Ein kritischer Blick auf Almen

Die Bauernschaft und die Jägerschaft trompeten seit Erscheinen des ersten Wolfes in Österreich unisono, dass es nur die Alternative gäbe Wolf oder Almen. Beides vertrage sich nicht. Nun, erstens stimmt das überhaupt nicht. Wer einmal in den rumänischen Südkarpaten wandern war, wird bestätigen, dass dort überall bewirtschaftete Almen sind, und gleichzeitig alle Reviere mit Wolfsrudeln besetzt. Also sind die österreichischen Almbauern und Almbäuerinnen entweder zu blöd, Wolf und Almwirtschaft zusammen zu bringen, oder sie verweigern es absichtlich, aus Rumänien zu lernen. Vielleicht haben sie auch einfach keinen Respekt vor der Natur und wollen ohne Rücksicht nutzen, was sie können. Oder sie sind zu faul, umzudenken.

Wie auch immer, so baut ihr Schlachtruf „Wolf oder Alm“ darauf auf, dass man Almen für etwas Positives und Schützenswertes hält. Und tatsächlich gibts da eine Folklore, dass Almen irgendwie toll und naturnah wären. Dieser seltsamen Fantasterei möchte ich diesen Blog widmen. Nein, Almen sind grauenhaft. Sie zerstören Natur, verletzen und töten Menschen, und sie verhindern jede erholsame Wanderung. Bevor ich ins Detail gehe, möchte ich dennoch betonen, dass es für die betroffenen Rinder sicher besser ist, auf einer Alm zu sein, als – wie die restlichen 8-9 Monate des Jahres sowieso – unten im Tal in einem Stall, womöglich auch noch am Hals angekettet.

