion keine Nachteile garantiert“? oder nicht? du bist da scheinbar anderer meinung, martin. es sei zu tolerieren, wenn eine glaubensgemeinschaft seine angehörigen und deren kinder entpersönlichen möchte. dann rechtfertige dies doch bitte.

    „Gibt es einen wesentlichen Unterschied zwischen dem UL und jener “Sekte”, die die Loving Hut Restaurants und Hotels führt?“

    ja, es gibt da einen gewissen unterschied. sekte ist nicht gleich sekte. das UL ist eine menschenfeindliche sekte. das ist in meinem letzten beitrag punkt für punkt zu erfahren. diese punkte kann man leugnen oder marginalisieren. du, martin, wählst die dritte strategie: du ignorierst sie kontinuierlich. damit sind sie aber nicht aus der welt.

    „Was ist der essenzielle Unterschied zwischen dem UL und den Zeugen Jehovas?“

    ich weiß nicht, ob die zeugen jehovas – als „Andersdenkende“ – nicht nur menschenfeindliche ansichten bezüglich der gesellschaftsordnung haben (wie du aufzählst), oder ob sie – so wie das UL – die menschenfeindlichkeit bei den eigenen angehörigen und aussteigern praktisch auch umsetzen. aber der wesentliche unterschied, warum ich mich mit dem UL auseinandergesetzt habe und mit den zeugen jehovas noch nicht, ist, dass letztere sich noch nicht für die tierrechtsbewegung interessieren und über diese bei intransparenter motivationslage nach sozialer anerkennung in der gesellschaft streben.

    michael hitziger, ein ausgebrannter, schikanierter und gebrochener aussteiger, sagt in der reportage: „hätten damals die leute, die schon manches erlebt haben, nicht geschwiegen, ich wäre doch niemals zum werk gekommen.“ er und andere äußern sich nun. der bayrische rundfunk verbreitet dies. und andere kritiker ebenso. sollte nun auch die freie presse – z.b. der „denunzierende“ bayrische rundfunk – toleranter oder gleich abgeschafft werden? stellt sich auch der BR gegen die menschenrechte, wenn er über die machenschaffen des UL aufklärt?

  42. Claudia says:

    Herr Balluch, jetzt begeben Sie sich schön langsam in wirklich ungutes Fahrwasser: Unter der Blogüberschrift „Colin Goldner…“ schreiben Sie im Nachklapp „Wer Intoleranz predigt, ist für diese und andere Gewaltübergriffe verantwortlich“, womit Sie Goldner, den ich seit Jahren kenne und als absolut gewaltfrei erlebe, PERSÖNLICH verantwortlich machen für angebliche Gewaltübergriffe („Sachbeschädigungen in Shops von UL-Gläubigen, deren vegane Aufstriche beschädigt und Auslagenscheiben eingeschlagen). Wenn Sie das über mich geschrieben hätten, hätten Sie bereits eine Unterlassungsklage am Hals.
    Ganz abgesehen von Ihrer unsäglichen Argumentation, mit der Sie Kritik am UL mit Verfolgung der Juden im „3.Reich“ vermengen. Sie verstricken sich da in was, aus dem Sie nur schwer wieder rauskommen…

  43. Susanne Veronika says:

    Wenn man etwas über eine Sekte wissen möchte, braucht man sich nur anhören was Aussteiger sagen. Hier findet man solche Aussagen: http://www.bbs-wertheim.de/body_aussteig.htm#02

    Wahrscheinlich kann man das Verhalten der Menschen den Tieren gegenüber nur durch eine Religion ändern.

    Weil Menschen im Grunde ihrer Seele nicht gut sind. Sie möchten vor Hunger, Krankheiten und Gefahren und auch vor dem bedrohlichen Tod „gerettet“ werden, weil sie wissen wie grausam das Leben ist – mehr nicht. Wir in unseren, bisher relativ sicheren Wohlstandsinseln, haben diese Tatsache verdrängt. Die Menschen suchen sozusagen nach dem „rettenden Strohhalm“. Deshalb klammern sie sich an die Idee, sie seien die Kinder eines Gottes und der liebe Vater müsse auf sie wahrscheinlich wegen irgendwelcher Verfehlungen böse sein. Deshalb würde er sie leiden lassen – bestrafen. Wenn sie brav sind, lässt er sich sicher erweichen, verzeiht und „holt sie in sein Reich“. Das predigen im Grunde genommen alle „neuen“ Religionen mit nur einem Gott. Glauben die Menschen, dem Gott sind die Tiere egal, sind ihnen die Tiere auch egal. Glauben sie das nicht, nehmen sie auf die Tiere Rücksicht. Atheisten glauben es gäbe keinen Gott, dem die Tiere etwas bedeuten, deshalb können sie selbst entscheiden ob sie die Tiere respektieren wollen, oder nicht.

