Kommentar zur ORF-Sendung „Am Schauplatz: Märtyrer oder Mafiosi?“

 

Ich bin natürlich froh, wenn die Repression gegen TierschützerInnen in den Medien thematisiert wird und ich achte die Pressefreiheit, d.h. ich anerkenne, dass es von Klenk und Konsorten auch untergriffige Hasstiraden gegen den Tierschutz und insbesondere gegen mich geben wird. Das kann und soll mich aber nicht daran hindern, falsche Darstellungen zu berichtigen und Ausbrüche von kleingeistiger Schrebergartenmentalität zu kritisieren.

Vieles an der Sendung „Am Schauplatz“ vom letzten Freitag war durchaus interessant. Daneben gab es aber auch eine Reihe von Unglaublichkeiten, die kommentiert werden müssen.

Ausgangspunkt: Die Situation im Tierschutz

 

Wem das Schicksal der Tiere ein Anliegen ist, der oder die wird sehr rasch auf die unfassbare Ohnmacht stoßen, die man gegenüber dem schier unermesslichen Ausmaß von Tierquälerei und Tierausbeutung empfindet. Die finanzstärksten Industrien, die einflussreichsten Lobbygruppen und die mächtigsten Politikkreise blockieren jeden Fortschritt im Tierschutz, man läuft permanent gegen eine Betonwand. Ausnahmslos alle, die im Tierschutz aktiv sind, werden diese völlige innere Verzweiflung kennen. Das ist der Ausgangspunkt im Tierschutz.

Stellt man sich der Tierausbeutungsmaschinerie nun in den Weg, weil man sie wenigstens kurzfristig aufhalten will, dann entdeckt man rasch die Grenzen von Rechtsstaat und Gerechtigkeit. Diejenigen aus Tierindustrie und Jägerschaft, denen man im Weg steht, greifen ohne zu zögern zur Gewalt. Die Polizei behandelt einen ganz anders, als in einer Demokratie und nach dem Gesetz vorgesehen, und schützt einen oft nicht nur nicht, sondern kriminalisiert die TierschützerInnen. Die Richterschaft hat mehrheitlich unendliches Verständnis für die angeblich „provozierte“ Gewalt der ansonsten braven BürgerInnen und TrägerInnen der Gesellschaft aus Tierindustrie und Jägerschaft. Der Schutz durch Menschenrechte und Grundfreiheiten, den man in der Gesellschaft haben sollte, wird sehr rasch hohl und löst sich in Luft auf, wenn man sich für Tiere engagiert.

Hedonistischer Egoismus und kleinbürgerlicher Kleingeist

 

Ein Mensch, der überhaupt kein Verständnis für das Anliegen des Tierschutzes hat und einfach nicht nachfühlen kann, wieso unsereins sich tatsächlich selbstlos und verzweifelt für dieses Ideal opfert, schließt vom eigenen hedonistischen Egoismus auf andere: Wenn sich TierschützerInnen als Opfer stilisieren, nachdem sie verprügelt wurden, dann macht ihnen das Ganze offenbar Spaß, dann ist das Kalkül. Wenn sie im Rahmen von Demos die öffentliche Ruhe stören, dann sind sie Systemfeinde. Ein kleinbürgerlicher Kleingeist nimmt grundsätzlich an keinen Demos teil. Er hält stattdessen seinen Schrebergarten sauber, das Gras genau so hoch wie beim Nachbarn, dass ja keine Halme auf den Güterweg ragen. Sieht er jemanden, der sich nicht so obrigkeitshörig verhält wie er, der sich nicht den allgemeinen Regeln ohne Murren unterwirft, reagiert er mit Abscheu, Ablehnung und Denunziation.

Kürschner-Innungsmeister Otmar Sladky

 

In der „Am Schauplatz“-Sendung durfte der Innungsmeister der Kürschner ohne kritische Gegenfrage vom „Terror gegen mein Pelzgeschäft“ sprechen. Noch heute würde er sich im Schock an einen Tag vor 6 (!) Jahren erinnern, der ihn traumatisiert hatte.

