Alfons Mensdorff-Pouilly

Parlamentarische Anfrage zur polizeilichen Sperrzone um das Jagdgatter Mensdorff-Pouilly

Am 7. November 2015 fand die erste Gatterjagd der Saison bei Mensdorff-Pouilly in Bildein statt. Zu meiner Überraschung hatte die Polizei doch tatsächlich eine Sperrzone im 200 m Umkreis um das Gatter erklärt. Das bedeutet, dass kein Mensch bis zum Gatterzaun herangehen durfte, außer Mensdorff-Pouilly selbst, seine Jagdgäste und die TreiberInnen. Die Polizei errichtete zahlreiche Straßensperren und exekutierte diese Verordnung mit allen Mitteln. Seltsam, dass ein Jäger einen solchen Sonder“schutz“ genießt. Ein Schelm, wer da einen Zusammenhang mit seinen politischen Beziehungen vermutet.

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Wenn die Polizei die Dienstnummer nicht hergibt

§ 30 (1) Sicherheitspolizeigesetz (SPG) verpflichtet die BeamtInnen, BürgerInnen gegen die sie amtshandeln auf Verlangen ihre Dienstnummer zu nennen, und zwar im Normalfall durch Übergeben einer Karte. Der Sinn ist klar, so soll es den BürgerInnen möglich sein, mit rechtlichen Schritten gegen die BeamtInnen vorzugehen, wenn sie sich unfair behandelt fühlen. Dienstnummer statt Namen ist schon eine Konzession an die BeamtInnen, um anonym zu bleiben, obwohl ja das für BürgerInnen oft nicht gilt, die müssen sehr wohl ihre persönlichen Daten hergeben, wenn eine der in § 35 (1) SPG genannten Voraussetzungen vorliegt.

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Audiobericht Prozess Mensdorff-Pouilly gegen mich heute in Güssing

Geklagt wurde ich, in Zukunft die Dokumentation der Jagden von Mensdorff-Pouilly zu unterlassen, und zwar mittels Drohne, durch montierte Kameras oder nach unbefugtem Betreten. Die dazugehörige Einstweilige Verfügung hatte der Richter bereits abgelehnt. Beim heutigen Prozess schlug er gleich einen Vergleich vor. Zwei der drei eingeklagten Vorwürfe, das Montieren von Kameras und das Fliegen mit einer Drohne, seien entweder nicht beweisbar oder verjährt. Schließlich unterschrieb ich, nicht unbefugt das Jagdrevier um Luising und Hagensdorf betreten zu wollen, ohne deswegen zu erklären, dass ich das bereits einmal getan hätte. Unmittelbar nach dem Prozess schlug mir Mensdorff-Pouilly vor, die Reform des Burgenländischen Jagdgesetzes abzuwarten und danach zu verhandeln, wie die Jagd in der nächsten Saison aussehen könnte. Ich halte Gespräche immer für besser als Konfrontation, aber Herr Mensdorff-Pouilly ist ganz offensichtlich sehr gut darin, einen um den Finger zu wickeln. Wir werden sehen. Erschreckend war wieder einmal, dass das LVT Burgenland mit zwei Beamten „inkognito“ im Gerichtssaal anwesend war und sich sehr für die dortigen TierschützerInnen interessierte.

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Offener Brief an die Bezirkshauptfrau von Güssing, Nicole Wild

Nicole.Wild@bgld.gv.at

Sehr geehrte Frau Bezirkshauptfrau Dr. Wild,

die Jagdsaison ist vorüber und nun ist klar, dass Herr Mensdorff-Pouilly sämtliche der tausenden von Fasanen, Rebhühnern und Stockenten, die er sich Mitte August 2015 aus Ungarn hatte liefern lassen, Zug um Zug zum Abschuss ausgesetzt hat. Und das auch in Österreich, deutlich nach dem letzten erlaubten Termin jeweils 2 Wochen vor Beginn der Schusszeit. Wir haben Sie auch darüber informiert, dass Herr Mensdorff-Pouilly in seinem Jagdgebiet insgesamt 25 Fasankisten fix montiert hat, davon 17 in Österreich, in die er die Fasane setzt, um sie dann unmittelbar vor den Schützen auszulassen. Kistlfasane nennt man das. Herrn Mensdorff-Pouillys Jagdaufseher Armin Szabo bezeichnete sie als „Auswilderungsräume“. Das sagt wohl alles.