    Religionen dienen aber immer auch dem Machterhalt Einzelner, weil religiöse Leute immer naiv sind. Wer glaubt, ohne nachzuprüfen, ist dumm und lässt sich daher leicht manipulieren. Religion ist also ein Unterdrückungsmechanismus, aber sie kann auch das Leben erleichtern indem sie schützt. Es kommt immer darauf an wer sie be-nützt und wofür.

    In dieser Welt gibt es nichts was perfekt wäre. Nichts ist aus einem Guß. Es gibt immer ein Für und Wider.

  44. Matthias M. says:

    Ach ja, das UL und die rechte Keule. Das kenne ich doch woher (und wie lange schon). Da werden einfach Texte interpretiert und dieser Organisation ein Stempel aufgedrückt ohne sich wirklich mal im Detail damit zu befassen. Aber warum eigentlich ? WER von Euch wurde von UL schon angesprochen der Organisation beizutreten, das Gehirnwäscheprogramm zu durchlaufen und sich ne Glatze rasieren ? WER ?? Ich habe schon öfter erlebt, dass schon allein die Begriffe UL, Gabriele Stiftung, Brennglas eine Hetzkampagne lostreten und die Initiatoren davon überhaupt keine Ahnung haben, was wirklich dahinter steckt?
    Vielleicht bin ich auch der Einzige, der von den Infiltrationen der Organisation verschont blieb? Warum besucht Ihr nicht mal das Friedensland bei Marktredwitz und macht Euch selbst ein Bild davon, anstelle 1000x vorgekautes stupide wiederzukäuen? Es ist wohl schon so, dass sich die Tierrechtsszene langsam selbst zerfleischt, weil jegliche Toleranz schwindet und jeder meint, die Wahrheit für sich gepachtet zu haben. Ich habe die Leute von UL immer als sehr liebenswerte Menschen kennengelernt. Ihren Glauben wollten Sie mir nie indoktrinieren. Die meisten DAX-notierten Unternehmen hat hierachische Strukturen und klare Unternehmensziele (Glaubensrichtung?). Viele dieser Konzerne richten mehr Schaden an, als die Urchristen von UL. Und die Angst vor der rechten Szene ist immer ein gutes Mittel, solche Botschaften in die Welt zu setzen. Es ist mittlerweile einfach nur noch lächerlich.

  45. Martin Balluch says:

    Leben wir wirklich in einer Gesellschaft, die zu tolerant ist, sodass man dazu aufrufen muss, endlich intoleranter zu werden? Mein Gefühl ist, dass das genaue Gegenteil zutrifft: wir sind als Gesellschaft viel zu intolerant. Ich habe dazu vor vielen Jahren schon einen Artikel geschrieben und das Phänomen der intoleranten Ausgrenzung „Denunziation“ genannt. Aus diesem Anlass setze ich jetzt den alten Artikel auf meinen Blog:
    https://martinballuch.com/denunziation-und-aufsplitterung-in-der-tierrechtsbewegung/

    Das Problem der Denunziation ist in meinen Augen wesentlich virulenter und hat viel furchtbarere Folgen, als umgekehrt, zu viel zu tolerieren. Wir vom VGT sind ein Beispiel. Nur, weil wir UL-Gläubige nicht mit Gewalt von unseren Veranstaltungen verbannen wollten, wurden wir von zahlreichen Gruppen aus Deutschland offen bekriegt, und zwar in einem Ausmaß, das sogar das Schicken von Spitzeln und das Denunzieren bei der katholischen Kirche umfasste, wie ich im obigen Bloigeintrag beschreibe. Die Gesellschaft oder die Tierschutzszene sind zu tolerant? Schön wärs!

    Was sagen Sie denn, Emil, zur Menschenrechtsdeklaration, die allen aufgrund ihrer Weltanschauung und ihrer Religion keine Nachteile garantiert. Gilt das nur für die eigene Anschauung oder VERPFLICHTEN uns hier die Menschenrechte nicht zu mehr Toleranz? Wollen Sie wirklich so rasch die Menschenrechte aus dem Fenster werfen, sozusagen als „notwendiges Übel“, um das Böse für immer auszumerzen? Das habe ich schon zu oft von heiligen KriegerInnen gehört!

    Vielleicht wird gesagt, es gehe ja nicht darum, UL-Gläubige zu benachteiligen, sondern nur aus der Tierschutzszene fern zu halten. Anderswo könnten sie ja ihrem Glauben frönen. Erinnert mich an jene, die meinten, sie hätten nichts gegen Juden, die sollten nur nicht in Deutschland leben, in Madagaskar könnten sie ja tun und lassen was sie wollen. Man sei ja tolerant. Nein. Die soziale Ausgrenzung ist das schärfste Mittel vor der physischen Gewalt. Eine Gruppierung, die vegane Nahrungsmittel herstellt, aus der veganen Szene verbannen zu wollen, ist gleichbedeutend damit, sie in den Bankrott treiben zu wollen. Und da gabs doch eine Tierrechtsband namens „AJ Gang“, die man wegen ihrem Glauben so lange verfolgte, bis sie keine Auftritte mehr hatten. Genau dieses Verhalten sollte durch die Menschenrechtsdeklaration ausgeschlossen werden.