Faktischer Hintergrund: In den Jahrzehnten der Existenz von Sladkys Pelzgeschäft gab es nur einmal, ein einziges Mal, vor 6 Jahren am hellichten Tag eine Demo vor seinem Geschäft. 5 Personen hielten ein Transparent, verteilten Flugblätter und riefen im Sprechchor dass Pelz Mord sei. Nach 30 Minuten beschwerte sich damals eine benachbarte Schrebergärtnerin, ihr Kind wolle Nachmittagsschlaf halten, und die Polizei unterband jede weitere Lautäußerung.

Diese harmloseste aller harmlosen Ausdrucksformen der verfassungsmäßig geschützten Meinungs- und Demonstrationsfreiheit ist für Sladky „Terror“. Die „Am Schauplatz“-Redakteurin Nora Zoglauer hörte ihm aber nur andächtig zu und stellte keine kritische Frage, was er denn von Demokratie hält. TierschützerInnen wurden mit seinen Aussagen nicht konfrontiert. Im Kontext müssen die ZuseherInnen glauben, Sladky habe tatsächlich einen Terroranschlag durchlitten.

„Korrekte“ Pelztierhaltung?

 

Innungsmeister Sladky durfte in der Sendung auch minutenlang darüber fantasieren, dass früher alles schlecht war in der Pelztierhaltung, insbesondere in China und im Ostblock, aber heute gäbe es eine „korrekte“ Pelztierhaltung und damit sei alles erledigt. Keine TierschützerInnen durften in der Sendung diesen Blödsinn richtigstellen. Sladky bezieht seine Rohpelze aus Skandinavien, und gerade dort habe ich monatelang Pelzfarmen gefilmt und konnte belegen, dass die Zustände für die Tiere so schlimm sind, wie in allen Pelzfarmen weltweit, wie in China und sonstwo.

Nora Zoglauer in der Sendung zeigte dann eine VGT-Kundgebung mit Videofilmen aus Pelztierfarmen und kommentierte das so: „Solche Bilder werden von Tierschützern gerne in der Öffentlichkeit gezeigt, um auf die Qualen der Pelztiere hinzuweisen. Die Tierschützer sprechen in solchen Fällen gerne von Tier-KZs.“

Statt uns also sachlich die Aussage des Innungsmeisters kommentieren zu lassen, wird seine fachliche „Expertenmeinung“ zwar mit unseren Bildern konterkariert, das allerdings mit einer abfälligen Bemerkung versehen. In Wahrheit redet niemand von uns von „Tier-KZ“, es ist eine Grundsatzentscheidung des VGT schon vor über 10 Jahren, diese Phrase nicht zu benutzen. Den ZuschauerInnen soll also wieder suggeriert werden: diese Leute wollen nur provozieren, sie zeigen grausliche Bilder, die mit der heutigen „korrekten Haltung“ nichts zu tun haben, und sind einfach unheimlich geil drauf, Menschen zu stören und zu schockieren.

„Am Tag wurde demonstriert, in der Nacht gab es Sachbeschädigungen“

 

Mit diesen Worten, die genau die Anklage des Staatsanwalts wiedergeben, leitet die „Am Schauplatz“-Sendung ihren Bericht über eine arme Pelzhändlerin ein, die „€ 100.000 Schaden“ hätte und „alle 2-3 Monate einen Anschlag“ erleiden habe müssen.

Faktischer Hintergrund: Bei dieser Kürschnerin hat es, wie im Tierschutzprozess herauskam, nicht ein einziges Mal eine Demo gegeben. Ihre angebliche „Anschlagsserie“ war ein Scherz, tatsächlich hatte sie überhaupt keinen finanziellen Schaden. Der Höhepunkt: die angeblich angezündete Hecke ihres Privatgartens war eine Silvesterrakete, die sich dorthin verirrt hatte! Nachlesen kann man ihre Einvernahme im Tierschutzprozess als Besitzerin des Pelzgeschäftes „Trachtenmaus“ am 49. Prozesstag: http://tierschutzprozess.at/tierschutzprozess-49-tag/.

