Ich finde Schutzmasken super

Mein persönlicher Zugang zu dieser Coronakrise war und ist, dass ich mich in wissenschaftlichen Magazinen wie dem New Scientist über die Fakten informiert habe und als Laie in diesem Fach das Feld den Expert_innen überlasse. Wie wichtig Isolationsmaßnahmen bei infektiösen Pandemien sein können, sieht man z.B. an der Spanischen Grippe, die in Städten mit Schutzmaskenpflicht und Isolationsmaßnahmen deutlich weniger gewütet hat. So etwas kann also durchaus Sinn machen.

Ich persönliche habe die Isolationsmaßnahmen nur positiv empfunden. Es war eine Zeit im Grünen, eine Zeit mit der Familie, eine ruhige Zeit ohne hektischen Job (ich war in bezahlter Sonderfreistellung zur Betreuung meiner Tochter), eine Möglichkeit, das sich aufbauende Burn Out doch noch abzuwenden. Es gab kaum Verkehr, keine Flugzeuge mehr im Himmel, keine Hektik auf den Straßen, die Tourismushotspots waren vollständig menschenleer, die Supermärkte in meiner Region ruhig. Großartig! Noch dazu hat der Staat erstmals in seiner Existenz dem VGT ein Geld gezahlt – für Kurzarbeit und Sonderfreistellung der Angestellten.

Auch die Maskenpflicht und die physische Distanz zu anderen Menschen habe ich als sehr positiv empfunden. Die Maskenpflicht insbesondere auch, weil sie es einem ermöglicht, wieder anonym durch die Straßen zu gehen und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren. Und anonym auf Demos zu gehen, ein mir ganz wichtiger Punkt.

Mir ist es deshalb immer sehr seltsam vorgekommen, dass es einige Menschen gibt, die sich so sehr wegen den Isolationsmaßnahmen und der Maskenpflicht aufregen. Ja, sogar die Grundrechte seien dadurch in Gefahr. Seltsam deshalb, weil genau das Gegenteil der Fall ist: das Verhüllungsverbot auf öffentlichen Straßen hat unsere Grundrechte eingeschränkt, aber sicher nicht die Pflicht, wieder anonym zu werden. Das Verhüllungsverbot hat besonders uns in der Tierschutzarbeit getroffen. Plötzlich waren Aktionen verboten, bei denen Aktivist_innen mit Kückenmaske in eine großen Schredder steigen, um gegen die Tötung männlicher Kücken zu protestieren. Plötzlich wurden Demos untersagt, wenn jemand eine Tiermaske trug. Plötzlich wurde ein Tierschützer festgenommen, weil er mit Kuhmaske Flugblätter verteilte, die die Milchindustrie kritisierten.

Aber die verbotene Verhüllung hat noch weitere negative Auswirkungen. So haben es sich sämtliche Vertreter_innen der Tierindustrie zur Strategie gemacht, alle Tierschützer_innen zivilrechtlich zu klagen, deren Identität sie feststellen können. Deshalb fotografieren sie Aktivist_innen auf Demos vor Tierfabriken oder beim Filmen von Jagden. Solche Zivilklagen sind nicht legitim, wie ich öfter schon ausgeführt habe, weil sie den demokratischen Prozess behindern. Kein normaler Mensch setzt sich freiwillig einer Klage vor Gericht aus, dem Stress und den Kosten, auch wenn er völlig im Recht ist. Daher wollen Tierschützer_innen lieber bei solchen Aktivitäten anonym bleiben. Das konnten sie früher. Bis zum Verhüllungsverbot. Und jetzt mit der Schutzmaskenpflicht können sies wieder. Großartig!

Ich nehme es niemandem ab, ernsthaft um unsere Grundrechte besorgt zu sein, wenn er jetzt gegen die Schutzmasken protestiert, aber früher nicht gegen das Verhüllungsverbot. Nein. Ich fürchte solche Personen sind in Wahrheit ideologisch motiviert. Sie wittern eine Verschwörung hinter allen Maßnahmen, die mit Corona zu tun haben. Ein Beweis: die Plattform Rubikon verstieg sich zur Behauptung, der Staat habe die Maskenpflicht eingeführt, um die Bürger_innen leichter erschießen zu können, weil das der Polizei bei Masken tragenden Menschen psychologisch leichter fallen würde. Da greift jemand wirklich nach dem letzten Strohhalm, um seine Ideologie zu verteidigen. Natürlich wurde niemand erschossen. Aber die Wahrheit ist genau anders rum. Der Staat will, dass seine Bürger_innen keine Masken tragen dürfen, damit er sie immer und überall überwachen kann, damit er immer weiß, wer wann wohin geht, weil er den gläsernen Bürger und die gläserne Bürgerin viel besser kontrollieren und dominieren kann. Wer ständig überwacht wird, traut sich nicht mehr zu protestieren.