    Vielleicht wird gesagt, es ginge ja nicht um die Individuen, sondern nur um die Glaubensgemeinschaft an sich. Die einzelnen Personen würden ja eh nicht angefeindet oder ausgegrenzt. Falsch. Es geht gerade gegen Einzelpersonen. Ich habe den Hass in den Augen der „heiligen Krieger“ gesehen, wie sie UL-Gläubige beschimpften. Natürlich gehts gegen Einzelpersonen. Wer Intoleranz predigt, ist für diese und andere Gewaltübergriffe verantwortlich. Und auch für die Sachbeschädigungen in Shops von UL-Gläubigen, deren vegane Aufstriche beschädigt und Auslagenscheiben eingeschlagen wurden. Wir seien zu tolerant? Ich fürchte im Gegenteil.

    Gibt es einen wesentlichen Unterschied zwischen dem UL und jener „Sekte“, die die Loving Hut Restaurants und Hotels führt? Werden die das nächste Opfer der Ausgrenzung einer „zu toleranten“ Gesellschaft? Emil, wann rufen Sie zu einem Boykott dieser Restaurantkette auf?

    Was ist der essenzielle Unterschied zwischen dem UL und den Zeugen Jehovas? In Gesprächen an der Türe haben mir Zeugen Jehovas erklärt, dass sie für die Todesstrafe gegen homosexuelle Männer, für die Todesstrafe bei Ehebruch und für das Züchtigen von Kindern sind. Das stehe eben in der Bibel. Emil, wäre das nicht Grund genug, auch diese Glaubensgemeinschaft auszugrenzen? Ist Ihnen aber bekannt, dass die Zeugen Jehovas im Dritten Reich brutalst verfolgt und in KZs gesperrt worden sind? Ist Ihnen bekannt, dass sie auch in der DDR ins Gefängnis gesteckt wurden? Und jetzt fordern Sie am Ende, dass wir diese Tradition fortsetzen? Wir seien ja „zu tolerant“, stattdessen sollten wir uns an faschistischen Diktaturen orientieren, die wüssten offenbar, wie mit Andersdenkenden richtig umgegangen wird. Mich schaudert.

    Ich bin überzeugt: auch die UL-Gläubigen würden zu den Ersten gehören, die ein Drittes Reich in KZs stecken würde. Meinen Sie nicht, Emil? Und da genieren Sie sich nicht, mehr Intoleranz solchen Menschen gegenüber zu fordern?

  46. Emil says:

    das UL wirft mehrere probleme auf, man muss es im gesamtpaket sehen und beurteilen. aber auch einzelne punkte reichen schon, um sich von ihnen als bewegung zu distanzieren. das eine „religiöse“ problem (glaube an eine prophetin, die vorgibt direkt mit jesus und ufo-kommandanten zu kommunizieren) ist noch das geringste. das andere religiöse problem, der glaube an das volkskarma und dass „die juden“ halt kriegen, was sie verdienen, ist schon mal was anderes. diese beiden probleme KANN man aber noch als irrsinnige ansichten abtun. ist das UL deswegen „braun“? ich weiß nicht, wie einprägend der UL-antisemitismus vermittelt wurde. dieser antisemitismus wurde in den 90er jahren zu papier gebracht, sogar in der „UL-bibel“. und das nicht in einem unaufgeklärten zeitalter, nicht in einer epoche, in der judenfeindlichkeit „normal“ war (schopenhauer äußert in einem text „judengestank“, obwohl er kein antisemit war), sondern nach auschwitz, in deutschland. die glaubensinhalte sind das eine. in meinen augen kann man darüber noch hinwegsehen, vielleicht sogar über den antisemitismus beim UL, weil es sein könnte, dass sie nicht darüber reflektiert haben, was sie da schreiben. und weil es sich vielleicht auf das praktische leben dieser menschen und organisation nicht auswirkt.

    schwerwiegender als die religiösen seltsamkeiten finde ich, dass es sich um eine zentral organisierte ausbeutersekte handelt, die ihren angehörigen ihr geld nimmt und sie hart arbeiten lässt.

    auch, dass es sich um eine intransparente wirtschaftssekte handelt, bei der man nicht genau weiß, wer was besitzt, wobei der zentrale männerclub um die „prophetin“ herum extrem reich ist, während betriebe, in die die angehörigen ihr geld reinstecken sollen, durch gewinnabsahnen zugrundegewirtschaftet werden.

    auch, dass es sich um eine psychosekte handelt, die ihre angehörigen entindividualisieren will (programmatisch!) und aussteigern das leben schwer macht.

    auch, dass es sich um eine aggressive prozesssekte handelt, die gegen kritische stimmen und medien mit aggressiven methoden vorgeht. es gibt personelle und methodische überschneidungen zu scientology, aber das sind dann wohl auch nur diskriminierte andersgläubige? das UL hat das tierrechtsmagazin VOICE kaputt prozessiert. unter anderem wurde mit gefälschten beweismitteln versucht, VOICE zu vernichten.

    das problem sind nicht die gläubigen und ihr persönlicher glaube. diese sind eher als opfer einer zentralisiert geführten organisation anzusehen. das problem ist eine intransparente organisation, die menschen schadet, schadet, schadet!

