28. September 2022

Anzeige wegen Mordversuch bei Gatterjagd Hausbrunn

Ich stand außerhalb des Gatterzauns, völlig legal, und dokumentierte die Tierquälerei bei der Treibjagd im umzäunten Gelände. An einer Stelle befand sich ein Hochstand 60 m eine Waldschneise entlang im Gatter drin. Die beiden Jäger dort sahen mich, beobachteten mich mit dem Fernglas. Dann riss einer das Gewehr hoch und schoss voll in meine Richtung. Irgendwo neben mir pfiff die Kugel vorbei. Zuerst dachte ich an ein Manöver um mich zu erschrecken. Doch der Schuss war echt. Jetzt hat mein Anwalt den Vorfall zur Anzeige gebracht: Verdacht auf Mordversuch bzw. Gefährdung der körperlichen Sicherheit unter besonders gefährlichen Verhältnissen:

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Hier die Bildergeschichte dazu:

Die erste Aufnahme der Serie machte ich um 9:47:08 Uhr. Sie zeigt die Distanz des Hochstands zu mir

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9:47:53 Uhr: der erste Jäger betrachtet mich durch das Fernglas

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9:48:30 Uhr: er gibt das Fernglas seinem Kollegen

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9:49:32 Uhr: Nun schaut mich der andere Jäger mit dem Fernglas an

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Jetzt gehts Schlag auf Schlag. 9:50:26 Uhr, ein Jäger reißt das Gewehr hoch

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9:51:04 Uhr: der Jäger legt auf mich oder zumindest genau in meine Richtung an und schießt! Der andere scheint ihn noch abhalten zu wollen.

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9:51:43 Uhr: der Schuss ist verhallt, der Jäger nimmt das Gewehr herunter

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12 Gedanken zu “Anzeige wegen Mordversuch bei Gatterjagd Hausbrunn

  1. Was lernt man da drauß bei manchen Sachen besser ned zu sehr einmischen. Manche Jäger schießen auf einen, manche Asylanten vergewaltigen einen und manche reden einfach nur weil sie den Klang ihrer Stimme hören wollen.
    Vl hatte der Jäger recht, vl bist ja mit einen Plakat dort gestanden mit nicht ganz so freundlichen Texten, vl ist auch gerade dort ein wild gelaufen. Von mir würden du und der Jäger mal eine ohrfeige bekommen und damit wäre es das.

  2. Sehr merkwürdige Behauptung. Ein Geschoss, dass aus einer Entfernung von 60 Metern abgefeuert wird, pfeift nicht vorbei. Es befindet sich im Überschallbereich und knallt beim Vorbeiflug. Pfeifen tut es höchstens in alten Cowboyfilmen.

    1. @Friesengeist
      Um die Richtigkeit aller Angaben zu prüfen, kannst du beim nächsten Film “Mordversuch in Hausbrunn” selber das Opfer spielen.
      Dafür würde ich sogar Eintrittskarte bezahlen!!!
      Amor

      1. Ich hätte da einen besseren Vorschlag. Ich nehme Dich mal mit in den nächsten Auslandseinsatz- Da kannst Du Dich gerne selbst davon überzeugen. Gruß von einem pensionierten Berufssoldaten, der immer noch als Reservist aktiv ist.

        1. Ach, @Friesengeist! von Ehemaligen und Pensionierten, die nur noch als Hofnarren und Jagdgesellen herumkriechen habe ich die Nase voll.
          Und zwing mich bitte nicht, die Soldaten betreffende Aussage von Kurt Tucholsky zu wiederholen.
          Denn hier reden wir „nur“ von Tiermördern.

          Deine Einladung muss ich leider ablehnen.
          Ich kenne genug Rentner, die von „Auslandseinsatz“ reden, wenn sie zu den Ladyboys nach Thailand fliegen.
          Nicht neue, aber immer wieder peinlich.
          Amor

          1. Ach, so einer bist Du, lieber amor. Schade, dass Du hier nur dampflauderst, beleidigst und keine Argumente rüberkommen- Na wie schön, dass hier auch noch andere Leute mitlesen. Man könnte fast meinen, Du bist ein beauftragter Troll aus Jägerkreisen, der hier die Jagdgegner in Misskredit bringen will. BTW: Bin übrigens selbst kein Jäger.

  3. na ja… am Bild sieht man aber auch das das Gewehr nicht direkt auf das angebilche Opfer gezielt hat.
    Ich gehe davon aus das keine unmittelbare Gefahr auf Leib und Leben gegeben war.
    Hätte es der junge Mann gewollt könnte das “Opfer” ihn nicht mehr verklagen.
    trotzdem keine Art, sowas macht man nicht !!! villeicht sollte solche Eskalationen beiseitig vermeiden !

    1. D..pf – das kann ja nicht Ihr Ernst sein – die Überheblichkeit und Arroganz strotzt aus diesem Kommentar – erbärmlich und armselig..

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