Klar ist, die Coronamaßnahmen laufen sämtlichen Vorhaben von Bundeskanzler Kurz und seiner ÖVP zuwider. Er wollte ein Nulldefizit und hat jetzt einen Schuldenberg. Er wollte nie dem VGT Geld geben, jetzt musste er. Er wollte die totale Überwachung und jetzt muss er anonyme Bürger_innen dulden. Niemand kann mir erzählen, dass irgendwelche Mächtigen die Coronakrise erfunden haben, weil sämtliche Coronamaßnahmen allen Interessen der Mächtigen entgegengesetzt sind. Auch die Maskenpflicht.

16 thoughts on “Ich finde Schutzmasken super

  1. porg says:

    S.g. Martin Balluch, ich verstehe sehr gut dass Sie die Idendität Ihres Kindes im Netz schützen. Kleiner Gestaltungstipp: Keinen schwarzen Balken vor den Augen, das ergibt visuell das Stigma „Kriminalität“ , sondern besser liebenswürdige Symbole wie Smileys, Tiere, Pflanzen, etc. Macht einen ganz anderen visuellen Eindruck. Probieren Sie es einmal aus. Ich stand vor der Aufgabe als ich einmal Kinderspielzeug mitsamt Kind auf der Abbildung gebraucht im Internet verkaufen wollte. Und merkte welchen Unterschied die verschiedenen Anonymisierungs-Bildstile bewirken.

  2. Alex Winter says:

    Und deswegen weil sich Tierrechtsaktivisten nun „verhüllen“ können ist eine Maskenpflicht für alle super? Wirklich? Würden Sie das auch so sagen, wenn Corona wie Ebola wäre und wirklich ganz viele Menschen daran sterben würden? Wohl eher nicht oder? Das wäre nämlich dann zynisch. Außerdem gilt das Vehülllungsverbot immer noch aber die Masken fallen nicht darunter, dürfen aber nur während einer Pandemie getragen werden. Also, das bleibt so nicht. Wenn dann die Impfung da ist, auf die Sie sich ja auch freuen, dürfen keine Masken mehr getragen werden.

  3. Martin Balluch says:

    @Alex Winter
    Also ich werde mich ab jetzt immer verhüllen und mit Pandemieschutz argumentieren. Warum sollte das nicht mehr gehen, wenn Corona wie Ebola wäre? Verstehe ich nicht. Da ginge es umso besser, wenn die Gefahr größer wäre. Ich habe auch nicht einmal für eine Maskenpflicht argumentiert. Ob Schutzmasken überhaupt helfen und wenn dann wann, überlasse ich Naturwissenschafter_innen heraus zu finden. Ich persönlich finde es gut, Masken zu tragen, und halte das Verbot, sich zu verhüllen, für die viel größere Bedrohung von Grundrechten, als die Pflicht, sich schon zu verhüllen. Das wäre ja so, als ob man ein Verbot der Verschlüsselung von Emails, SMS oder Telefongesprächen mit der Verpflichtung, diese Gespräche zu verschlüsseln, vergleicht. Ich hoffe jeder normale Mensch findet Zweiteres viel weniger „schlimm“ als Ersteres, das nämlich wirklich schlimm wäre.

  4. Alex Winter says:

    Sie schreiben aber schon in Ihrem Text daß Sie die MaskenPFLICHT gut finden. Das mit Ebola sage ich weil ich es zynisch finden würde, wenn man irgendwelche Maßnahmen und Symbole für eine wirklich schreckliche Krankheit in irgendeiner Weise schön finden kann. Es gibt wohl niemanden, der die gelben Schutzanzüge, die man aus den Nachrichten aus Ebolaregionen kennt, irgendwie super findet und freiwillig anziehen möchte. Weil diese eben an den Tod erinnern. Die Schutzmasken gegen Corona drücken ebenso nicht Freude sondern Bedrohung aus. Der Vergleich mit verschlüsselten emails ist schon ein bisschen komisch. Menschen sind soziale Wesen und das Verhüllen von Mund und Nase ist halt nicht so in unserer Natur. Wir sehen schon ganz gerne die Gesichter und Mimik anderer Menschen. Wie alle anderen Tieren auch. Es gibt kein Lebewesen auf diesem Planeten, das den Drang verspürt sich Mund und Nase abzudecken. Dieser Zustand ist höchst unnatürlich und es sollte niemanden wundern, daß den meisten Menschen das absolut zuwider ist.

