Der Dompfarrer des Wiener Stefansdoms, Toni Faber, ist Jäger

 

In einer Aussendung deklariert sich der Dompfarrer des Wiener Stefansdoms, Toni Faber, als Jäger, er habe gerade die Jagdprüfung bestanden. Er beschwert sich auch, dass es in der Öffentlichkeit so viele Vorurteile gegen die Jagd gebe. Keine PolitikerInnen würden sich heute noch öffentlich zu ihrer Jagdleidenschaft bekennen, im Gegensatz zur Generation von Austrofaschismus und Drittem Reich seinerzeit, die mit Gewalt groß geworden ist und auf ihre Jagdtätigkeit stolz war und sie öffentlich zur Schau trug. Ich habe Faber daraufhin angeschrieben und gefragt, ob er bereit wäre, mit mir öffentlich über die Jagd zu diskutieren. Seltsamerweise lehnte er das ab. Er selbst hat diesen Mut, sich öffentlich zu rechtfertigen, offenbar auch nicht und es ist ihm ebenso kein Anliegen, die „Vorurteile“ der Öffentlichkeit gegenüber der Jagd zu beseitigen. Warum, fragt man sich. In seinem Email an mich legt er nahe, dass es nur die Jägerschaft etwas anginge, wie die Jagd durchgeführt werde, dafür brauche sich niemand öffentlich zu rechtfertigen. Faber vergisst dabei, dass wir in einer Demokratie leben, in der die Mehrheit entscheidet, in diesem Fall die nichtjagende Mehrheit über das Jagdgesetz. Daher ist die Jägerschaft sehr wohl der Öffentlichkeit Rechenschaft schuldig, was sie tut. Dass sich alle JägerInnen, wie auch Faber, vor der öffentlichen Diskussion drücken, belegt ihre Schuldgefühle und dass sie selbst erkennen, dass ihre Jagdlust mit keiner modernen Ethik vereinbar ist.

Faber beschwert sich auch darüber, dass die Jugend von heute blutrünstige Videospiele konsumieren würde, statt sich dem Töten leidensfähiger Wesen aus Fleisch und Blut zu widmen. Der Jäger würde nämlich, so Faber, zu seinen primitiven Instinkten, die der Mensch vor Jahrmillionen gehabt habe, zurückkehren. Vielleicht wollte Faber deshalb nicht öffentlich die Sache der Jagd vertreten, weil seine Schäflein möglicherweise Anstoß daran nehmen könnten, wenn ihr Dompfarrer seinen primitiven Instinkten gemäß lebt.

Faber, der im Stefansdom sogenannte Hubertusmessen zelebriert, bei denen auch tote Hirsche in den Dom getragen wurden, und der dann noch diejenigen segnet, die Lust dabei empfinden, Wildtiere zu töten, nimmt auf die Legende des heiligen Hubertus Rekurs. Er lernt daraus: „Der Mensch beugt sein Knie vor dem Wild, in dem er voller Ehrfurcht seinen Schöpfer erkennt“ – und schießt es über den Haufen.

Man mag zu Heiligenlegenden stehen wie man will, aber dass ausgerechnet Hubertus als Schutzpatron für die Jagd herhalten muss, ist seltsam. Der Legende nach war Hubertus ein böser und sündhafter Jäger. Dann, als er einen Hirsch erschießen wollte, sah er zwischen dem Geweih ein Kreuz und erkannte seinen Gott in dem Geschöpf, das ihn sogar fragte, warum er es erschießen will. Fortan sah er ein, wie falsch und unchristlich das Jagen ist, und gab es sofort auf. Dompfarrer Faber allerdings weigert sich seinem Heiligen zu folgen sondern bleibt starrsinnig der Sünde verfallen. Das muss man jedenfalls seiner Aussendung entnehmen.