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Eine weitere Anzeige gegen Mensdorff-Pouilly wegen Tierquälerei

Alfons Mensdorff-Pouilly versucht es sich zu richten. Seine Machenschaften im Jagdrevier in Luising sind sehr vielen Menschen bekannt und bisher haben sie alle Augen zugedrückt, auch die Bezirkshauptmannschaft Güssing. Diese leistet ihm sogar Schützenhilfe und schüttet mich, statt ihn, mit Strafverfügungen wegen angeblicher Verwaltungsübertretungen zu. Faktum ist, dass er sehr viele Fasane, Enten und Rebhühner nach Beginn der Schusszeit ausgesetzt hat. Und dass er Fasane mit Schnabelsperren und Rebhühner mit kupierten Schnäbeln hatte. Und dass er Fallen mit Lebendködern aufgestellt hatte. Und dass er in seinem Jagdgatter gefangenen Tieren unnötige Qualen zufügt. Er versucht sich nur so durch zu lavieren, dass er das in Österreich Verbotene alles auf den ungarischen Teil seines Jagdreviers schiebt. Das ist natürlich nicht wahr, dass er nur in Ungarn so handelt, aber es liefert den Behörden eine gute Ausrede, nichts zu unternehmen. Aber selbst wofür im Verwaltungsrecht kein Verbot steht, kann man nach dem Strafrecht verfolgt werden. Zwar gibts natürlich auch für die Behörde einen gewissen Freiraum, wie sie das einschätzt, aber dennoch ist die Staatsanwaltschaft Eisenstadt nun aktiv geworden und hat mich zur Einvernahme vorgeladen, siehe oben.

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Anzeige gegen Mensdorff-Pouilly: illegales Aussetzen von Zuchtfasanen

Und wieder konnten wir eindeutig belegen, dass Alfons Mensdorff-Pouilly illegal Zuchtfasane aussetzt. Für alle mit einem Funken Verstand, die seine gefüllten Fasanerien sehen, ist das sowieso klar. Als Haustiere wird er sich diese Fasane nicht halten, zumal sie nach Ende Jänner alle verschwunden sind. Aussetzen darf er sie legal längst nicht mehr. Aber woher kommen wohl die hunderten Fasane, die Woche für Woche aus denselben kleinen Feldern getrieben und geschossen werden? Wachsen Fasane vielleicht aus dem Boden? Oder werden sie nicht doch vor der Jagd in diese Felder gesetzt? Und genau dabei haben wir die Jagdhelfer schon mehrmals erwischt. Vor Beginn der Schusszeit sind TierschützerInnen durch diese Felder gegangen und es war kein einziger Fasan darin zu sehen. Jetzt werden Woche für Woche jeweils etwa 40 Tiere in diesen Feldern geschossen. Ein klarer Fall von Tierquälerei und Übertretung des Jagdgesetzes!

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Alfons Mensdorff-Pouilly klagt mich wegen Besitzstörung, samt einstweiliger Vorkehrung

Gerade kam ein 23 seitiges Konvolut per Email herein. Das Bezirksgericht Güssing lädt zur Verhandlung am 26. Jänner 2016. Grund: eine Klage von Alfons Mensdorff-Pouilly höchstpersönlich gegen mich wegen Besitzstörung in 5 Fällen und auf einstweilige Vorkehrung, d.h. das Gericht solle mir das Betreten seines Grundes untersagen bis das Urteil gefällt ist. Mensdorff-Pouilly trotz allem also wieder in Klagslaune, vielleicht noch schnell, bevor er für 3 Jahre hinter Schwedischen Gardinen verschwindet. Wie auch immer, die Klage ist sehr schwach. Er behauptet, ich hätte an 5 Tagen Besitzstörung begangen, kann dafür aber kein einziges Foto liefern. Dabei bin ich immer offen aufgetreten, wurde sofort erkannt und alle JägerInnen hatten immer Kameras dabei. Nur, ich war halt nie auf seinem Besitz, sondern habe immer nur von der öffentlichen Straße aus dokumentiert, meistens sogar mit einigen PolizeibeamtInnen um mich herum. Wir werden ja sehen, was der Richter dazu sagt. Einer von Mensdorff-Pouillys Zeugen ist übrigens ein Beamter vom Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung. Na da kennen sich ja zwei!