  5. Martin Balluch says:

    @Alex Winter
    Nein, ich schreibe, dass ich die Maskenpflicht positiv erlebt habe. Ob sie gut ist im Sinne ob sie wirklich wirkt, kann ich nicht sagen. Tatsächlich scheinen sich da auch die Fachleute noch nicht einig. Persönlich würde ich zur Maskenpflicht sagen, lieber ja als nein, wenn unklar ist, wie sie wirkt, weil man da eher auf der sicheren Seite sein sollte. Aber ich reg mich in keine Richtung auf, solange ich Masken tragen darf, wann ich will.
    Ob andere Leute gerne mein Gesicht sehen oder nicht, sollte eigentlich egal sein. Es muss zu meinen Grundrechten gehören, das Gesicht von mir unverhüllt nur dann zu zeigen, wenn ich das persönlich will. Abgesehen davon geht es hier ja um Überwachung von einem Staat, der zunehmend autoritärer wird. Die Bedrohung durch Überwachung ist sehr groß. Ich halte es für einen großen wert, anonym sein zu können. Man muss sich ja in Österreich auch der Polizei gegenüber weder ausweisen noch die Identität preisgeben. Warum muss man dann das Gesicht zeigen? Ich würde sagen, dass nur jene, die die Gefahr durch Überwachung total unterschätzen, keinen Drang verspüren, Mund und Nase abzudecken. Die anderen schon. Ein echtes Beispiel kürzlich: eine junge Frau wurde in Salzburg um 1 Uhr nachts von der Polizei festgenommen, wie sie ein kritisches Tierschutz-Pickerl an einen Poller geklebt hat. Sie wurde von 3-5 Uhr früh verhört und hat 17 Namen von Personen genannt, von denen sie vermutet hat, dass die auch Pickerl aufkleben. Eine Beschreibung war: Vorname Anita, ca 50 Jahre alt, Locken. Die Folge war, dass die Polizei ihre Überwachungsarchive nach diesen Kriterien durchforstet und eine Person gefunden hat, die aber in Wahrheit seit 10 Jahren nicht mehr im Tierschutz aktiv war. Diese Person wurde dennoch ANGEKLAGT, musste sich einen Anwalt leisten, dem Arbeitgeber sagen, dass sie angeklagt wird und einen Tag frei braucht und sich dem ungeheuerlichen Stress aussetzen, vor Gericht zu sitzen. Sie wurde freigesprochen, bekam aber nicht einen Euro Kompensation. Musste also den Anwalt und alles wie Anreise und Urlaubstag selbst bezahlen. Und zwar nur deswegen, weil sie vor 10 Jahren locker lustig Mund und Nase auf Tierschutzdemos gezeigt hat. Hätte sie immer eine Schutzmaske getragen, wäre sie geschützt gewesen und nicht 10 Jahre später angeklagt worden.

  6. Alex Winter says:

    „Ich würde sagen, dass nur jene, die die Gefahr durch Überwachung total unterschätzen, keinen Drang verspüren, Mund und Nase abzudecken.“ Genau so ist es. Die Mehrheit ist eben nicht politisch aktiv und hat rein gar nichts davon, das Gesicht zu verhüllen. Aktivismus in Ehren, aber deswegen kann man es doch trotzdem nicht schön finden, daß sich nun alle das Gesicht zudecken müssen nur weil einige Einzelpersonen Probleme mit dem Gesetz bekommen könnten wenn sie erkannt werden. Noch dazu wo es um etwas ganz anderes geht, nämlich um Krankheit, Ansteckung, Viren und Tod. Haben Sie nicht auf Twitter geschrieben die Masken sind schick? Was ist an einer Lungenkrankheit und den diversen Versuchen ihr zu entkommen eigentlich schick? Alles hat seine Grenzen.

  7. Martin Balluch says:

    @Alex Winter
    ALLE Menschen hätten einen guten Grund ihr Gesicht zu verhüllen, um der Überwachung zu entgehen. Wenn das nur die Tierschutzaktivist_innen machen würden, wäre das sehr auffällig. Die eigene Privatsphäre zu schützen, und zwar vor staatlicher Überwachung zu schützen, sollte unser aller Anliegen sein. Die Datenschutzgrundverordnung schützt unsere Privatsphäre nämlich vor allem, nur nicht vor dem Staat.

  8. Alex Winter says:

    „ALLE Menschen hätten einen guten Grund ihr Gesicht zu verhüllen, um der Überwachung zu entgehen“. Ihre Argumente sind alle nur eine Kritik am Verhüllungscverbotsgesetz. Denn mit der derzeitigen Pandemie-Maskenpflicht hat das alles überhaupt nichts zu tun. Freiwilliges Verhüllen und Pflicht sind ja doch etwas komplett Verschiedenes und die Gründe sind auch komplett andere. Trotzdem kann ich mich nicht erinnern, daß vor 2017 sehr viele Menschen außer Bankräuber und manche Muslimas im Gesicht verhüllt waren. Der Wunsch, sein Gesicht vor dem Statt zu verstrecken war nicht wirklich sehr groß, und ist es auch jetzt nicht, sonst würden nicht so viele Menschen die Maske sofort ums Kinn hängen sobald sie den Supermarkt oder das Öffi verlassen und dem Staat freiwillig das Gesicht zeigen, obwohl man sich doch jetzt so fein verstecken dürfte. Es scheint sich hier um eine Minderheitenparanoia zu handeln. Verständlich wenn man üble Erfahrungen mit dem Staat gemacht hat. Für Otto Normalbürger aber nicht wirklich alltagstauglich.