19 thoughts on “Der Dompfarrer des Wiener Stefansdoms, Toni Faber, ist Jäger

  1. Auf die Gefahr hin, dass ich hier blindwütigen Spott und Hohn ernte, möchte ich aber doch eines zu Bedenken geben:
    Ich bin Jäger, aus tiefster Überzeugung!
    Nicht, weil es mir Spaß macht, ein Lebewesen zu töten, sondern weil ich Freude daran habe, die Natur zu genießen und bemüht bin, in unserer Kulturlandschaft faire Lebensbedingungen für Lebewesen zu schaffen, die keinen gesetzlichen Vertreter mehr haben. Im übrigen sind die meisten Lebewesen in den Jagrevieren nicht jagdbar, das heißt sie sind entweder geschont oder geschützt. Keine Trophäen, kein finanzieller Nutzen, kein Prestigegewinn, denn diese drei Punkte würden auch in den Medien Beachtung finden. Vielmehr ist es der Versuch, ein biologisches Gleichgewicht zu bewahren. Was oft als Entschuldigung für diverse jagdliche Verfehlungen missbraucht wird, ist schlichtweg die ernüchternde Bilanz nach Abwägungen der Möglichkeiten in einem von Dörfern, Städten, Straßennetzen, Stromleitungen, Gebirgszügen, Flüssen und landwirtschaftlichen Nutzflächen zerrissenen Lebensraum.
    Wir können gerne der Natur freien Lauf lassen , wie das so oft gefordert wird! Ich möchte nur nicht für die steigenden Straßenopferzahlen bei Mensch und Tier und die existenzbedrohenden Schäden der Primärproduzenten zur Verantwortung gezogen werden!

    Wer sich gegen die Jagd ausspricht, muss sich auch der Folgen bewußt sein. Wer das dadurch verursachte Leid in Kauf nimmt, ist ein Tierquäler, der sich seine Entscheidungen auch nach dem Scheitern zu verantworten hat.
    Die einzigen Naturnutzer, die sich bisher per Gesetz dazu bereit erklärt haben, für Schäden aufzukommen sind die Jäger! Kein Ornithologe, kein Outdoorsportler, kein Vegetarier, kurz keine Interessensgruppe außer den Jägernhat sich bisher bereit erklärt, per Gesetz Verantwortung zu übernehmen.

    Und damit nicht hunderte Einzelfragen diesem Post folgen, werde ich auch mit einigen Falschaussagen, die Jäger nur allzu gerne verwenden an dieser Stelle aufräumen:
    Wir erlegen nicht nur kranke und alte Tiere. Die bei Weitem überwiegende Zahl der erlegten Wildtiere wird als Lebensmittel verwertet. Die Tatsache, dass sämtliche gesunde Wildtiere verwertet werden, Herr und Frau Österreicher aber nur bis maximal 2 kg Wildbret pro Jahr verzehren zeigt einerseits das Ausmaß der dramatischen „Morde“, andererseits die paradoxe Bereitschaft, den Verzehr von aus Tierhaltung stammenden Fleischprodukten und dem globalen Katastrophenprodukt Soya gewonnen Lebensmitteln jährlich zu steigern!

    Die Trophäe ist für den Jäger die Erinnerung an ein. Lebewesen, über dessen Leben und Tod er entschieden hat. Kein Siegeszeichen, sondern Mahnung.
    Wenn Menschen viel Geld für die Erlegung einer kapitalen Trophäe ausgeben, so ist dies ein Nischenmarkt, bei dem stets die ökologischen Gegebenheiten berücksichtigt und zur Nachhaltigkeit beitragende Strukturen gewahrt werden müssen.

    Ich selbst scheue mich auch nicht davor, Bilder meiner Jagden auf Facebook zu veröffentlichen. Selbst Jagden in Südafrika, die ich selbst bis zu meinem Aufenthalt in Südafrika aufs Schärfste verurteilt habe, weil ich es verabscheue, ein Lebewesen gegen Geld zu töten, haben Berechtigung. Ich habe auch in Skandinavien gelebt, in den Ländern, die wir allzu gerne als Vorbild in unterschiedlichsten politischen Konfliktfragen heranziehen.

    Wer also mit mir ernsthaft über Sinn und Unsinn der Jagd diskutieren möchte, wer sachlich an der Verbesserung möglicher Missstände Arbeiten will, der findet bei mir ein offenes Ohr.

    Ich bin auch gerne bereit, mich persönlich mit Ihnen zu treffen und freue mich auch über spannende, inspirierende Diskussionen.