  1. Almen töten Menschen. Wiederholt sind auf Almen in den letzten Jahren Menschen von Rindern zertrampelt und getötet worden. Das betrifft zwar in erster Linie Menschen, die mit Hunden wandern, aber auch Kinder in Tragegurten. Seltsamerweise werden Rinder, wie ich selbst erst letzte Woche erleben musste, auch ziemlich aggressiv, wenn man mit einem Kleinkind in der Tragetasche vorbei wandert. Wenn fast überall Rinder gehalten werden, wird so die Wanderung mit einem Kleinkind zum Spießrutenlauf. Vielen Dank, liebe Almbauern und -bäuerinnen!
  2. Almen töten Menschen. Almen sind ja kein Naturraum. Sie entstehen durch Rodung von Bäumen und Latschen. Oft durch Brandrodung. Was bleibt ist eine Freifläche ohne Bannwald. Und das kann im Winter gefährlich werden. Regelmäßig sterben Menschen in Lawinen auf Almen, wie z.B. erst letzten Winter, weil sich ohne Bannwald Lawinen lösen, über die Freifläche fegen und Schi- oder Schneeschuhwanderer einfach töten. Vielen Dank, liebe Almbauern und -bäuerinnen!
  3. Almen verletzen Menschen. Auf Almen leben Rinder, oft über 100. Und die hinterlassen überall ihren Kot. So eine Kuhflade ist eine zeitlang sehr rutschig, wie eine Bananenschale, insbesondere wenn sie noch innen feucht ist. Eine Freundin von mir ist versehentlich auf eine solche Kuhflade getreten und hat sich dabei den Meniskus zerstört. Er wurde operativ entfernt und wenig später bekam sie ein Keramikknie. Vielen Dank, liebe Almbauern und -bäuerinnen!
  4. Almen verletzen Menschen. Almen sind oft abgezäunt. Das soll verhindern, dass die Rinder von einer zur nächsten Alm wechseln und sich dadurch mischen. Diese Zäune sind nicht selten mit Stacheldraht versehen. Will man da drüber steigen, kann man sich leicht verletzen. Eine Wanderkollegin stach sich einmal ein solches verschmutztes Drahtstück in den Oberschenkel, sodass sich eine Blutvergiftung entwickelte. Vielen Dank, liebe Almbauern und -bäuerinnen!
  5. Almen sind Kothaufen. Wer mit einem Hund auf einer Wiese spazieren geht, ist zumeist gesetzlich verpflichtet, den Kot des Hundes wegzuräumen. Nicht so bei Rindern auf der Alm. Dabei produziert ein Rind so viel Kot wie 20 Hunde. 100 Rinder auf einer Alm entsprechen also 2000 Hunden! Und so schauen unsere Berge auch aus! Will man über eine Alm auf einen Gipfel wandern, muss man oft 100 Kothaufen oder mehr übersteigen. Will man rasten, muss man den unerträglichen Kotgestank ertragen. Und oft gibt es keinen Platz mehr, sich hinzusetzen und den Rucksack abzustellen. Wer, bitte schön, wandert gerne in einer derart zugeschissenen Natur? Kein normaler Mensch, jedenfalls. Vielen Dank, liebe Almbauern und -bäuerinnen!
  6. Almen fördern die Erosion. Die alpinen Vereine werden nicht müde, die Wanderer dazu anzuhalten, insbesondere im Bereich alpiner Rasen auf den Wegen zu bleiben. Der Grund ist einfach: alpine Rasen, deren Narbe durch schwere Schuhe zerstört wurde, wachsen nur wenige Zentimeter pro Jahr wieder zu. Gehen mehrere Menschen also über dieselbe Rasenfläche, bricht bald der Rasen dauerhaft auf. Es fehlt dann das Netzwerk von Wurzeln, um die Erosion aufzuhalten. Man sieht das oft an steileren Stellen, wo Wanderer Abkürzungen nehmen. Im Extremfall rutscht dann der Hang weg. Umso schlimmer ist das aber bei Rindern! Die gehen natürlich, wo sie wollen, auch abseits von Wegen, und überall auf den Almen findet man Erosion und zerstörte Grasnarben. Vielen Dank, liebe Almbauern und -bäuerinnen!
  7. Almzäune zerschneiden Lebensräume. Die meisten Almen sind abgezäunt, wie gesagt, um das Wechseln der Tiere von einer zur anderen Alm zu verhindern. Aber Zäune zerschneiden den Naturraum. Wildtiere laufen im Dunkeln dagegen und verletzen sich am Stacheldraht. Einmal habe ich gesehen, wie ein Reh so schnell in einen Almzaun gelaufen ist, dass es sich das Genick gebrochen hat. Vielen Dank, liebe Almbauern und -bäuerinnen!
  8. Almen haben überdüngte Böden. Auf den allermeisten Almen werden deutlich mehr Tiere gehalten, als die Natur dort an Kot verträgt. Das Gebirge ist von vornherein ein sehr sensibles Ökosystem. Die harschen Winter und die kurzen Sommer machen es den Lebewesen schwer, dort zu bestehen. Eine drastische Überdüngung, wie das auf den meisten Almen jährliche Praxis ist, führt zu einer Versauerung des Bodens und vernichtet autochthone Pflanzengesellschaften. Vielen Dank, liebe Almbauern und -bäuerinnen!
  9. Almen schädigen das Klima. Es ist seit langem bekannt, dass die Rinderhaltung ein massiver Klimakiller ist. Die Haltung auf Almen verbessert da die Klimabilanz nicht, zumal das CO2-Äquivalent ja in Form von Methan aus den Mägen der Rinder kommt. Aber ich spreche von den Almen an sich. Und die sind, wie gesagt, durch Rodung entstanden. Ein Wald, vor allem ein alter Wald, bindet aber sehr viel CO2 in seinen Holzstämmen. Ohne Wald fehlt diese CO2-Senke und die Klimakrise beschleunigt sich. Das trifft auch auf Almen oberhalb der Baumgrenze zu. Dort wachsen nämlich Latschen, die auch Stämme von 20 cm Durchmesser und mehr bilden können. Auch die würden tagaus tagein CO2 aus der Atmosphäre ziehen. Aber aufgrund der Almen gibt es diese Latschenfelder nicht mehr und die Klimakrise wird verschlimmert, statt behoben. Vielen Dank, liebe Almbauern und -bäuerinnen!
  10. Almen vernichten Wald. Es erstaunt mich immer wieder, wie offensichtlich für viele Menschen hierzulande der Skandal ist, dass im Regenwald brandgerodet wird, um Weiden für Rinder zu erzeugen. Aber die Brandrodung unserer heimischen Bannwälder, um via Almen ebenfalls Weiden für Rinder zu erzeugen, soll irgendwie gut und naturverträglich sein? Nein, Ökosysteme werden dadurch zerstört, hier wie da. Umfragen ergeben seit 20 Jahren bereits, dass die Menschen für ihre Erholung eine Landschaft mit 80 % Wald bevorzugen. Durch die Vernichtung des Waldes schädigen Almen also nicht nur die Natur, sondern verhindern auch die optimale Erholungswirkung für Menschen. Vielen Dank, liebe Almbauern und -bäuerinnen!
  11. Almen erfordern Forststraßen. Almzubringer nennen sie das. Und es sei selbstverständlich notwendig. Von wem könne man verlangen, zu Fuß auf die Alm zu gehen? Noch dazu mit Rindern? Die Folge sind Forststraßen, die schon im Wald zur Holzgewinnung die schlimmsten Narben in die Natur reißen, die aber über der Baumgrenze überhaupt nur mehr den Almen geschuldet sind. Jeder kleinste Winkel wird erschlossen, jede wunderschöne Almwiese mit Baggern zu einer Großbaustelle, deren Resultat eine oft 5 m breite, unterschotterte Straße ist. Befahren zumeist von faulen Jäger_innen, die zwar von der Natur schwärmen, aber in Wahrheit heute keinen Schritt mehr gehen wollen, um Tiere zu erschießen. Überall gibt es mittlerweile Bürgerinitiativen gegen diese Almzubringer. Menschen wollen die letzten Reste unberührter Natur retten. Doch die Almwirtschaft fährt über diese Bedürfnisse rücksichtslos drüber. Vielen Dank, liebe Almbauern und -bäuerinnen!
  12. Almen verseuchen das Quellwasser. Wie wunderschön, wenn klares Wasser direkt aus dem Berg sprudelt. Nichts schmeckt besser! Außer es sprudelt auf einer Alm. Dann darf man das Wasser nicht trinken, sondern muss es abkochen, wie z.B. auf der Henaralm im Toten Gebirge. Wer es dennoch einfach so trinkt, darf kotzen gehen, wie mein Wanderkollege. Jeder Wanderführer warnt davor, aus einem Bach zu trinken, in dessen Oberlauf eine Alm liegt. Und aus gutem Grund. Vielen Dank, liebe Almbauern und -bäuerinnen!
  13. Almen produzieren massenweise Fliegen. Wer auf hochalpinem Rasen wandert, wird normalerweise wenig Fliegen antreffen. Im Almbereich kann man sich kaum hinsetzen und jausnen, weil da so viele Fliegen kommen. Die Erklärung ist einfach. Fliegen legen ihre Eier auch in Kothaufen und Kuhfladen. Dort schlüpfen dann die Gülle- und Kotmaden, die sich am Kot gütlich tun, zu Fliegen werden und wieder ihre Eier legen. Kein Wunder, dass nicht nur die Kühe sondern auch die Wanderer auf der Alm im Fliegenschwarm ertrinken. Vielen Dank, liebe Almbauern und -bäuerinnen!