Alle Kampagnen des VGT von Sachbeschädigungen begleitet?

 

Das könnte man meinen, wenn man diese „Am Schauplatz“ Sendung unvoreingenommen ansieht. Mit den Worten „in diesem Zeitraum [unserer Kampagne] kam es dann auch zu zahlreichen Sachbeschädigungen“ gegen die Firma Kleider Bauer wird erklärt, warum „eine SOKO zur Verhinderung der Anschläge“ gegründet habe werden müssen.

Faktischer Hintergrund:

  • Bei praktisch ausnahmslos allen Kampagnen des VGT gibt es keine Sachbeschädigungen
  • In nur wenigen Monaten unserer langjährigen Kampagne gegen Kleider Bauer hat es dort auch Sachbeschädigungen gegeben
  • Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Wr. Neustadt gegen uns haben vor Beginn unserer Kampagne gegen Kleider Bauer eingesetzt
  • Die SOKO wurde mit der Aufgabe gegründet, alle administrativen Möglichkeiten auszuschöpfen, um die Kundgebungen gegen Kleider Bauer zu verhindern
  • In Wien, Innsbruck und Graz wurden friedliche DemonstrantInnen vor Kleider Bauer von bezahlten Schlägern angegriffen und schwer verletzt
  • Im selben Zeitraum gab es zahlreiche Sachbeschädigungen gegen den VGT, 3 Mal wurde der Vereinsbus mit Farbe übergossen, die Scheiben eingeschlagen, die Schlösser verklebt

Die „armen“ PelzverkäuferInnen

 

Die „Am Schauplatz“ Sendung präsentiert die PelzverkäuferInnen als eine leidende Gruppe, die nach all dem Terror, den Zerstörungen ihres Eigentums, ohne Schutz dasteht. Sladky darf nach dem Freispruch im Tierschutzprozess unwidersprochen über uns zweifelnd sagen: „Ob alle wirklich so unschuldig sind, wie sie sich darstellen? […] Während der Prozessgeschichte kam es zu keinerlei Aktivitäten [Anschlägen]“.

Faktischer Hintergrund:

  • Die angeblichen Sachbeschädigungen gegen Pelzgeschäfte sind mehrheitlich aufgebauscht und erfunden, das Schadensausmaß lächerlich überzogen, wie der Tierschutzprozess gezeigt hat
  • Gegen aktive TierschützerInnen und den VGT gibt es wesentlich mehr Sachbeschädigungen und Anschläge, ohne dass das die „Am Schauplatz“ Redakteurin interessiert hätte
  • „Während der Prozessgeschichte“ wurden einige Sachbeschädigungen bei Kleider Bauer bekannt, weder davor noch danach gab es mehr „Aktivitäten“
  • Die TierschützerInnen vom VGT wurden mit allen nur erdenklichen Ermittlungsmaßnahmen durchleuchtet. Hätte irgendjemand von uns eine Straftat gesetzt, wäre das mit Sicherheit herausgekommen.

Die Strategie des VGT ist, sich schlagen zu lassen?

 

Ein Höhepunkt kleinbürgerlichen Kleingeistes in dieser Sendung war die Darstellung von Gewalt gegen uns als von uns absichtlich provoziert und gewünscht: „Die Strategie der Tierschützer: man provoziert so lange, bis die Jäger die Geduld verlieren und im besten Fall vor laufender Kamera völlig ausrasten“ sagt Zoglauer zu Szenen von brutalster Gewalt gegen uns. Das ist ein Zynismus, der seinesgleichen sucht. Die Opfer schwerster Gewalt werden zu Tätern, weil sie die Gewalt ja absichtlich provoziert haben!