    Hasstiraden, Zynismus und unbegründete verbale Attacken haben jedoch im Laufe der Geschichte noch nie etwas zur positiven Wende beigetragen. Im Gegenteil: Unwissen ist Öl im Feuer der Leidenschaft des vermeintlichen Gegners!

  2. Martin Balluch says:

    Sehr geehrter Herr Gartler,

    vielen Dank für Ihren konstruktiv-kritischen Eintrag auf meinem Blog. Ich suche seit langem Personen aus dem Jagdbereich, die bereit sind, öffentlich über die Probleme bei der Jagdpraxis und die Kritik an ihr zu diskutieren. Erst vor einigen Monaten hat mir Herr Gürtler auf meinem Blog ein Gespräch angeboten, https://martinballuch.com/jager-will-detektive-auf-tierschutzvereine-ansetzen/, ich habe einen Raum gemietet, eine neutrale Diskussionsleitung in Person einer Journalistin organisiert – und siehe da, Herr Gürtler will plötzlich doch nicht mehr diskutieren. Seine Begründung: er habe ein ordinäres Email erhalten.

    Daher jetzt meine Frage an Sie, sehr geehrter Herr Gartler, sind Sie bereit öffentlich mit mir über die Jagd zu diskutieren? Ich bezahle die Raummiete, ich organisiere eine neutrale Moderation und ich garantiere Ihnen einen fairen Diskussionsstil. Wenn Sie wollen, können Sie auch einen Jagdkollegen zur Diskussion mitbringen. Auf der anderen Seite würde ich gerne Prof. Rudolf Winkelmayer, siehe https://martinballuch.com/winkelmayer2552/, in die Diskussion einbeziehen. Seine Ansicht als Tierschützer und langjähriger Jäger wäre sicher sehr interessant.

    Was meinen Sie?

    Mit freundlichen Grüßen,

    Martin Balluch

    PS: Ich weiss jetzt nicht, wo Sie wohnen, aber ich würde Wien als Diskussionsort vorschlagen, oder jene Landeshauptstadt, die Ihnen am nächsten ist. Und als Datum wäre ich für einen Tag in etwa 3-4 Wochen, wenn Ihnen das Recht ist. Zeit genug für Buchung und Bewerbung der Veranstaltung.

  3. silbersturm says:

    der heilige hubertus wenigstens hat nie mehr gejagt, nachdem ihm der hirsch erschienen war. ist doch irre, wie die jäger sowas verdrehen und für sich vereinnahmen…

  4. Thom Vom Berg says:

    Thom Vom Berg Ein guter Mann der Herr Pfarrer ein mutiges Zeichensetzen in unserer grossteils Naturentfremdeten und vor dem Fernseher degenerierten Gesellschaft.Heutzutage ist ja bei vielen nur noch entweder bedenkenloser Massenkonsum oder die absolute Verweigerungshaltung gegenüber Fleisch chic.Es gibt kein Maß und keine Mitte mehr.

  5. Roswitha Goedicke says:

    Hey … Ich bin der Meinung das Jäger überflüssig sind! Denn die sogenannten Jäger Morden dich nur aus List und liebe alles was ihnen vor die Flinte kommt … Und daher meine ich und würde sagen es müssen Wölfe her … Dann würde sich das in der Natur von ganz alleine regeln! Weg mit den Jägern

  6. Nadine says:

    Zuerst schuf Gott die Tiere und DANN den Menschen! Es gibt soviel in der Bibel was den Katholiken nicht geläufig ist, weil der Papst, der sich bis jetzt immer über Gott gestellt hat, alles verschleiert! Nicht nur die islamisten drehen und wendden die Aussagen in ihrem Koran! Ich kann glauben ohne die katholische Kirche! Denn sonst klebt an meinem Glauben nicht nur Tierblut, sondern auch noch Hexenblut, Tränen von Kindern und Lügengeschichten!

  7. Alex RD says:

    Das zeigt ja wieder nur, dass die Kirche echt fürn Arsch ist und keine weiteren Pfenning verdient. Tretet aus aus der Kirche!!! Keinen Cent mehr für die Pädos……. 666

  8. claudia weinwurm says:

    Das Meiste ist ja schon gesagt worden. Die „Herren“ in dieser Kirche haben immer gewusst, wie man sich dreht und wendet. Franz von Assisi, Hubertus. Je nach dem was man gerade brauchen kann.