Wie ist das mit Wölfen? Töten die regelmäßig Menschen, oder verletzen sie? Zerstören die Ökosysteme, verschandeln die Natur, kacken unsere Berge zu, vernichten den Wald und bedrohen das Klima? Wenn – ja, wenn! – es darum ginge, Wald oder Wolf, dann wäre die vernünftige Antwort klar: der Wolf ist ein positiver Faktor im Ökosystem und keine Gefahr für Menschen, die Alm ein extrem negativer Faktor und sehr wohl eine Gefahr für Menschen.

Das einzige Argument, das für Almen vorgebracht werden kann, ist, dass eine Wiese im Mittel eine größere Artenvielfalt aufweist, als ein Wald oder ein Latschenfeld. Auch wenn die Wiese künstlich geschaffen wurde. Naja, es gibt gerade über der Baumgrenze sehr viele natürliche Wiesen, die ohne die Überdüngung durch Almen sogar eine viel größere Artenvielfalt hätten. Und unter der Baumgrenze sind die natürlichen Wiesen nur deshalb rar, weil die Menschheit in ihrer unendlichen Weisheit die großen Säugetiere ausgerottet hat, wie den Auerochsen und den europäischen Steppenbison bzw. deren Hybrid, das Wisent, die solche Freiflächen schaffen würden. Diese Tiere wären mir 1000 x lieber, als die Haufen domestizierter Rinder aus der Hochleistungszucht, ob für den Fleischansatz oder die Milchproduktion, auf den Almen. In den Südkarpaten bin ich wilden Bisons begegnet, die mühsam nachgezüchtet und dort wieder ausgesetzt worden sind. Es war ein wunderschönes Erlebnis. Bei der Begegnung mit den völlig verkoteten Almen dreht sich mir der Magen um.

Und das ist meine Vision: weg mit den Almen, eine vegane Gesellschaft ohne Rindernutzung, und wieder Einbürgerung von Auerochse und europäischem Bison. Rumänien zeigt, dass zumindest Letzteres funktionieren könnte. Würden wir vegan leben, dann könnten 75 % der Ackerflächen wieder renaturiert werden. Genügend Platz für Wolf, Bär, Luchs und Bison!

Eine interessante Utopie aus berufenem Munde, die diese Vision auf die Spitze treibt, beschreibt Tim Flannery in seinem Buch „Europa. Die Ersten 100 Millionen Jahre“. Ganz ohne Almen. https://martinballuch.com/europa-ein-plaedoyer-fuer-wildnis-und-gegen-die-invasive-nutzung-der-natur/

Wissenschaftliche Referenzen und weitere Fakten zu diesem Beitrag finden sich hier: https://martinballuch.com/fakten-zu-ein-kritischer-blick-auf-almen/

139 thoughts on “Ein kritischer Blick auf Almen

  1. Josef R. says:

    Lieber Martin, der nicht sieht was in den Bergen abläuft ist blind überall Kühe und Scheunen, soweit man sieht, die Nutztiere in den letzten 20 Jahren haben sich mehrfach vermehrt, es gibt kein Weg mehr, wo man nicht an eine Scheune vorbei gehen muss. Das ist Fakt und keine Erfindung oder Illusion. Die Winter Sportler die die meisten (Stecks essen) sehen in Winter keine Tiere, die sind in den Scheunen untergebracht und denen ist es auch egal was dort im Sommer abläuft wichtig ist das die Pisten wieder gut beschneit sind und die Lifte funktionieren.
    Die Wildtiere sind es allen Milchbauer egal, am beste ohne als mit. Ich hoffe das die durch Korona auch zu Vernunft kommen und das Bestand der Kühe entsprechend der Nachfrage reduzieren, ganz Europa ist mit Milch aus Deutschland und Österreich überflutet, das wird auf Dauer zu niedriger Preise führen.
    Die Politik sollte die Milchwirtschaft nicht mehr Subventionieren es soll die Nutztierhaltung nicht mehr rechnen das ist der einzige Ausweg aus dieser Misswirtschaft.
    Danke für deine Arbeit und so weiter, es sind sehr viele die dich unterstützen wir sind dabei!!!!!!!
    Schöne Grüße aus Bayern

  2. Frank Stolze says:

    Ohne die Almen gebe es dort oben keine bzw wenig Kleintiere. Ihr Beitrag ist nur dumme Meinungsmacherei und basiert nur auf Halbwahrheiten! So etwas nennt sich Tierschützer!
    Einfach Idiotisch !!!