  9. Ferdinand van Auweide says:

    Das Verbot der Gesichtsverhüllung im öffentlichen Raum dient auch der präventiven Massnahme gegen Kriminalität. Strassen- und Bankräuber, die Gang-und Bändenkriminalität, selbst der gemeine Ladendieb, benutzen Masken um die Identitätsfeststellung zu erschweren. Unabhängig ob die Maskenpflicht tatsächlich die Mortalitätsrate bei Covid-19 senkt, dient sie darüber hinaus der Disziplinierung und der Akzeptanz für Hygienemassnahmen.

  10. Martin Balluch says:

    @Ferdinand van Auweide
    Als präventive Maßnahme gegen Kriminalität wurde das Verhüllungsverbot nicht begründet, weil das so nicht verfassungskonform wäre. Man darf nicht alle Menschen unter Generalverdacht stellen. Es wurde ja mit einer Maßnahme gegen Islamismus begründet. Angewandt wurde es dann hauptsächlich gegen Tierschützer_innen. Ich lehne das Verhüllungsverbot selbstverständlich auch als präventive Maßnahme gegen Kriminalität ab. Weil dann verliere ich meine Freiheit, anonym zu sein, und die ist mir viel wichtiger. Und die ist auch, wie ich argumentiert habe, politisch viel wichtiger.

  11. Ober St. Veiter says:

    Lustigerweise hat das „harmlose ‚Corona viel mehr getötet als das gefährliche Ebola. Ebola tötet zu viele seiner Befallenen und hat zu schwere Symptome, um sich derart unbemerkt und flächendeckend ausbreiten zu können

  12. Robin says:

    Wo Masken Sinn machen sind sie verboten und wo sie Schaden anrichten sind sie verpflichtend. Covid-19 ist mit einer Sterblichkeitsrate von ca. 0.3 % ähnlich bedrohlich wie die gewöhnliche Grippe. Dank der Kreuz-Immunität mit verwandten Corona-Viren merken auch 80-90 % der Infizierten wenig oder gar nichts und sind daher auch kaum ansteckend. Selbst die AGES hält die Masken für nutzlos und die Politik argumentiert die Maskenpflicht nunmehr mit dem Wachhalten des Problembewusstseins (eigentl. der Angst). Viele Verkäuferinnen und Kellner leiden unter der Maskenpflicht, und für ältere Menschen wird die Maske zur echten Gefahr. Der aktivste Verfechter der Maskenpflicht, der Präsident der Ärztekammer, fordert die Maskenpflicht sogar für die Schulkinder beim Unterricht. Hört man diesem Experten eine Weile zu, drängt sich einem bald die Erinnerung an den linguistischen Amtsgutachter im Tierschützerprozess auf. Der gelernte Österreicher ahnt schon, dass dieser Top-Experte Krisenberater der Regierung sein muss. Bei der spanischen Grippe oder Ebola mögen Masken Sinn machen, bei Covid-19 und Influenza wohl kaum.

  13. Hugo says:

    Ich kenne viele Menschen die an Gott, Engeln, Schamanismus etc glauben, obwohl sie nichts davon sehen können. Es amüsiert mich, dass genau diese Menschen, oft nicht an Covid-19 glauben, da man es anscheinend nicht sehen kann.

    Den Lockdown empfand ich auch als sympathisch. In der Stadt gab es deutlich weniger Lärm und Feinstaub. Am Land hat man auch viel weniger Strassen und Fluglärm vernehmen können.

    Wichtig ist es, nicht die Ursachen von Covid-19 zu ignorieren, während wir versuchen die Symptome einzudämmen. Jemand wollte das Fleisch von Tieren essen und die ganze Welt musste sich einsperren. Ich hoffe wir sehen das als Vorwarnung. Verglichen mit antibakterieller Resistenz ist Covid-19 ein Sonntagsspaziergang.
    https://www.ted.com/talks/maryn_mckenna_what_do_we_do_when_antibiotics_don_t_work_any_more