    Zum selbstständigen Denken und zur Entwicklung einer Persönlichkeit heißt es in einer Publikation des Universellen Leben, das sich explizit als „innere Religion“ bezeichnet: „Befreie dich von den ruhelosen und unkontrollierten Gedanken in deinem Gehirn und tritt in den Bereich der göttlichen Weisheit ein […]. Prüfe deine Gedanken, ob sie vom höheren Selbst kommen oder lediglich aus deinem Verstand, der von Begierden und deinem Ich geprägt ist […]. Dein Ich ist die niedere Natur, ist der Verstand, der mit äußeren Dingen belastet ist.“ Siehe: Gemeinschaft zur Förderung des Heimholungswerkes Jesu Christi e.V.: „Gabriele Wittek: Selbsterforschtes und Erlebtes – Lebensanweisungen und Hilfen aus der Pilgerfahrt zum Gottmenschen“, 1984, S.56f. „Die ‚Umprogrammierung’ ist nichts anderes als die Reinigung der Gehirnzellen von allen Prägungen dieser Welt, von allen Vorstellungen und Meinungen, die dem göttlichen Wort entgegenstehen. Zugleich werden die Gehirnzellen auf das höchste Prinzip, auf Gott, ausgerichtet. Diese Aufgabe obliegt dem Kontrollgeist, dem Geistlehrer. Das ist die ‚Umprogrammierung’, die kirchliche Obrigkeiten und deren Anhänger in der Öffentlichkeit ins Lächerliche ziehen.“ Siehe: Universelles Leben: „Aus dem Leben der Prophetin Gottes“, 2. überarb. Aufl., 1984.

    Die Journalistin Ele Schöfthaler gibt auf http://www.michelrieth.de/kinder.htm wieder, was der pädagogische Engel Liobani der Prophetin Wittek in den drei Bänden von „Harmonie ist das Leben des Betriebes“ (1986/1988/1989) diktiert haben soll: „Wenn die Daten und somit die Programme schon lange im älteren Menschen eingespeichert sind, bedarf es unter Umständen eines großen Zeitaufwandes und vieler Mühen, das alte Programm zu löschen. Dagegen hat es der Jugendliche um vieles leichter. Zwar hat auch seine Seele Licht und Schatten in das Erdenleben gebracht, jedoch sind seine Gehirnzellen nicht mit menschlichen Denkmustern, mit alten Gewohnheiten und Wünschen programmiert. Der junge Mensch ist wie ein Baum, er lässt sich noch leicht biegen…“

    2005 sieht das Bayerische Verwaltungsgericht München laut MAIN-POST vom 10.11.2005 als zulässige Meinungsäußerung an, „das UL als Entpersönlichungs- und Entsozialisierungssystem sowie als totalitäre Organisation zu bezeichnen, die von einer Frau mit eiskalter Brutalität geführt werde, die mit ihren Offenbarungen ein gnadenloses System der Selbsterlösung aufgebaut habe, das Hilfesuchende in die Abhängigkeit treibe“. Ende 1999 stellte das Berliner Verwaltungsgericht in einem Urteil (mit dem Aktenzeichen VG 27 A 34.98) fest, dass „die Lehre der Glaubensgemeinschaft in erheblichem Maße der Wertordnung des Grundgesetzes widerspricht, da sie ein deutliches Spannungsverhältnis zum allgemeinen Persönlichkeitsrecht aufweist, das in jedem Einzelnen einen autonomen Bereich privater Lebensgestaltung sichert, in dem er seine Individualität entwickeln und wahren kann.“ Es sah „gewichtige Einschränkungen“ bei der persönlichen Entfaltung von Anhängern des Universellen Lebens als gegeben und bewiesen an.

    wer sich mit den vorwürfen gegen das UL auseinandersetzt, wird nicht behaupten können, das UL sei harmlos und zu tolerieren. „Nach langer Beschäftigung mit dem Thema bin ich zur Überzeugung gelangt, dass für mich das UL von anderen Glaubensgemeinschaften nicht grundsätzlich zu unterscheiden ist“ – wie sah die beschäftigung aus? mehrere gespräche mit UL-angehörigen und ein gutes gefühl dabei gehabt? „Nach Jahrzehnten eines mehr oder weniger losen Kontakts mit UL-gläubigen Personen sage ich mit Überzeugung, dass ich an deren Ansichten und öffentlichen Wirkungen nichts „Braunes“ gefunden habe. Deswegen hat es mich von Anfang an entsetzt, als 2004 in den 2 damals dominierenden deutschen Tierschutzmagazinen in jeweils Extraausgaben gegen das UL zu hetzen begonnen wurde.“ der aufbau dieses satzes spricht bände. weil du beim UL nichts braunes sehen konntest, warst du voreingenommen gegen sämtliche kritik am UL? alles konstruiert im artikel von andreas hochhaus?

    hier eine reportage des bayerischen rundfunks zum UL:
    http://www.godtube.com/watch/?v=F0BJMJNU

    lügen die menschen in dieser reportage?
    sind ihre belange und erfahrungen marginal?