  9. Norbert says:

    Ja,es gibt sie doch die „Lustmörder“,denn nichts anderes sind sie Herr Dompfarrer. Irgendwo muß „MANN“ ja seine Lust und Triebe befriedigen.
    Das Gebot „Du sollst nicht töten“ gibt es für sie wohl nicht.
    Einmal werden auch sie sich für ihr Tun verantworten müssen.

  10. DDr. Wolfgang Schachinger says:

    : „Der Mensch beugt sein Knie vor dem Wild, in dem er voller Ehrfurcht seinen Schöpfer erkennt“ – und schießt es über den Haufen.

    Der Mensch bringt im Krieg ja auch andere Menschen um und bittet Gott um seinen Segen dazu, Kanonen werden geweiht. Wahrscheinlich erkennt der Mensch dann in den getöteten Feinden in Ehrfurcht deren – und seinen – Schöpfer.
    Was den Herrn Dompfarrer betrifft, so ist er mir von Herzen zuwider, Ich bin ja auch kein VIP, mit dem er Sekt trinkt. Vom Trinken sollte er übrigens endlich lassen. Genügt es nicht, wenn er einmal besoffen im Auto erwischt wurde?

  11. Barbara von Broccoli says:

    Von Befürwortern der Jagd wird immer wieder darauf hingewiesen, wie „notwendig“ die Jagd ist für die Regulierung des Wildbestands. Das wird auch wissenschaftlich belegt. Die ÖVP rund um Konrad, Bandion-Ortner, Lintner etc. pflegen diese Tradition aber auch aus gesellschaftlichen Gründen wie die SPÖ das Golf-Spiel. Toni Faber ist ein MöchteGern-Dazu-Gehörer. In diesen Kreisen lukriert man Geld für den Stephansdom etc. PECUNIA NON OLET – das Geld stinkt ja nicht. Dafür gibt er auch gerne christliche Ideale auf. Die Kath. Kirche ist ja immer auf der SOWOHL-ALS-AUCH-Schiene mit ihren unterschiedlichen Heiligen. Einem Franz von Assisi würde dieses Verhalten nicht gefallen. Andererseits ist die Hubertus-Tradition in vielen Dörfern Österreichs sehr ausgeprägt. Nach der Jagd geht man/frau einen HEBEN und macht gute Geschäfte. Man will es sich doch mit niemanden verderben. Der Kampf gegen das Tierleid ist ein anderes Kapitel und ist EIN FORTZUSETZENDES. Herr Toni Faber braucht Geld für den Stephansdom – das bekommt er von idealistischen Tierschützern nicht. Daher bringt es ihm auch nichts, in dieser Hinsicht zu diskutieren. Nichts desto trotz bleiben Franz von Assisi, Albert Schweitzer etc. große Vorbilder beim Thema „Tierschutz und Christentum“.

  12. Martin C. says:

    Nach bestandener „Alkomat-Prüfung“ im Jahr 2009 war der Jagdschein nur noch die logische Konsequenz im Lebenslauf des Herrn Faber. Gratuliere,
    ein Mensch mit Verantwortungsbewusstsein und Mitgefühl.

    „Dom-Pfarrer Faber beichtete Alkohol am Steuer

    Dem Dompfarrer von St. Stephan, Toni Faber, ist im Juni der Führerschein wegen Alkohol am Steuer abgenommen worden. „Ich habe gesündigt“, beichtete er gegenüber der Tageszeitung „Österreich“. Jetzt unterstützt er als Testimonial die Anti-Alkohol-am-Steuer-Kampagne von Infrastrukturministerin Bures.

    Faber war im Juni nach einer Feier angeheitert in sein Auto gestiegen und wollte vom Süden Niederösterreichs zurück nach Wien. Während der Fahrt nickte er „Österreich“ zufolge für ein paar Sekunden ein und verursachte einen Unfall. Es wurde niemand verletzt.

