24. September 2022

Anzeige gegen Mensdorff-Pouilly: Waldverwüstung im Jagdgatter

Die SPÖ-Landesregierung im Burgenland will das Gatterjagdverbot aufheben und die Gatterjagd wieder erlauben. Begründung wird keine genannt, aber man versucht die Proteste dadurch zu kalmieren, dass man davon spricht, die Treibjagd im Gatter zu verbieten. Dann sei doch alles ok, oder?

Das kann nur jemand sagen, der entweder nichts von diesen Dingen weiß oder dem die Natur egal ist. Jagdgatter zeichnen sich dadurch aus, dass sie umzäunt sind, und dass daher Wildtiere nicht ein- und aus wechseln können. Und man würde keinen Zaun aufstellen, wenn die Wilddichte innerhalb der außerhalb entsprechen würde oder wenigstens halbwegs durch das natürliche Nahrungsangebot zu erhalten wäre. Die Folge sind wahnsinnig hohe Wilddichten, die unweigerlich zur Zerstörung des Waldes innerhalb des Gatters führen. Ob Treibjagden veranstaltet werden oder nicht, ändert daran gar nichts. Und natürlich leiden die Wildtiere unter den unnatürlich hohen Dichten und der Zerstörung ihres Lebensraums.

Deshalb habe ich jetzt Anzeige gegen Alfons Mensdorff-Pouilly wegen Waldverwüstung erstattet. Landesrat Schneemann sollte sich diese Anzeige – und am besten das Jagdgatter – selbst ansehen. Falls er von einem intakten Wald nicht viel weiß, dann sollte da jemand mit Forstexpertise mitgehen, sodass ihm erklärt werden kann, woran man mit freiem Auge die völlige Vernichtung des Waldes und der Natur in diesem Gatter erkennen kann.

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