Faktischer Hintergrund: Opfer von Gewalt zu werden, sei es von JägerInnen, PelzfarmerInnen oder Zirkusleuten, ist immer schwer traumatisierend. Immer erlebt man in solchen Situationen Todesangst, man zittert am ganzen Körper, man verzweifelt. Ich selbst wurde bereits mehr als ein Dutzend Mal von solchen Leuten so schwer verletzt, dass ich ins Spital musste. In Österreich haben ein Schweinebauer eine Aktivistin und ein Jäger auf einer Treibjagd einen Tierschützer jeweils mit dem Schrotgewehr angeschossen. Einmal war ich persönlich Augenzeuge, wie ein Jäger einen Tierschützer bei einer Aktion gegen seine Jagd ermordet hat. Man muss wirklich ahnungslos dumm und/oder ein kleinbürgerlicher Kleingeist sein, um auf die Idee zu kommen, dass sich TierschützerInnen in solchen Situationen gerne schlagen, anschießen oder gar töten lassen! Und was sollte das Filmen dieser Gewalt für einen großen Effekt haben? Meistens zertrümmern die AngreiferInnen auch gleich unsere Kameras. Überlebt einmal eine den Angriff und ist der Gewaltakt zu sehen, dann hat das keinerlei Konsequenzen. Weder gibt es die große Aufregung in der Öffentlichkeit, noch werden die GewalttäterInnen zur Rechenschaft gezogen. Alle Ermittlungen zu Anzeigen zu den in der Sendung gezeigten Filmausschnitten von Gewalt wurden von der Staatsanwaltschaft umgehend eingestellt. Fakt ist, dass man TierschützerInnen nach Belieben misshandeln kann, die TäterInnen werden von Polizei, Justiz und offenbar auch dem ORF geschützt und verstanden.

„Terror“ im Tierversuchslabor?

 

Erstaunlich: ein Tierexperimentator darf seine Sicht eines „Terroranschlags“ in seinem Tierversuchslabor schildern, ohne dass die andere Seite zu den Behauptungen zu Wort kommt. Nicht nur seien „maskierte Leute im Tierstall“ gewesen, Pfefferspray wäre von den AngreiferInnen eingesetzt worden und hätte arme, unschuldige TierexperimentatorInnen mit Asthma fast getötet. „Zurück blieben Martin Balluch und andere Tierschützer, offensichtlich zufrieden ob des Tumults“, sagt Zoglauer im Kommentar. Da ist er wieder, der Vorwurf, wir würden unsere Aktivitäten nur durchführen, um möglichst viele Leute zu provozieren und zu stören, weil uns das einfach unheimlich belustigt. Sinn machen diese Aktionen in Zoglauers Augen offenbar keinen, Tierschutz als selbstloses Anliegen bleibt für sie unnachvollziehbar.

Faktischer Hintergrund:

  • Die Aktion verlief von Tierschutzseite her völlig friedlich.
  • Die AktivistInnen gingen mit Atemmasken in den Tierbereich, um die Versuchstiere und ihr Leid zu dokumentieren. Anschließend verließen sie wieder friedlich diesen Ort.
  • Im oberen Stockwerk waren 4 TierschützerInnen, die Fotos vom Rattenversuchslabor machten. Sie wurden vom Gesprächspartner von Zoglauer angegriffen, von seinen KollegInnen mit Pfefferspray angesprüht und schwer gewürgt. Die Würgemale konnten wir danach auf einem Foto festhalten. Ohne sich zu wehren ergriffen die TierschützerInnen daraufhin die Flucht.
  • Der Pfefferspray wurde also von den TierexperimentatorInnen selbst eingesetzt!
  • Bis heute nutzen diese Leute ihren eigenen Pfefferspray als Propagandamittel, um den Tierschutz zu kriminalisieren. Die „Am Schauplatz“ Redakteurin Nora Zoglauer lässt sich offensichtlich gerne hineinlegen und fragt bei uns nicht nach, wie es wirklich war. ORF Wien Heute berichtete damals übrigens: „Tierschützer sind in das Krebsforschungszentrum eingedrungen und drohen Giftgas freizusetzen“
  • Ich wurde in 8 Punkten wegen übler Nachrede von Zoglauers Gesprächspartner geklagt. Ich konnte jeden einzelnen Punkt meiner Behauptungen mit Dokumenten aus dem Versuchslabor beweisen. So musste mir das Gericht Recht geben. In der Sendung wird das so dargestellt, als seien die Gerichte unverständlicher Weise einseitig pro Tierschutz. Leider ist das Gegenteil der Fall.