  47. Karen says:

    *Gott hat die Tiere unter die Herrschaft des Menschen gestellt, den er nach seinem Bild geschaffen hat.*

    Da irrt sich die katholische Kirche allerdings. Der Mensch hat Gott nach seinem Antlitz geschaffen, nicht umgekehrt, und die Tiere sind ganz und gar nicht unter der Herrschaft des Menschen.

    *Man darf Tiere gern haben, soll ihnen aber nicht die Liebe zuwenden, die einzig Menschen gebührt.*

    Auch da irrt sich die Kirche sehr. Liebe gehoert Tier und Mensch gemeinsam.

    Karen

  48. Claudia says:

    @Martin Balluch, was soll das denn? Willst du die indiskutablen Positionen der katholischen Kirche mit denen des UL verrechnen?

    Hast du überhaupt gelesen, was Colin Goldner in dem oben verlinkten Artikel schrieb? Hier die letzten drei Absätze:

    „Der Neo­na­zi kann eben­so wenig zum Bünd­nis­part­ner für die Tier­rechts­be­we­gung wer­den wie der Papst oder die Pro­phe­tin des Uni­ver­sel­len Le­bens, nur weil sie ir­gend­wo eine Po­si­ti­on zu ver­tre­ten vor­ge­ben, die für sich ge­se­hen auch von die­ser ver­tre­ten wird.

    Ernst­zu­neh­men­der Ein­satz für die Be­frei­ung der Tiere ist immer auch Ein­satz für eine herr­schafts­freie Ge­sell­schaft. Psy­cho­kul­te, Sek­ten, Re­li­gi­ons­ge­mein­schaf­ten jed­we­der Art, ein­schließ­lich der eta­blier­ten Kir­chen, haben mit der Uto­pie der Be­frei­ung von Mensch und Tier nichts zu schaf­fen; so wenig wie Nazis und Neo-​Na­zis.

    Es kann in­so­fern kei­nen Schul­ter­schluss geben mit Per­so­nen, Grup­pie­run­gen oder In­sti­tu­tionen, deren Tier­schutz-​ oder Tier­rechts­en­ga­ge­ment einer tat­säch­lich tier-, men­schen-​ und le­bens­feind­li­chen Ideo­lo­gie vor­an­ge­stellt ist. Egal ob unter dem Kreuz, dem Ha­ken­kreuz oder unter sonst einem der zahl­lo­sen Em­ble­me von Un­ter­drü­ckung, Aus­beu­tung oder Herr­schaft.“

  49. Jörg H. says:

    Du stellst ernsthaft Exkommunizieren wegen Abtreibung mit „Juden sind am Holocaust selber schuld“ und sonstiger antisemitischer Hetze gleich?

  50. War ja völlig klar, dass dieses Thema zu derartigen Ausagierungen führen würde.
    Es ist so viel Hass, Verachtung und Intoleranz in dieser „Tierrechtsszene“, dass man sich fragen muss, ob es diesen Leuten eigentlich wirklich um die Tiere gehen kann.
    Vor allem schlimm ist das geringe Wohlwollen gegenüber neuen Ideen, Argumtenten, Anregungen. Sofort wird losgepoltert, losgeschlagen, beleidigt, ignoriert, diskriminiert, ausgegrenzt – wozu wären solche Leute fähig, wenn sie direkt vor einem stünden?.
    Wer bestimmt denn eigentlich die Political Correctness in dieser Tierschutzbewegung? Die Methoden, die in dieser praktiziert werden muten doch ebenso inquisitorisch an, wie bei der katholischen Kriche im Mittelalter – wieso merken das die „Mitglieder“ dieser Szene eigentlich nicht und distanzieren sich von den Wortführern?
    Natürlich sollte der Tierrechtsgedanke kein Tummelplatz für Verrückten und Idioten sein, denn das haben die Tiere wirklich nicht verdient. Aber leider ist er das schon seit seinem Bestehen. Wie konnte es überhaupt soweit kommen, dass diese hehre Idee der Tierrechte von linken Freaks und Anarchisten in Beschlag genommen werden konnte und diese sich anmaßen, zu entscheiden, wer für Tierrechte eintreten darf und wer nicht und dann auch noch die Gründe hierfür als richtig oder falsch bewerten wollen? Anmaßung pur!
    Wir wünschen uns eine echte Tierschutz- und Tierrechtsbewegung, in der Offenheit, Biophilie, Wohlwollen und Respekt vorherrschen und in der zunächst einmal jedem positive Absichten unterstellt werden, in der (auch selbstkritisch) nachgedacht und keine Denkverbote verhängt werden.
    Wir haben noch lange nicht zu allen Fragen und Problemstellungen eine adäquate Antwort parat. Mit Schwarz oder Weiss lassen sich die vielschichtigen Probleme der Tier- und Mitwelt nicht lösen. Wir brauchen jeden, der guten Willens ist, vernünftig denken kann und der die Belange der Tiere vertreten will und hierzu bereit ist, dazu zu lernen. Wir brauchen auch kontroverse Diskussionen, um Strategien und neue Einsichten entwickeln zu können – dafür ist aber Zuhören und Nachdenken erforderlich.
    Dass diese selbsternannte Tierrechtsszene, die sich auch in diesem Blog hervor tut, nichts für die Tiere erreicht hat und dass sie von der Bevölkerung, den Medien und der Politik nicht ernst genommen wird, ist eine Tatsache. Wenn es also wirklich um die Tiere geht, dann muss sich vieles ändern!
    UL folgt einer Prophetin, das ist richtig. Man kann dazu stehen wie man will, aber diese Urchristen sind in bewundernswerter Weise gut organisiert, stehen loyal zueinander, leisten sich kostspielige Aktionen für Tierschutz und machen auf jeden Fall einen guten Eindruck in der Öffentlichkeit – im Gegensatz zu jenen, die gegen sie wettern. Ein Tier würde sich mit Sicherheit lieber von UL-Leuten vertreten lassen, als von jenen, die hier und anderswo allen nur ihre verbohrte Ideologie aufzwingen wollen.
    @ Petra: Wer keinen Resekt vor anderen hat, der hat auch keinen vor den Nichtmenschen und der verdient es nicht, respektiert zu werden.