  14. Sabri says:

    Ich glaube nicht, dass die (Natur-)Wissenschaften länger als Fundament tragen (wenn sie es je getan haben). Aber es tut sehr weh, diese Annahme fallen zu lassen. Die Neuzeit verliert eine ihrer (wenigen) tragenden Säulen. Vor wenigen Jahren habe ich noch wissenschaftliche Arbeiten begleitet zur Moralität von Hunden, dem Dritten Geschlecht, zur Pflanzenethik… das würde ich nicht mehr tun. Fünf Fächer habe ich an Unis studiert und vor langer Zeit auf meine Unikarriere verzichtet – zum Glück. Zum Lernen werde ich keine Universität mehr betreten. Warum nicht? Die Suche nach der Wahrheit ist käuflich geworden. (Falls sie jemals etwas anderes war als Ichzentrierung auf anerkannten Wegen.) Ich saß mit meiner ältesten und zeitweise im Leben besten Freundin in der Küche; sie, eine der angesehendsten Forscher Europas, Leiterin eine großen Forschungsinstituts (Epidemiolgie) und Gewinnerin begehrter Forschungspreise, kochte. Ins Menü rein klingelt störend das Telefon, jemand fragt an, ob sie in einem gewissen Zeitraum im Bundestag aussagen würde zu einer epidemiologischen Frage. Sie sagt, sie müsse im Kalender nachsehen – und blättert im handgeschriebenen Buch, indem seit alters Rezepte stehen. Ihre Termine finden sich längst im Handy… während sie blättert, erkundigt sie sich so nebenbei, welcher Wissenschaftler neben ihr noch eingeladen sei. Als die Antwort da ist, fällt das Kochbuch mit einem Knall zu und sie bedauert, während des Zeitraumes leider auf anderen Kontinenten in Forschungsgremien zu sitzen und nicht im Bundestag aussagen zu können. Wie das??, frage ich erstaunt in den Dampf hinein. Das liegt am anderen Wissenschaftler. Von dem wissen die Kollegen, dass er gekauft ist. Und es ist peinlich, mit dem Menschen im Bundesrat aufzutreten, der eigenen Glaubwürdigkeit abträglich. Sicher, er schickt auch an nature und New Scientist, aber seine Studien sind halt wirtschaftsfinanziert, manufactoring daubts heißt das. Und die Menge der wirtschaftsgekauften Forschungsergebnisse wächst… Viel länger als während des Weges nach Hause habe ich gebraucht, um wieder eine Art zu Hause (nur unter den Sternen) zu finden.
    Und nicht lange nach dem zweifelhaften Menü war ich mit jemandem, der als Direktor ein Forschungsinstitut leitet und über atomare Energiegewinnung forscht, für zwei Wochen in einem Ferienhaus unter einem Dach. Ich gebe nicht wieder, was da gesprochen wurde – aber ich weiß, warum ich den Glauben an die hilfreichen (Natur-)Wissenschaften verloren habe.

    Es muss neue Wege geben. Ich selbst glaube, wenn es uns nicht gelingt, den Kindern die Liebe zur Erde (nicht das Wissen über sie) zu vermitteln, werden wir sie verlassen.
    Ich hoffe, ich selbst werde gerne gehen (wir haben so viel Schreckliches angerichtet), aber so viele werden mit uns gehen, und für sie und für die Kinder hoffe ich, dass wir neue Wege finden werden.
    Mal sehen. Sabri

  15. Sabri says:

    Ich finde Schutzmasken n i c h t super, sie machen das Atmen schwer, vor allem in menschenvollen, überhitzten Räumen, gehen ständig verloren und verschandeln Bürgersteige und Wege – aber da sie wahrscheinlich oder eventuell Leben retten, ist das völlig egal. Solange nicht sicher nachgewiesen ist, dass sie Coronainfektionen n i c h t verhindern, ist es völlig indiskutabel, sie im momentanen Zustand der Welt anzuzweifeln, darüber braucht man gar nicht zu reden.
    Es geht eigentlich um etwas anderes. Und da ist hier in den Artikeln zur Impfung und zu Verschwörungstheorien und den Coronakommentaren schon angeklungen.
    Ich freue mich für dich und für deine Familie sehr, sehr, dass ihr in der Quarantäne eine so schöne Zeit hattet und hoffe, ihr behaltet sie lange und gut in Erinnerung! Aber zum Beispiel ich und mein mir am nächsten stehendes Wesen, mein Hund, hatten und haben die schlimmste Zeit ihres/ unseres gemeinsamen Lebens durch das Coronageschehen, fast alles, was wertvoll war im Leben, ist verloren gegangen. Manchmal scheint es mir, als hätte eine neue Schere die Gesellschaften zerschnitten: in die Coronagewinner und die Coronaverlierer. Und zu den Verlierern gehören ganz sicher die Kinder. Nicht die ganz Kleinen – ihr hattet da großes Glück mit dem Alter – , aber die ab Grundschulalter. Die, die im Spiel seit Monaten auseinandergerissen und auf Abstand gehalten werden, die, die die Hilfe ihrer Lehrer gebraucht hätten um zu lernen, die, die die Agressionen und Ängste ihrer existenzbedrohten Eltern aushalten müssen, die, die eine Krankheit wie Diabetes bekommen haben und viel zu spät zu Untersuchungen gelassen worden sind. Zu den Verlieren gehören all die alten und kranken Menschen, die Operationen gebraucht hätten und auf wochenlange Wartelisten gekommen sind (wir haben zwei unserer Lieben so verloren). Zu den Verlierern gehören die Menschen, die sterben mussten, ohne sich von ihren Verwandten und Freunden verabschieden zu können; mein Hund und ich haben zweieinhalb Jahre lang im Altenheim gearbeitet und Sterbebegleitung gemacht, das Leid, so einsam gehen zu müssen, ist unermesslich. Und zu den Verlierern gehören sowieso die Verlierer, die Bewohner der armen Länder. – Aber auch darum geht es nicht, man kann nicht die Gewinner und die Verlierer in eine Waagschale der Gerechtigkeit werfen und dann abwägen/-wiegen. Es geht darum, was in den Gesellschaften geschieht und auf welche Grundlagen sie sich stellen werden, wenn sie sich bedroht fühlen. Ob sie es nun sind oder nicht – sie vermuten sich als bedroht. Ich verweise auf das Gespräch zwischen Schirach und Kluge in dem zu Anfang der Coronazeit erschienenen Büchlein „Trotzdem“: „Und stellen Sie sich vor, Sie sind Bundeskanzler. Drei Virologen stehen in Ihrem Amtszimmer. Der erste sagt, wir müssen alles herunterfahren, so wird sich das Virus nicht ausbreiten. Der Zweite behauptet, das sei falsch, möglichst viele Menschen sollen sich infizieren (…). Alle (drei) sind Wissenschaftler, jeder von ihnen ist überzeugt, seine Theorie sei richtig. Um die Grundrechte zu beschränken, müssen Sie sich aber als Kanzler sicher sein. (…) Und es kommt noch etwas anderes hinzu, was nicht ganz leicht zu verstehen ist: Das Grundgesetz schützt die Menschen nicht um jeden Preis. …“ Um diese Frage geht es: Um welchen Preis wird jetzt Leben geschützt, wie wird entschieden, wenn (vielleicht so lange) die Wissenschaftler uneins sind? Was ändert sich in den Demokratien? Und darüber müssen u n b e d i n g t Diskussionen und Diskurse möglich sein, ohne dass Coronakritiker als Coronaleugner verstanden werden und ohne dass Aussagen nur entweder wissenschaftlich oder ideologisch motiviert sind. Die besten Gedanken sind nicht (mehr) die wissenschaftlichen… sondern die, die zu der bestmöglichen Zukunft für alle führen, für die Menschen, die anderen Tiere und die Erde. Liebe Grüße, Sabri