Von der Sendung bleibt also ein schaler Nachgeschmack zurück. Wer sich selbst ein Bild machen will, kann das in der TVthek noch für ein paar Tage lang tun:

http://tvthek.orf.at/programs/1239-Am-Schauplatz/episodes/4540959-Am-Schauplatz

17 thoughts on “Kommentar zur ORF-Sendung „Am Schauplatz: Märtyrer oder Mafiosi?“

  1. Anonym says:

    Was der Kürschner, der arme Irre, da von sich gegeben hat, war stellenweise nicht mehr lustig.

    Ich kann nur sagen, ich hab die Doku dennoch in jedem Fall eindeutig so wahr genommen dass die Tierschützer die sind für dich ich Sympatie entwickelt habe dadurch.

    Ich hab erhlich gesagt mich mit dem Tierschutzprozess bis dato nie auseinander gesetzt und bin dann über den Schauplatz gestolpert. War also nicht schon voreingenommen.
    Und wie gesagt meine Meinung nach der Doku war klar pro Tierschützer. Ich denke es wurde genug krankes und abartiges der Irren (z.B. Kürschner) erwähnt das denen jegliche Sympathie nimmt.

    Was aber sowieso hinfällig ist, ich meine jeder Mensch der einigermaßen normal im Hirn ist findet es auf krankste Weise abartig Pelz zu fördern oder das töten von Tieren zu genießen (Jagd). Von daher glaube ich hat so eine Doku da wenig Einfluss auf das Denken der Leute. Entweder man ist normal und empfindet für Lebewesen, oder man ist krank und es fehlt einem im Hirn offensichtlich dieser Mechanismus. Die Meinung dazu wird sich so oder so nicht ändern glaube ich.

    Was die Zoglauer angeht, dass sie bei dem Kürschner nichts gesagt hat ist mir auch negativ aufgefallen.
    Ansonsten ist sie mir am Schauplatz immer neutral erschienen.

    Übrigens, was ist denn das bitte für ein kapitales Vieh, was gebt ihr dem denn zu fressen, Super Mario Schwammerl? http://www.youtube.com/watch?v=6HOo451ACQg&feature=player_detailpage#t=3289
    Spass, hätt nie gedacht dass Schweine so groß werden können, das ist ja größer als so manches Ponny!

  2. Walter R. says:

    Die Redakteurin Nora Z. des ORF ist nur ein Werkzeug ihrer Firma. Jedwede journalistische Bildung dürfte ihr vermutlich fehlen. Sie liebt es, wie der Blinde von der Farbe zu reden und will mit dem Medium ORF einseitig Partei nehmen. Dies durfte ich selbst feststellen, da diese in einer Familienangelegenheit mich zum Unmenschen erklärt hat.

    Der sozialdemokratische ORF mit seinen Marionetten und den ständigen Wiederholungen ist eine Zumutung für intelligente, weltoffene Menschen.

  3. Norbert says:

    Sehr geehrter Herr Balluch,
    ich habe vor kurzem Ihr Buch „Tierschützer-Staatsfeind“ gelesen und werde es auch meinen Bekannten weiterempfehlen. Bei vielen Abschnitten mußte ich innehalten,weil Tränen mir die Sicht nahmen.Ich kann Ihnen hier nur herzlich für Ihr ehrenvolles Tun danken und Ihnen versichern,daß Sie sehr viele Sympatisanten haben.
    Zuletzt siegt immer die Wahrheit und das Gute.
    Alles Gute und viel Glück,
    Norbert

  4. Sigrid says:

    Danke für euer Engagement!!!

  5. Martin C. says:

    @Janko: Treffender Kommentar.

  6. Janko says:

    Sehr geehrter Hr. Balluch,

    ich kann Ihre Zurückhaltung hier nicht nachvollziehen?

    „Von der Sendung bleibt also ein schaler Nachgeschmack zurück.“

    Ein schaler Nachgeschmack?