  3. Martin Balluch says:

    @Frank Stolze
    Studie? Das Gegenteil ist laut einer Studie der Fall, gerade was Kleintiere betrifft. Diese Studie habe ich hier zitiert: https://martinballuch.com/fakten-zu-ein-kritischer-blick-auf-almen/

  4. Thomas says:

    Martin Balluch
    Ich finde ihren Kritischen Blick auf Almen sehr interessant. Sie weisen auf Probleme hin, die es in der Almwirtschaft noch zu bewältigen gibt, bzw. warum diese abgeschafft werden sollen. Allerdings finde ich, dass sie die Sache nicht richtig angegangen sind. In ihrem zweiten Absatz zählen sie die Gründe auf, warum sie Almen nicht mögen. Nun glaube ich aber nicht, dass Almen dafür da sind, wofür sie sie halten, nämlich als Naturreservat oder Erholungsort.

    Die ersten Punkte beschreiben die Gefahren von almen auf Menschen. Das wird daran liegen, dass Almen nie dafür ausgelegt worden sind, als Touristenattraktion zu dienen. Ob es ihnen nun passt oder nicht, Almen sind grundsätzlich Weideflächen für Weidetiere. Wenn man sich den Weidetiere nähert, tut man, dass immer auf eigene Gefahr. Man muss bedenken, dass diese Tiere nicht zum Spaß oder als Attraktion dort grasen, sondern es handelt sich dabei um die Arbeit den Landwirten, der damit seinen Lebensunterhalt erwirtschaftet. Die Erscheinung, dass Almen bewirtschaftet werden, reicht erst seit kurzer Zeit, wegen den hohen Tourismusaufkommen, zum Leben. Auch wenn sie es so darstellen, als ob Almen Gemeischaftseigentum sind, so haben so gut wie alle Almen einen Privaten Besitzer, der diese Bewirtschaftet. Wenn man also über eine Alm geht, ist es so als ob man durch einen Garten, nein, eigentlich ist es so, als ob man durchs Büro, durch den Arbeitsplatz durchspaziert. Das wenigste was diese Almbauern verlangen ist, etwas Respekt, und das Einhalten von Maßnahmen, sodass es erst gar nicht so weit kommt, dass eine Kuh jemanden angreift. Die Alternative wäre, dass Landwirte ihre Almen für die Öffentlichkeit Sperren, was ihnen vielleicht ja eigentlich gefallen dürfte.
    Die Geschichten, von Verletzungen und dem Reh will ich gar nicht genauer Kommentieren. Wenn sie wirklich am Waldrand wohnen, wüssten sie vielleicht, dass das Agile und flinke Reh kein Problem mit Zäunen jeglicher Art haben.
    Als nächstes Meinen sie, dass das Abholzen auf der Alm zu Lawinenabgängen führen kann. Grundsätzlich richtig, aber erstens braucht man ein gewisses Gefälle, damit Lawinen ausgelöst werden können. Falls Lawinengefahr besteht, müssen Maßnahmen gesetzt werden, sollten dabei Menschenleben verletzt werden, wie z.B. das Künstliche Sprengen oder eine Verbauung. Es scheint, dass die ebenfalls, wie bei den Almen, die Gefährlichen, ungesicherten Lawinengefährlichen Schneepisten bevorzugen, auch wenn Experten sie davor warnen. Dazu wurden die meisten Almen vor hundert Jahren angelegt. Eine unglaublich starken boom an Almen wäre ich mir nämlich nicht bewusst.
    Zum Punkt Überdüngung habe ich noch nie etwas ähnliches gelesen. Wie soll der Kot von Tieren, die sich normalerweise in viel größeren Herden bewegen, die Erde überdüngen. Überdüngung tritt normalerweise nur ein, wenn er nicht mit Wasser oder Unverdauten Pflanzenresten, wie im Kuhkot verdünnt ist. Besonders schön beobachtet man, dass, wenn man einen Misthaufen abträgt, und im nächsten Jahr genau dieses Fleckchen Erde doppelt so hoches Grass steht.
    Sie sprechen auch über den Verlust von Wald. Dass sie, dass Holzschlägern in Europa mit dem Abholzen des Amazonas Regenwaldes zu vergleichen ist lächerlich. Erstens sind die Flächen, die im Amazonas verloren, gehen um ein vieles größer als Österreich selbst, so ist auch das Ökosysthem ein ganz anderes. Kurz, Im Amazonas gebiet gibt es keine Humusschicht, was bedeutet, dass der Boden nach kurzer zeit nicht mehr bestellbar ist. Anders in Europa, wo Aufforstungsprogramme laufen. Wenn sie gegen Forststraßen sind, sollten wir vielleicht auch die Hauptstraße zu ihrem Arbeitsplatz renaturieren?
    In den Letzten Absätzen sprechen sie von dem Wiederspruch von Natur und Alm. Und sie haben recht. Almen stehen der Natur im weg. Allerdings tun, dass auch alle Städte der Welt. Eine der Fragen, die sich die Menschheit in diesem Jahrhundert beantworten muss, ist, wie viel von der Erde benötigen wir für uns und wie viel geben wir der Natur. Auf diese Frage habe ich keine Antwort, aber ich kann sagen, dass ihr weg nicht zu ihrem angestrebten ziel führt. Als Beispiel meinen sie, dass Kühe wegen ihrem methanausstoß nicht auf Almen gehalten werden sollen, richtig? Währe es nun nicht sinnvoller eine Artgerechte Haltung vorzuschreiben, sodass Fleischfabriken geschlossen werden müssen, und dass halten von Tieren Teurer wird. Nicht nur wird der Preis steigen, auch die Anzahl der Kühe selbst, von denen Es übrigens ca. eine Milliarde gibt. Was ich damit meine ist, dass, ja, Almen sind keine Naturresorts, aber sie leben mit der Natur in Einklang. Auf der Fläche, die Abgeholzt wurde gedeihen Almkräuter, die oft als gefährdete Art eingestuft werden. Auch andere Tiere und Pflanzen nutzen diese künstlich geschaffene Ökonomische Nische. Sie haben recht, dass wir die Großen Weidetiere in Europa ausgerottet haben. Diese wieder einzuführen mag in Rumänien funktionieren, aber als Künstlicher Ersatz dieser Nische Taugen die Kühe und Schafe auch etwas, außerdem sind sie ihre Lebensgrundlage. Wir sperren die Tiere ja nicht ohen Grund ein. In Europa wurden eben alle Naturgebiete vom Menschen gebändigt, um unseren Heutigen Lebensstandard zu ermöglichen Ich will nicht sagen, dass diese Entscheidung gut oder Schlächt war, nur ist es zu spät für reine Natur. Wir müssen im einklang mit der natur leben, aber dafür muss die menschheit als auch die Natur kompromisse schließen.
    Sie Schlagen vor, die gesamte Weltbevölkerung vegan zu ernähren. Nun können die ganzen Almbauern in ihrer Alm kein Getreide oder Gemüse im großen steal anbauen. Das wiederum bedeutet, dass wir diese Lebensmittel aus Südlichen Ländern wie Brasilien, der eben den Regenwald abholzt, importieren. Was glauben sie was speichert mehr CO2, ganz Europa oder der Amazonas. Ich tippe auf den Regenwald. Dazu kommen noch die Transportaufwände. Dazu sollten sie wissen, dass die meisten schiffe pro Tonne und Kilometer gleich viel Treibstoff verbrauchen wie auf LKW, nur dass bei Schiffen keine Schadstofffilter verwendet werden. Man sieht also, Natur und Umweltschutz sind sehr kompliziert, und die Almen sind sicher nicht die Bösen in der Geschichte.
    PS: Wenn sie Natur sehen wollen besuchen sie einen Nationalpark und keine Alm, da werden sie eher fündig!