  16. Ganzheitsdenker says:

    Martin, ich schätze Dich, Dein Engagement im Rahmen des VGT/des Tierschutzes.
    Schön, wenn Mensch ein Einkommen in der Corona-Zeit hatte, doch Dir entgehen bei der Betrachtung denn doch einige wichtige Bereiche/Themen:

    Corona hat uns allen massiv wirtschaftlich geschadet. Mit Gemeindemilliarde wird nur dann ausbezahlt, wenn die Gemeinden selbst Geld investieren. Die Gemeinden jedoch haben als Folge des Ausfalles von Lohnsummensteuer massive Einbrüche in den Finanzen.
    Kurzarbeit und andere Förderungen für Unternehmen wurden nicht daran geknüpft, dass keine Boni und auch keine Dividende ausgeschüttet werden dürfen.

    Sinnvoll wäre es, wenn Projekte der Gemeinden/Städte umgesetzt werden ohne Eigenanteil unter der Auflage, dass sie gegebenenfalls umgeplant werden müssen, um maximal mögliche Reduktion des CO2-Anteiles, der Verwendung von umweltverträglichen Materialien (inkl. Hanfziegel), der Ressourceneinsparung (vom Stromverbrauch bis hin zum Wasserverbrauch) und der Ermöglichung einer Kreislaufwirtschaft (so gut es eben schon möglich ist, auch, wenn es dazu bisher noch keine Gesetze gab/gibt), der Unterstützung von psychischem Wohlbefinden (z.B. in Schulen, Kindergärten, Amtsgebäuden, privatwirtschaftlichen Unternehmen der Gemeinden …) zu erreichen.
    Modellimperative setzen.

    Der Torurismus brach im Zeitraum Jän-Jun20 gegenüber Jän-Jun19 um fast 37 % ein. Der Tourismus hat in Ö eine Wertschöpfung von (2018) 58,8 Milliarden Euro. Der Anteil der Tourismus- und Freizeitwirtschaft am BIP beträgt 15,9 %. 89 % der Ausgaben der Tourismuswirtschaft werden in Ö getätigt, nur 11 % werden importiert.
    Das bedeutet, dass in Ö über 20 Milliarden Euro weniger bei Tischlereien, Landwirten, Installateuren, Wäschereien … ausgegeben wurden. Dieses Geld fehlt diesen Betrieben.
    Nein, das sind zumeist sekundär von der coronabedingten Zwangsschließung betroffene Betriebe, die im Vergleich vom Verdienstentgang nur geringe Ausgleichzahlungen bekommen.
    Mir ist selbst ein großer Kunde im März in Konkurs gegangen, weil alle Gastromessen abgesagt wurden, über die dieser Kunde an Gastronomie und Hotellerie zugeliefert hat. Ich habe da einen Umsatzeinbruch von mehr als 90 % und einen entsprechenden Einbruch an Einkommen. Mir zahlt die WKO als erste Zahlung jetzt mal satte 750 Euro, ev. kommen noch, wenn’s hoch her geht 6.000 bis 8.000 Euro nach, wenn ich den Durchrechnungszeitraum bis Dezember 20 betrachte.
    Ein damit verbundener Zulieferer sitzt aufgrund einer 2019 getroffenen Rahmenvereinbarung auf vorproduzierte Ware in Höhe von fast 60.000 Euro, die er vorfinanziert hat.
    Und Nein, ich habe da keine „riesen-Umsätze oder Erträge“ („weil ja eh alle Unternehmer/innen Kapitalisten und reich sind“) im Umfang von hunderttausenden Euros.