    Meiner Meinung nach war das schlicht und einfach schlechter Journalismus, der auch dadurch nicht besser wird daß man vom ORF nichts besseres gewohnt ist.

    Hab mich am Tag der Sendung schon hier darüber ausgelassen: http://www.facebook.com/kobuk/posts/147615288712177

    J.

  7. Gustl says:

    Einen schalen Nachgeschmack hat Balluchs Rohr-Lamento gegeben. Wer sich zu laaange am Rohr festhält, darf sich nicht über mangelnde direkte Konfrontation beklagen.

  8. Susanne V. says:

    Nora Zoglauer wurde am 16. März 1977 in Wien geboren. Von 1983 bis 1995 besuchte sie die Rudolf Steiner-Schule in Wien Mauer mit einem Schwerpunkt für künstlerische Erziehung. (http://tv.orf.at/schauplatzgericht/schauplatzgericht_moderator/story) Das sagt schon einiges über sie aus, das ist ein schlimmes Schicksal; wenn man gelesen hat was Rudolf Steiner so alles schrieb weiß man das.

    Ich habe mir die Sendung nicht angesehen, aber aufgrund dieses Kommentars werde ich in Zukunft sehr vorsichtig sein, was Informationen vom ORF betrifft.

    Das Problem
    ist, dass viele Leute diese Sendung gesehen haben werden, aber wenige werden diesen Kommentar lesen.

    Genau das ist das Problem all jener die sich gegen diejenigen richten welche kein Gewissen haben und denen es nur um ihre eigene Brieftasche geht. Sie haben die Medien in der Hand und deshalb hört man ihnen zu und glaubt ihnen.

  9. daniel says:

    unglaublich was sich manche leute erlauben…tierschützer lassen sich mit freude erschiessen? dazu fällt mir eigentlich nur ein sehr bekanntes zitat ein… „es gibt 2 dinge die unendlich sind…“

  10. Andrea says:

    Ich habe die Sendung gesehen und finde, dass ihr großartige Arbeit leistet! Sie, Martin, haben eine internationale Karriere aufgegeben, um Tiere zu retten, das ist total zu bewundern. Ich lebe schon vegan, sonst wäre ich jetzt umgestiegen. Alles Güte weiterhin, Spende folgt.

  11. Blanka Nowak says:

    Macht weiter, ihr habt viele, viele Unterstützer ! Lasst euch niemals kleinkriegen, die Tiere brauchen euch ! Und unser Staat – geh bitte, wo ist da noch ein Fünkchen Demokratie ? Immer feste drauf auf die, die sich für die Schwachen und Wehrlosen einsetzen ! Ihr habt meinen größten Respekt !!!

  12. Martin C. says:

    Schon der Titel der Sendung war reichlich unpassend gewählt. Entweder fehlt es der Redakteurin am Talent für Recherche, am Gespür für objektive Berichterstattung und/oder auf den ORF wurde bei diesem Thema gewaltig Druck ausgeübt … – und er hat diesem kläglich nachgegeben. Menschen ohne engeren Tierschutzbezug konnten bei der Sendung leider nur einen falschen Eindruck – von der großartigen und selbstlosen Arbeit der TierschutzaktivistInnen – gewonnen haben.

    Das Verhalten dieses unzumutbaren Staatsanwalts ist wohl ein Paradebeispiel für die Geisteshaltung im Landesgericht Wr. Neustadt.

  13. Johannes says:

    Danke.

  14. Johanna says:

    Ein großes Dankeschön, daß Ihr Euch so für die wehrlosen (!) – das darf man ja nicht vergessen, Tiere können sich nicht wehren ! – Tiere einsetzt. Schimpf und Schande erduldet und Eure Existenz aufs Spiel setzt. Das bedarf eines großen Herzen !

  15. vielen, vielen Dank für diese Klarstellung. In meiner persönlichen Wahrnehmung seid Ihr alle Helden. Ich habe mich nach der Sendung entschlossen den VGT mit einer monatlichen Spende zu unterstützen!

  16. Emil says:

    Vielen Dank für diese dringend nötige Klarstellung!

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