  51. Martin Balluch says:

    Der aktuell gültige Katechismus der katholischen Kirche:

    2271 Seit dem ersten Jahrhundert hat die Kirche es für moralisch verwerflich erklärt, eine Abtreibung herbeizuführen. Diese Lehre hat sich nicht geändert und ist unveränderlich. Eine direkte, das heißt eine als Ziel oder Mittel gewollte, Abtreibung stellt ein schweres Vergehen gegen das sittliche Gesetz dar:

    „Du sollst … nicht abtreiben noch ein Neugeborenes töten“ (Didaché 2,2) [Vgl. Barnabasbrief 19,5; Diognet 5,5; Tertullian, apol. 9].

    „Gott, der Herr des Lebens, hat nämlich den Menschen die hohe Aufgabe der Erhaltung des Lebens übertragen, die auf eine menschenwürdige Weise erfüllt werden muß. Das Leben ist daher von der Empfängnis an mit höchster Sorgfalt zu schützen. Abtreibung und Tötung des Kindes sind verabscheuenswürdige Verbrechen“ (GS 51,3).

    2272 Die formelle Mitwirkung an einer Abtreibung ist ein schweres Vergehen. Die Kirche ahndet dieses Vergehen gegen das menschliche Leben mit der Kirchenstrafe der Exkommunikation. „Wer eine Abtreibung vornimmt, zieht sich mit erfolgter Ausführung die Tatstrafe der Exkommunikation zu“ ( [link] CIC, can. 1398), „so daß sie von selbst durch Begehen der Straftat eintritt“ 1463 ( [link] CIC, can. 1314) unter den im Recht vorgesehenen Bedingungen [Vgl. [link] CIC, cann. 1323-1324.]. Die Kirche will dadurch die Barmherzigkeit nicht einengen; sie zeigt aber mit Nachdruck die Schwere des begangenen Verbrechens und den nicht wieder gutzumachenden Schaden auf, der dem unschuldig getöteten Kind, seinen Eltern und der ganzen Gesellschaft angetan wird.

    […]

    2417 Gott hat die Tiere unter die Herrschaft des Menschen gestellt, den er nach seinem Bild geschaffen hat [Vgl. Gen 2, 19-20; 9,1-14]. Somit darf man sich der Tiere zur Ernährung und zur Herstellung von Kleidern bedienen. Man darf sie zähmen, um sie dem Menschen bei der Arbeit und in der Freizeit dienstbar zu machen. Medizinische und wissenschaftliche Tierversuche sind in vernünftigen Grenzen sittlich zulässig, weil sie dazu beitragen, menschliches Leben zu heilen und zu retten.

    2418 Es widerspricht der Würde des Menschen, Tiere nutzlos leiden zu lassen und zu töten. Auch ist es unwürdig, für sie Geld auszugeben, das in erster Linie menschliche Not lindern sollte. Man darf Tiere gern haben, soll ihnen aber nicht die Liebe zuwenden, die einzig Menschen gebührt.