  5. Martin Balluch says:

    @Thomas
    Vielen Dank für Ihren konstruktiven Beitrag. Immerhin, da ist Diskussion möglich.
    Ich darf noch auf die Hintergrundfakten und Quellen zu dem Artikel hinweisen, die ich hier angeführt habe: https://martinballuch.com/fakten-zu-ein-kritischer-blick-auf-almen/

    Es gibt einen zentralen Punkt, in dem wir differieren. Sie scheinen zu sagen, die Leute, die die Alm errichtet haben (durch Rodung, Schwengen und Bewirtschaftung) waren sozusagen zuerst da und haben daher das Vorrecht. Sie können die Alm jetzt als ihren Besitz bezeichnen und beliebig nützen, und wem das nicht gefallt, der kann dagegen leider (oder zum Glück) nichts machen, es geht jedenfalls niemanden etwas an. Dann gehen Sie sogar so weit, zu sagen, dass die Alm für die Almbauernschaft wie das Büro für Angestellte in der Stadt ist. Nach dieser Sicht ist die gesamte Welt in private Parzellen aufgeteilt und jeweils den Privatbesitzer_innen überlassen, was damit geschieht. Dann erwähnen Sie noch Nationalparks, die dann offenbar den winzig kleinen Bereich ausmachen, bei dem alle mitreden dürfen und der dem Schutz der (unberührten?) Natur dient.