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Neue Anzeige gegen Mensdorff-Pouilly: Waldschaden, Gatterzaun geschnitten, übermäßige Fütterungen

Ist nicht wieder Montag? Zeit für die nächste Anzeige gegen Alfons Mensdorff-Pouilly. Aber Spaß beiseite, es ist wirklich ungeheuerlich, was dieser Mensch in seinem Jagdrevier in Luising alles aufführt. Jetzt haben wir entdeckt, dass „jemand“ ein Wildschweingatter in Ungarn direkt an der Grenze in einer Weise aufgeschnitten hat, dass die Tiere genau in das Jagdrevier von Mensdorff-Pouilly laufen. Und dort, in diesem Wald an der Grenze südlich von Deutsch Bieling, türmen sich die Futterstellen für die Wildschweine. Da gehts um LKW-Ladungen, die da abgekippt wurden. Dabei gehört ihm dieser Wald nicht, sondern den besitzen einige BürgerInnen der Umgebung. Der Wald wird zwangsbejagt, und zwar von Mensdorff-Pouilly, der aber durch seine Art der Jagd, nämlich Wildschweine aus „zufällig“ aufgeschnittenen Gattern aus Ungarn in sein Revier zu locken und mit tonnenweise Nahrung zu mästen, vorsätzlich den Wald brutal schädigt. Aber das ist ihm ja egal, hauptsache es gibt viele Wildschweine abzuballern.

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Mensdorff-Pouilly hat in Österreich illegal Fasane und Rebhühner ausgesetzt: Anzeige!

Und ewig grüßt das Murmeltier! Es ist wieder Montag, Zeit die Behörde auf die illegalen Machenschaften eines Herrn Alfons Mensdorff-Pouilly und seiner Jagdaufseher und Jagdhelfer vom vergangenen Wochenende hinzuweisen. Vorletzten Freitag vor 10 Tagen wurden Fasane an der ungarisch-österreichischen Grenze in fixierte Kisten gestopft und ausgesetzt. Einige dieser Fasane sind nun in Österreich. Doch letztes Wochenende hat Mensdorff-Pouilly erstmals seine Fasane und Rebhühner in seinem österreichischen Jagdrevier ausgesetzt, um sie zu beschießen. Das ist eindeutig illegal. Wir haben schon so oft bei der Bezirkshauptmannschaft Anzeige wegen der gesetzwidrigen Fasanhaltung erstattet, aber nichts hat sich geändert. Vielleicht behauptete Mensdorff-Pouilly, die Fasane würden nur in Österreich gehalten, aber in Ungarn ausgesetzt, und das ginge die Behörde nichts an. Jetzt haben wir den Beweis: er sitzt sie natürlich sehr wohl in Österreich aus. Und wir haben sogar Fotos von Fasanen in seinen Fasankisten. Insgesamt 25 haben wir in seinem Jagdgebiet gefunden, 17 davon in Österreich. Diese Kisten sind in jeder Hinsicht illegal: viel zu klein für die Fasane, dienen sie ausschließlich zum Aussetzen der Fasane direkt für die Jagd. Und das ist eindeutig verboten! Wenn die Behörde jetzt nicht aktiv wird, ist es Zeit für eine Anzeige wegen Amtsmissbrauch!!

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Strafanzeige gegen Mensdorff-Pouilly Jagdaufseher und die Polizei wegen Amtsmissbrauch und Nötigung

Es geht um den Vorfall vom 20. November 2015 im Jagdrevier von Alfons Mensdorff-Pouilly in Luising. Ich wurde mit meinem Auto auf öffentlicher Straße vom Jagdaufseher des Herrn Mensdorff-Pouilly und dessen Helfern blockiert und mehr als 30 Minuten festgehalten. Die von mir per Notruf zu Hilfe gerufene Polizei ging nicht nur nicht gegen die Jagdhelfer vor, sondern verhinderte ihrerseits danach noch über eine weitere Stunde meine Weiterfahrt. Und das ohne jeden ersichtlichen rechtlichen Grund. Offenbar will man nur Herrn Mensdorff-Pouilly unterstützen und den Tierschutz schädigen. Dagegen richtet sich diese Anzeige:

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