  52. robo says:

    ich kann mit solch unterstellungen – wie beissrefelex auf schwächere nichts anfangen – fakt sind die bekannten aussagen

    „Seit nahezu 2000 Jahren ernten die Juden von einer Fleischwerdung zur anderen, was sie damals und auch in ihren weiteren Einverleibungen gesät haben – bis sie ihren Erlöser an- und aufnehmen und das bereuen, was sie verursacht haben.“ (Seite 734)
    „Das Reich Gottes auf Erden wird nicht dort sein, wo die Ichsucht der halsstarrigen Juden regiert …“ (Seite 819)
    „Im Laufe Meines Wirkens als Jesus von Nazareth mußte Ich erkennen, daß die Geistwesen – als Menschen Juden aus dem Geschlecht David – nicht zu Mir standen, weil ihre Geistkörper zu sehr verschattet waren, sich also im Gesetz von Saat und Ernte verstrickt hatten. Außerdem mußte Ich erkennen, daß die Juden von den Gesetzen Inneren Lebens zwar sprachen, sie jedoch nicht hielten und mit ihnen sogar ihre Nächsten unterjochten. Ähnlich wie die Menschen aus dem Geschlecht David, waren sie von der Sünde geblendet.“ (Seite 842)“

    etc… pepee .. die bis heute gelten und deren bedeutung schlichtweg . das „ul“ von sich aus der tierrechtsbewegung herauskatapultiert .. resp. aussenvorläßt … bg robo

    http://www.michelrieth.de/gabi3.htm

  53. Petra says:

    Das muss sich homophobe AKT-Alleinunterhalter Arras natürlich positiv zur Wort melden. Soweit ist die Tierschutzszene schon, dass man das letzte nicht gleichschrittlaufende und gleichdenkende Grüppchen der Tierechtsszene als die eigentlich Faschisten degradiert.

  54. Petra says:

    Ein tolles Plädoyer für eine noch offenere Tierschutzbewegung. Also, hereinspaziert ihr Scharlatane, Homophoben, Sekten, Ufo-Religionen, Sexisten, Quacksalber, Kartenleser, Hellseher, Handaufleger und Vegetarier. Ich freue mich echt, dass du nicht für die totale Öffnung der Tierrechtsbewegung hier plädiert hast. Die Tierschutzbewegung kann sie alle haben. Stärkt deren Glaubwürdigkeit total!
    Sind Glaubenskriege eigentlich keine Bedrohung und legen aktuell in sovielen Länder Städte in Schutt und Asche?

  55. Claudia says:

    Lieber Martin Balluch, hast du dir den oben verlinkten Film des BR „Das Seelenkartell – Geheime Machenschaften des Universellen Leben“ mal angesehen? Nein? Dann mach‘ das doch bitte, bevor du immer weiter in morastiges Terrain abgleitest: http://www.godtube.com/watch/?v=F0BJMJNU

  56. Martin Balluch says:

    Wussten Sie, dass in der Bibel – dem heiligen, unfehlbaren Buch aller ChristInnen und (was die Bücher Mose betrifft) JüdInnen – steht, dass es für homosexuelle Männer die Todesstrafe geben soll? Bei Richard Dawkins „The God Delusion“ findet man noch viel mehr erschreckende Zitate. Warum schließt man dann nicht alle ChristInnen und JüdInnen aus der Tierschutzbewegung und ihren Events aus? Ganz einfach: Es kommt darauf an, was sie für eine gesellschaftspolitische Botschaft verbreiten. Eine christliche Gruppierung, die für männliche Homosexuelle die Todesstrafe fordert, würde ich auch bekämpfen. Aber alle Demos von UL-Gläubigen, die ich bisher erlebt habe, hatten keinerlei menschenfeindliche oder gar antisemitische Botschaft. Nicht im Geringsten. Und die Gläubigen, die ich getroffen habe, waren von Antisemitismus so weit entfernt, wie Sie und ich. Wenn wir politisch denken, müssen wir uns fragen, was sind in der Praxis Schaden und Nutzen von den Infoständen UL-Gläubiger? Werden Menschen, die das sehen, menschenrechtsfeindlich oder antisemitisch? Nein! Werden sie tierfreundlich und vielleicht vegetarisch? Viel eher! Unter dem Strich sind diese Infostände also eine eher positive Sache. Ganz im Gegensatz zu Infoständen und Aktionen von Neonazis. Das hat doch absolut nichts miteinander zu tun!

    Gäbe es so wenig ChristInnen und JüdInnen, wie es UL-Gläubige gibt, dann würde Colin Goldner vermutlich fordern, dass auch die alle aus der Szene ausgeschlossen werden sollen. Das würde jedenfalls seiner Argumentationslinie in dem Blogbeitrag entsprechen. DAS ist aber sicherlich menschenrechtsfeindlich! Wir Menschen sind soziale Tiere und als solche tendieren wir rasch dazu, „outcasts“ zu isolieren und mit sozialer Ächtung zu strafen. In der UL-Frage scheint mir dieser Mechanismus in Gang gesetzt. Wie schön ist es doch, in den heiligen Krieg ziehen zu können und endlich die ganze Aggression rauszulassen, solange es gegen „das Böse“ geht. Dieser Beissreflex auf die Schwachen ist aber sehr problematisch. Er zerstört wesentlich mehr, als er Gutes zu erreichen vorgibt.