    Ich halte diese Sicht für katastrophal. Sie wissen sicher, dass es Nationalparks erst seit den 1980er Jahren in Österreich gibt. Davor wären also in Ihrem Bild überhaupt keine Regionen in Österreich als Natur geschützt und zur Erholung da. Darf ich einen Vergleich bemühen: plötzlich, sagen wir, wird das Wasser privatisiert, oder die Luft. Wer trinken oder atmen will, muss zahlen. He, was fallt Ihnen ein meine Luft zu atmen, das ist als würde ich Ihr Auto benützen! Merken Sie das Problem? So wie atmen und Wasser zu trinken in meinen Augen ein Grundrecht ist, so ist auch das freie Betreten von Naturlandschaften ein Grundrecht. Man kann einem Tier wie dem Menschen nicht den freien Zugang zur Natur verwehren. Zwar kann man diesen oder jenen Bereich ausnehmen, weil er absolut notwendig zum Überleben der Menschen ist (irgendwo müssen sie wohnen, irgendwas müssen sie essen). Das trifft aber auf Almen eben nicht zu. Almen sind eigentlich mitten in Naturlandschaften. Und Almen sind nicht notwendig. Sie machen immerhin 20 % (!!!) der gesamten Grundfläche Österreichs aus. Das ist ungeheuer viel!

    Mein Lieblingsbeispiel ist der Fall Donnersbach in den Niederen Tauern. Dort hat ein Deutscher, der sich „Baron“ nennt, 20.000 ha Grund gekauft, um viele Millionen Euro. Und das letzte Mal, wie ich dort war, hat er jedenfalls noch alles nur mögliche unternommen, um andere Menschen daran zu hindern, seinen Grund zu betreten. Überall stehen Tafeln mit Betretungsverboten, mit Warnungen, mit Verboten Schwammerl und Beeren zu sammeln, und es gibt plötzlich zahlreiche Zäune und Wanderwege sind durch Wildgatter abgeschnitten. Ist das in Ihren Augen ok, dass da jemand steinreicher daher kommt und einfach die Natur aufkauft und alle Menschen, auch die Einheimischen, die dort seit Jahrzehnten wandern, einfach auszusperren versucht? Seit den 1970er Jahren gibt es mit § 33 Forstgesetz die Wegefreiheit im Wald. Davor durfte man niemandes Privatgrund betreten, und da fast der gesamte Wald in Österreich jemandem gehört, hätte man eigentlich fast nirgends wandern dürfen. Finden Sie das ok? Den Garten anderer darf man ja auch nicht betreten etc.

    Auf der anderen Seite gibts mittlerweile in der Steiermark, wo diese 20.000 ha liegen, ein Wegefreiheitsgesetz, das es jedem Menschen erlaubt, im Ödland über der Baumgrenze zu campen, zu zelten und zu machen, was ihnen beliebt. Ausgenommen sind wirtschaftlich genutzte Flächen, also Almen. Das beweist in meinen Augen, dass es nicht um Besitz geht. Auch der Gipfel des Großglockner ist in Privathand und wenn Privatbesitz nie betreten werden dürfte, könnte der Großglockner gesperrt werden. Oder wollen Sie Personen in Ihrem Wohnzimmer sitzen haben? Mit anderen Worten: jeder Mensch dürfte die Wildnis nutzen, gäbe es nicht die Almnutzung (für Produktion von Rinderprodukten) und die Forstwirtschaft (deshalb das eingeschränkte allgemeine Betretungsrecht von Wäldern z.B. mit Lagerverbot im Dunkeln). Die Jagdwirtschaft steht dem natürlich auch im Weg.

    Eine zukünftig idealer oder deutlich besserer Umgang mit der Natur wäre die Außernutzungstellung von großen Gebieten. Momentan passiert das bereits im kleinen Rahmen und der Staat zahlt sogar Abfindungen. Aber das sollte im großen Rahmen passieren. Die Rindernutzung in Österreich ist, erstens, in jeder Hinsicht sowieso zu intensiv, und zweitens unnötig und eine Tierquälerei (Transport, Schlachtung, Trennung von Verwandten und Bekannten, erzwungene Schwangerschaft etc.). Man müsste die Almnutzung also drastisch einschränken können. Diesen Konflikt gibt es übrigens auch in jedem Nationalpark. Im NP Kalkalpen waren ursprünglich 49 Almen und es sind noch immer 20, die genutzt werden. Wenigstens dort sollte die Almnutzung endlich aufhören. Und die Forstwirtschaft müsste stark eingeschränkt werden: keine Forststraßen, keine Kahlschläge, ökologischer Waldbau, Mischwälder und vor allem nutzungsfreie Zonen. Dass der Waldanteil in Österreich wächst ist nur scheinbar gut. Was wachsen sollte, sind Waldgebiete, die nicht mehr genutzt werden.

    Und zuletzt irren Sie, wenn Sie meinen, würden wir alle vegan, dann müssten wir irgendetwas importieren. Das Gegenteil ist der Fall. Wären wir alle vegan, müssten wir 75 % der Ackerflächen nicht mehr bewirtschaften, weil die dem Anbau von Futtermitteln dienen. Die einzige Möglichkeit für Österreich in der Lebensmittelproduktion autark zu werden, ist durch eine weitgehend vegane Ernährungsweise.