    Die herbeigeeilte Polizei ließ Dompfarrer Faber einen Alkoholtest machen. Das Ergebnis: Mehr als 0,8 Promille. Daraufhin wurde Faber der Führerschein für fünf Monate entzogen. Es folgten spezielle staatliche Schulungen und persönliche Bußstunden. Seit Ende Oktober darf der Dompfarrer wieder fahren.

    Faber möchte jetzt zum Vorbild werden. Er habe Buße getan, bereut und – am wichtigsten – wisse fortan, dass er nur noch „mit 0,0 Promille, mit Chauffeur oder Taxi fahren“ werde.“

    http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/2216774/dom-pfarrer-faber-beichtete-alkohol-steuer.story

  13. Karin hutter says:

    Jagdfieber
    von Karin Hutter

    Da kommen sie

    ihr Geschlechtsteil
    geschultert
    sie tragen es offen
    zur Schau

    rotten sich zusammen
    blasen zum Aufbruch
    lassen der Gier freien Lauf
    befriedigen ihre Passion
    schänden vergewaltigen
    morden zum Vergnügen

    verspotten die Opfer
    mit üblen Ritualen
    trinken und essen noch
    Blut an den Händen
    kennen kein Mitleid
    denken

    es sind ja nur Tiere

  14. Gast says:

    Na gut, was war anders von einem zu erwarten, der allen Ernstes öffentlich Sympathien zur FPÖ erklärt:

    http://derstandard.at/1285200894653/Ein-Integrationsstadtrat-HC-Strache-was-waere-mit-dem-in-zwei-Jahren

  15. Lisa says:

    Einige Gedanken für den Pfarrer:

    Es ist für mich widersprüchlich zu sagen: „…das Wild als ein Geschöpf Gottes anzuerkennen, und es dann abzuknallen…Amen!“
    Tut es Ihnen nicht Leid, wenn die eigentliche Bedeutung IHRER(!) Heiligen dermassen verballhornt wird?
    Sie sollten nicht vergessen, dass am Anfang der Menschheit auch ein Vielgötterglaube stand. Sind Sie der Meinung wir sollten in unserer gesamten Ethik zu den Anfängen zurückkehren, oder nur was das sportliche Töten von Tieren angeht? …obwohl das ja eigentlich mit der heutigen Technologie weitaus weniger „sportlich“ ist als am Anfang der Menschheit, als man noch mit Speeren zur Jagd ging um seine Familie oder seinen Clan zu ernähren. Die Jagd war damals kein „sportliches Event“ sondern eine Lebensnotwendigkeit.
    Und zu Guter Letzt: Steht es Ihnen wirklich zu eine Meinung zu Politik und Politikern kundzutun? Möchten Sie sich nicht lieber auf Themen des Glaubens und der Kirche konzentrieren? Ich denke nämlich dort gäbe es genug worum Sie sich kümmern könnten. Ob Sie in diesen Bereichen das „Zurückbesinnen auf die Anfänge“ auch so passend finden kann ich mir nicht vorstellen.

  16. marlene says:

    „Am Anfang der Menschheit steht die Jagd. „Amen ähhh aha – die Menschwerdung beginnt also nicht mit Bewusstwerdung, Mitgefühl,….sondern mit dem Töten? – der von der unendlichen Liebe verkündende Gutmensch vergisst allerdings:
    früher war es ein Kampf ums Übeleben des jeweiligen Menschen, und heute scheints stellt sich sogar ein Katholiken-“ Geistlicher“ für den Kampf ums Geld, damit die ÖVP Konsorten was aus dem Börserl springen lassen

  17. kurti m says:

    da bekommt der Satz “ …so trinkt das Blut aus diesen Kelch“ aus den Worten eines jagenden Pfarrers eine ganz andere Bedeutung. Ob in so einem Fall der Vgt ihm die Beichte abnehmen kann ? 😉

  18. cheetah says:

    mich wundert das eigentlich gar nicht.
    vielleicht geht der herr dompfarrer auch gern angeln, weil es so besinnlich ist, wenn der fisch am haken hängt – fast wie christus am kreuz…?
    das ist jetzt wahrscheinlich sehr blasphemisch – wie schade.

  19. regina says:

    das motiviert mich, auf das kirchenvolksbegehren hinzuweisen:

    http://www.kirchen-privilegien.at/volksbegehren-unterschreiben

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