  57. Diego Scar says:

    Ich habe mal eine Frage:
    Nimmt der Autor eigentich harte Drogen oder so?

    Nur so kann ich mir nämlich die knallharte Fakten verdrehung erklären welche er hier betreibt. 2 Tierrechtsmagazine hetzten gegen UL? Eine Sekte die man laut gerichtlichen Beschlüsse als totalitäre Struktur bezeichnet wird? Ähm ja, das ist keine Hetze sondern berechtigte Kritik.

    Nur komischerweise wird vergessen das UL gerne Anwälte kauft um dann alles und jeden in Grund und Boden zu klagen. Deswegen musste die Voice auch aufhören, komisch komisch.

    Mit keinem Wort werden auch die Antisemitischen Äußerungen erwähnt, das die Juden sinngemäß selbst für den Holocaust verantwortlich wären. Warum wird das vom Autor verschwiegen?

    Warum wird stattdessen erwähnt das er viele Mitglieder kennen die „alle ganz nett sind“. Ja super, is ja was ganz neues das ne Sekte nach außen hin nett ist…

    Wie man sieht, leider wenig Fakten sondern mal wieder sehr viel Stimmungsmache. Der Autor steckt anscheinend schon soo knietief drin das ihm eine objektive Meinung offensichtlich wohl nicht mehr möglich ist.

  58. Kurt says:

    Ich kenne das UL nicht, aber Goldner stehe ich allgemein sehr kritisch gegenüber, nachdem ich sein 1999 erschienenes Buch „Dalai Lama: Fall eines Gottkönigs“ gelesen habe. Ich sehe Religion(en) selbst eher kritisch, aber das genannte Buch ist ein Paradebeispiel polemischer Herabwürdigung und als journalistisches Negativbeispiel schon wieder zu empfehlen.

  59. A. says:

    Hallo,

    ich versteh nicht ganz, wie aus Ihrem Text

    „[bei UL eine] eindeutig ehrlich gemeinte Tierschutzbotschaft eines der zentralen Themen darstellt“

    mit aus dem Goldner Text

    „Wäh­rend sich die Ver­laut­ba­run­gen des UL, be­grün­det Mitte der 1970er von einer selbst­er­nann­ten „Pro­phe­tin“ na­mens Ga­brie­le Wit­tek, bis Ende der 1990er in ers­ter Linie um eine Neu­in­ter­pre­ta­ti­on bib­li­scher Of­fen­ba­run­gen dreh­ten – Wit­tek sieht sich als Sprach­rohr Jesu Chris­ti –, tra­ten zu Be­ginn des Jahr­zehnts plötz­lich tie­re­recht­li­che The­men in den Vor­der­grund: Kri­tik an Mas­sen­tier­hal­tung, an Jagd und Fi­sche­rei, Fra­gen zu fleisch­lo­ser Er­näh­rung usw.; über den UL-​na­hen Ver­lag Das Brenn­glas er­schie­nen Bro­schü­ren wie Der Lust­tö­ter oder Der Tier­lei­chen­fres­ser, mit dem Quar­tals­heft Frei­heit für Tiere wurde ein ei­ge­nes Pe­ri­odi­kum eta­bliert.“

    verbinden lässt. Das klingt doch nunmal verdammt danach, dass UL Tierschutzbotschaften mißbraucht um neue Mitglieder zu generieren. Natürlich ist dann das Tierschutzinteresse einzelner Mitglieder ernst gemeint, dieses aber für die Organisation UL zu behaupten, wo Sie doch nur einzelne Mitglider kennen, halte ich für sehr gewagt!

    mfg,

  60. Alle sind rechtsradikal, die nicht linksliberal und anarchistisch sind – damit haben wir auch zu kämpfen. Respekt vor diesem Ihren Beitrag, Herr Balluch, (auch wenn wir zu anderen Themen Ihre Kommentare und Nichtreaktionen nach wie vor als ungut erachten müssen).

    Wir stellen dauernd fest, dass die sog. Tierrechtsszene durchwachsen ist von faschistoider Intoleranz gegenüber allen, die die Stirn haben, vom Szenemainstream gewisser Flügel abweichende Positionen zu vertreten. Wir bezweifeln, ob es diesen Leuten wirklich um Tierrechte und Ethik geht. Solche Leute an der Macht – und schon hätten wir das Vierte Reich.

  61. aschen says:

    ich versteh das sowieso alles nicht. vielleicht bin ich ja zu blöd. ich hör das wort rechts zu oft von tierschützern. da müsst man echt mal ordentlich darüber diskutieren. aber solche aussagen kommen auch von den ganz großen der tierschutzszene. naja, ich könnt jetzt einen roman schreiben. ich lass es lieber.
    würde auch gern mal eine erklärung dazu haben, warum die oberste liga der tierschützer immer oder sehr oft so weit links ist?

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