  6. Ich says:

    Um eines klar zu stellen. .. durch Kuhfladen wirft keine Kuh ihr ungeborenes Kalb weg. Es ist der hundekot den manche Besitzer einfach in der weide liegen lassen. Es kann dabei auch die Kuh sterben. Daran sollten Sie auch mal denken wenn sie schreiben Kuhfladen sind gefährlich. Lg

  7. Christian says:

    Zugegeben auch ich finde die Formulierung der Punkte zu populistisch – aber andererseits erreicht >90% unserer Bevölkerung nur noch mit Populismus.

    Die Kommentare dazu sind aber zum überwiegenden Teil noch schlimmer. Kein einziger der sich ernsthaft mit einem der Punkte auseinander setzt. Wenn es denn alles kompletter Unsinn ist, wäre es doch ein leichtes Punkt für Punkt objektiv zu wiederlegen und Herrn Balluch damit ordentlich Wind aus dem Segel zu nehmen.

    Almwirtschaft und Jagd „schön und gut“. Wenn man das als Tradition bezeichnen möchte dann sollte man es auch traditionell betreiben und hier insbesondere auf den Geländewagen und Forststraßenbau verzichten. In der Schweiz fahren die Jäger zum Teil mit dem MTBs auf die Jagd weil Autos (für alle) verboten sind.
    Geht bei uns halt nicht weil wir in Österreich der Meinung zu sein scheinen dass ein Rad mehr Schäden anrichtet als die Land- und Forstwirtschaft im Alpinen Raum … es muss also präventiv überall erst mal verboten werden.

    Was ich dann gar nicht verstehe ist, wie man Rinder z.B. in Hochmooren bei im Toten Gebirge südlich vom Hochmölbing halten kann. Auf der einen Seite weist man auf die „überragende Bedeutung“ dieses Naturraumes aus Sicht des Naturschutzes hin:
    https://www.verwaltung.steiermark.at/cms/beitrag/11680676/74837620/

    Auf der anderen Seite sind dort nicht nur die Wege teilweise komplett zertrampelt und verschissen sondern natürlich auch die Bereiche um die natürlichen Lacken.

    Bemerkenswert ist an der Stelle auch dass der Gesetzgeber hier kein Auslaufen solcher Nutzungen in sensiblen Lebensräumen andenkt. Das entsprechende Gesetz von 1991 sieht natürlich unbefristete Ausnahmen vor.

  8. Romed says:

    Zusammenfassend kann man zu deinem Blog nur sagen, der Mensch ist das Problem… Danke liebe Menschen….

  9. Daniel says:

    Wenn dir etwas an unseren Almen nicht passt bleib halt einch unten!

  10. Martin Balluch says:

    @Daniel
    Sehr intelligent: Und wenn Dir was an einem Öltanker nicht passt, der Leck schlägt und das Meer vergiftet, dann bleib doch einfach daheim und geh nicht im Meer schwimmen!
    Nein. Lass Du doch einfach die Wildnis in Ruhe! Wir brauchen Wildnis dringend. Die Wildtiere brauchen Wildnis dringend. Es muss auch einen Platz für Wolf, Bär, Luchs, Murmeltier, Bison, Elch und andere Wildtiere geben. Also die domestizierten Tiere auf die Weide im Tal und die Berge werden wieder zur Wildnis. DAS ist der richtige Weg!
    PS: Das ist nicht „Eure“ Alm. Die Natur und die Berge gehören niemandem oder allen. Oder eben den Wildtieren.

  11. Ich says:

    Ich finde auch dass Sie lieber in der Stadt bleiben sollen… statt Bauern als dämlich darzustellen. Ausserdem haben Wanderer in kuhweiden nichts zu suchen, noch dazu in abgezäunten und mit Verbotsschildern versehenen.

  12. Joachim H says:

    Ach Sie haben doch mehr Meinung als Ahnung! Ihre Argumentationen sind komplett undurchdacht und reine Hetze! Wer so, wie man bei uns sagt, deppat is, dass er auf einem Kuhfladen ausrutscht oder gegen einen Stacheldrahtzaun fliegt, hat auf der Alm schlicht und einfach nichts verloren! Außerdem wirken mir Ihre Geschichten und Ihre Freunde ziemlich erfunden. Dafür dass Sie allesmögliche ins Internet stellen, wundert es mich, dass Sie das „vermeintliche Reh mit dem Genickbruch“ nicht fotografiert und in Ihren tollen Blog gepostet haben ;). Einerseits sich voll und ganz für den Tierschutz einsetzen (was ich toll finde!) und sich andererseits über Kühe auf Almen beschweren.

  13. Joachim says:

    Zweiter Anlauf: Ach Sie haben doch mehr Meinung als Ahnung! Ihre Argumentationen sind komplett undurchdacht und reine Hetze! Wer so, wie man bei uns sagt, deppat is, dass er auf einem Kuhfladen ausrutscht oder gegen einen Stacheldrahtzaun fliegt, hat auf der Alm schlicht und einfach nichts verloren! Außerdem wirken mir Ihre Geschichten und Ihre Freunde ziemlich erfunden. Dafür dass Sie allesmögliche ins Internet stellen, wundert es mich, dass Sie das „vermeintliche Reh mit dem Genickbruch“ nicht fotografiert und in Ihren tollen Blog gepostet haben ;). Einerseits sich voll und ganz für den Tierschutz einsetzen (was ich toll finde!) und sich andererseits über Kühe auf Almen beschweren.