    In meinem Lebensumfeld als Kleinstunternehmer wurde mir von jetzt auf gleich die Existenzgrundlage unter den Füßen weggezogen. Meine Ansprechpartner/innen in Industrie, öffentlicher Hand, Handel, Gewerbe sagten alle Termine ab. Verkauf geschieht – bei aller Wertschätzung für Online – im Investitionsgüterbereich wesentlich über das persönliche Gespräch.
    In meinem Einzelunternehmen (nein, auch da bin ich ein Kleinst-Unternehmer) fielen alle Gespräche weg. Budgets werden erstmal zurückgehalten und nur das Nötigste ausgegeben.

    Die Menschen, die im Gesundheitswesen arbeiten, müssen tagtäglich mit der Maske arbeiten, vielfach sogar mit der „Hardcore-Version“ der Masken. Ja, in Intensivbereichen war das bisher so, doch das war eine freiwillige Entscheidung dieser Menschen, dort zu arbeiten.
    Jetzt ist es Pflicht.

    Hast Du an mehreren Tagen hintereinander permanent die Maske getragen, bist damit Stufen gegangen, hast Computerarbeit (auch unter Einsatz einer (Lese-)Brille gemacht, hast mit Menschen gearbeitet etc. und dies auch noch in teils lauten Räumen gemacht?
    Dann könnte es sehr gut sein, dass Du sehr viel anders über das Maskentragen denken würdest.

    Das alles ist wie ein Uhrwerk und hat sehr viele Dimensionen. Nur, dass hier zeitverzögert erst die Rechnung kommen wird.

    Die ganzen Stundungen der Sozialversicherungs- und Finanzamtsbeiträge sind eine lustige Idee, heißt Stundung ja „zeitverzögerte Zahlung“. Das heißt somit auch, dass zu einem späteren Zeitpunkt mehr als „nur“ die üblichen Abgaben zu zahlen sind, was eine Fülle von Kleinst- und Kleinunternehmer/innen treffen wird, denn das geht nur dann, wenn nachher mehr Geld verdient wird/wurde, als vor dem Lockdown.

    Ja, das Ganze böte die enorme Chance, dass es staatliches Geld nur mehr für jene Investitionen gibt, die Ressourcen einsparen, Kreislaufwirtschaft fördern, im Bildungswesen Selbstorganisation und qualitative Wissensaneignung seitens der Schüler/innen fördern, wo wir hinkommen zu einem Grundeinkommen (auch für Klein(st)unternehmer/Innen), wo im Gesundheitswesen endlich mal durchforstet wird nach kostenvergeudenden Maßnahmen und technischen/wirtschaftlichen Fehlentscheidungen (weil z.B. die betroffenen Menschen nicht oder viel zu spät in einen Entscheidungsprozess für die Anschaffung von Geräten eingebunden wurden und werden) und vielem ähnlichem mehr.

    Die Finanzierung des Ganzen wäre äußerst einfach:
    – Geld wird dort versteuert, wo es verdient wird, wo die Umsätze gemacht werden. Somit Schluss mit Steuerflucht der Großunternehmen, egal, ob sie in den USA, in China oder in D, F, I etc. ihren Sitz haben.
    – Schluss mit Steueroasen auch innerhalb der EU/Europas.
    – Einführung der Finanztransaktionssteuer, wie sie NGO’s seit Jahren fordern und nicht in so lächerlichem Ausmaß, wie es heute der Fall ist.
    – Schluss mit Straf-Zoll-Maßnahmen, dafür Aufschläge für alle importierten Güter, die in geringerem Ausmaß als in Europa Umwelt- und Sozialstandards erfüllen (Orientierung dabei an den jeweils höchsten Standards, die in Europa (wenn auch nur in 1 Land) zu finden sind. (Ich führe dieses Konzept hier nicht weiter aus, doch würde es zu einer echten Wettbewerbsgleichheit zwischen europäischen und außereuropäischen Produzent/innen, zu einer Ankurbelung der technologischen Entwicklung und der Sozialstandards in den heutigen Billiglohn-Ländern und auch in Europa innerhalb und außerhalb der EU führen. Gleichzeitig wäre Schluss mit irgendwelchen sinnlosen Zollkriegen.)
    – Und ja, auch Schluss mit Tierleid-fördernden und umweltzerstörerischen Massentierhaltungen (Beispiel Schweinefleischproduktion in D, Eierproduktion in Osteuropa … – da wisst Ihr eh sehr viel mehr, als ich). Dafür Geld dort rein, wo Fleisch, Ei, Milch tierverträglich (oder gar „schamanisch“) und auch umweltverträglich „produziert“ werden (z.B. wie es am Schwarzberger-Hof in Schönau im Mühlviertel als „Lehrbauernhof“ gezeigt und vermittelt wird).