  14. Martin Balluch says:

    @Joachim H
    Und der Abschuss von 7000 Murmeltieren pro Jahr, damit die Kühe auf der Alm nicht in Löcher steigen, das soll kein Tierschutzproblem sein?

  15. Alex says:

    Herr Balluch,

    dass was Sie hier versuchen zu verbreiten ist einfach Hetze gegen die Almbauern gemischt mit Argumenten die kaum absurder sein können, ich glaube Sie wissen ganz genau das ihre Aussagen Humbug sind und erhoffen sich dadurch von der Gesellschaft ein wenig Aufmerksamkeit. Liege ich richtig ?

    Lg

  16. Martin Balluch says:

    @Alex
    Eine Reaktion bei Menschen wie Ihnen, zumindest wie Sie durch Ihr Kommentar zu sein wirken, ist eh sinnlos. Aber etwas zum Nachdenken: Sind Sie der Ansicht, dass es mir zusteht, Almen zu kritisieren, oder finden Sie nein, das dürfe einfach grundsätzlich nicht sein und Punkt. Falls Sie ernsthaft behaupten wollen, Almen hätten ausnahmslos positive Auswirkungen und deshalb könne es ganz grundsätzlich keine berechtigte Kritik geben, dann mache ich Sie darauf aufmerksam, dass auf Almen in Österreich pro Jahr 7000-8000 Murmeltiere geschossen werden, weil ihre Wohnlöcher Kühe bedrohen würden. Für einen Tierschützer, das müssen sogar Sie zugeben, ist das negativ. Aha, haben wir also eine berechtigte Kritik.
    Abgesehen davon: Wissen Sie was Hetze ist? Offenbar nicht.

  17. Rosa Eichel says:

    Bleibts einfach in der Stadt, wenn ihr euch über paar Fliegen und Kuhfladen aufregts. Das tut echt beim Durchlesen weh…

  18. Martin Balluch says:

    @Rosa Eichel
    Woraus schließen Sie, dass ich in der Stadt lebe? Ich empfinde das als überaus eigenartig, dass es so normal in manchen offenbar dörflichen Kreisen ist, Menschen aus der Stadt abzuwerten und zu beschimpfen. Schauen wir uns die Statistik an, sind Menschen im Dorf signifikant häufiger ungebildet, engstirnig, anti-ökologisch, essen weniger bio, sind weniger vegetarisch und mehr konservativ statt progressiv. Mit anderen Worten: ohne den demografischen Wechsel von Land (vor 100 Jahren noch 90 % der Menschen) zur Stadt (heute umgekehrt), während sehr viele Fortschritte unserer Gesellschaft in Sachen Menschenrechte und Ökologie nicht möglich gewesen.
    Und dennoch: ich lebe nicht nur auf dem Land sondern am Waldrand mitten in den Bergen.
    Und zur Almbauernschaft: lassts die Zerstörung der Natur, bleibts im Tal und lassts die Kühe unten auf der Weide. Die Wildnis den Wildtieren!

  19. gnemar says:

    Punkt 1 bis 4, entbehrlich.
    Der Rest durchaus diskussionswürding.
    Interessant das Punkt 11, von ehemaligen Bauernbünderln forciert und vom trotteligem Steuerzahler finanziert werden.

  20. Landwirt says:

    Mich entsetzten solche Kommentare wie deiner.

  21. Landwirt says:

    Martin Balluch
    Für so viel Egoismus fehlen mir echt die Worte.

  22. Marcel Müller says:

    Traurig Traurig solche orgistionen wie ihre gehören verboten Tierschützer sind nichts anders als nichtsnutze die in ihrem Leben sonst nichts auf die reihe bringen.

  23. Ägidius Kogler says:

    Schämen Sie sich Herr Balluch!! So einen Scheiß zu verbreiten verdient lebenslangen Arrest.
    Ägidius

  24. Natalija says:

    Ich bin wirklich entsetzt über die Kommentare hier. Carnismus und Speziesismus in Perfektion. Mir erschließt sich wirklich nicht, wie Naturliebhaber und -kenner so sehr die Scheuklappen aufhaben können. Vielen dank, Martin, für deine Arbeit und das Teilen deiner Beobachtungen und Schlussfolgerungen!

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Lesen Sie den vorherigen Eintrag:
Die Flucht in den Urwald!

In Österreich gibt es schon ganz erstaunlich schöne Naturjuwelen! Natürlich, wir haben keine großen Urwälder mehr, aber wie ein Fleckerlteppich...

Corona-Isolation: 3 wunderschöne Monate im Wald!

Also für mich war die durch Corona erzwungene Isolation ein Segen. Ich durfte 3 wunderschöne Monate mit meiner Familie im...

Schweine: die erschütternde Vollspalten-Realität hinter dem Stroh-Vorzeigestall

In zweifacher Hinsicht wird mir übel, wenn ich diese Fotos, die man dem VGT zugespielt hat, durchsehen muss. Erstens, weil...

Schließen