    Doch das alles ist nicht der Fall. Wer Geld in Aktien investieren konnte und ein bisschen klug dabei war, hat satte Gewinne eingefahren in diesem „Casino Börse“.
    Schau Dir die finanzielle Entwicklung der Konzerne, die Aktionen und Hintergründe des IWF, der WHO an. Beobachte/reflektiere doch mal, wie Fachmenschen öffentlich verunglimpft wurden und werden, nur weil sie eine gegenüber dem wissenschaftlichen Mainstream andere Meinung haben, ohne dass diese konträre Meinung auf Sachebene entkräftet wird.
    Schau Dir an, dass 5G in den letzten Monaten massiv ausgebaut wurde und schau Dir (Du bist ja Wissenschaftler) die Studien rund um die Einflüsse von Hochfrequenzwellen wie bisher schon Mobilfunkt und noch viel mehr jetzt 5G an.
    Wenn Du diese verschiedensten Puzzlesteine hernimmst und Dich auf die Fakten-/Sachebene konzentrierst, dann gibt es da eine ganze Reihe von Aktivitäten, die mehr als nur „dumbe Verschwörungstheorie“ sind, die zusammengesetzt ein doch „spannendes Bild“ ergeben.

    Ja, wir sind noch nicht durch und schon gar nicht am Ende des Ganzen.

    Aus meiner Sicht ist Fakt, dass das Ganze jetzt auch enorme positive Chancen bietet für eine Transformation der Wirtschaft, der Gesellschaft, des Gesundheitswesens, der Bildung …
    Doch es gibt auch die andere Möglichkeit.

    Welchen Weg wir gehen, wird sich zeigen.

    Vielleicht ist es an der Zeit, dass wir gemeinsam uns dessen wieder mal bewusst werden, dass das Leben tödlich ist. Dass der Tod zum Leben gehört. Dass wir unser volkswirtschaftliches und gemeinschaftliches Leben so organisieren und uns auch persönlich durch Selbstreflexion, Transformation von Kindheitsprägungen, die heute mehr hinderlich als förderlich sind etc., dass wir es nicht (mehr) nötig haben, das Leben „auf die Pension“ zu verschieben.

    Fakt ist auch, dass es dazu mutige Entscheidungen braucht, dass es dazu politische Entscheidungsträger/innen braucht, die sich – auf welche Weise auch immer – keinesfalls einschüchtern lassen, die auch finanziell unangreifbar sein dürfen/müssen, die Visionen haben und diese anpeilen.
    Und Ja, dazu darf es auch wieder politische Entscheidungsträger/innen geben, die als Wert haben, dem Volk, den Menschen innerhalb der politischen Grenzen und auch dem „Großen Ganzen“ zu dienen, die auch dort aufstehen, wo Geld verschwendet oder gar über Korruption selbstbereichernd auf Kosten der Gemeinschaft gestohlen wird (was letztlich auch zu einer Politiker/innen-Haftung führen würde, dazu führen würde, dass bei einem Korruptionsskandal ein „Schwärzungs-Verbot“ eingeführt wird, dass alle Konten nicht nur der Betroffenen/Verdächtigten, sondern bis hin zum 3. Verwandtschaftsgrad ohne Ankündigung geöffnet werden dürfen).

    „Corona“ kann hier ein Turbo sein für den Weg in Richtung demagogischer Beherrschung (Angst ist ein super Weg dahingehend) oder in Richtung „Neue-Welt-Ordnung“ für letztlich den gesamten Planeten.

    Da fällt mir gerade noch ein: Eigentlich gibt es diese Vision bereits. Niemand muss sie erfinden oder neu erdenken: Die Agenda2030 und die darin festgelegten 17 SDG’s (Sustainable Development Goals).
    Wenn alles politsche, dadurch wirtschaftlich, dadurch oder begleitend dazu das gesellschaftliche Wesen auf die Erreichung der 17 SDG’s, der Umsetzung der Agenda2030 ausgerichtet ist, ja, dann war und ist Corona/Covid19 für uns alle ein Segen.

    Bis es soweit ist, erkläre ich den Tod zum Teil des Lebens, bin gespannt auf die Dinge, die da jetzt noch kommen und leiste nach besten Kräften meinen Beitrag zur Ökologisierung und anderem der Wirtschaft als auch des Lebens.

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